DIW Roundup

Politik im Fokus

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Microenterprises in Developing Countries: Is there Growth Potential?
13.10.2017, Helke Seitz
Roundup 114

Microenterprises account for a large fraction of employment in developing countries and they are likely to increase in importance in the future. In Sub-Saharan Africa, for example, around 8 million additional jobs need to be created annually in order to cope with the increasing number of new entrants into the labour market (The World Bank, 2013). As microenterprises typically only provide subsistence income to few individuals the question remains whether they have the potential to grow and to contribute to the creation of jobs. Studies suggest that many businesses do indeed have the potential (...)




Arbeitszeitwünsche von Beschäftigten: eine Black Box?
03.01.2017, Elke Holst
Roundup 106

Wie viel Zeit Menschen in ihre Erwerbsarbeit investieren wollen, können und müssen ist nicht nur für den Einzelnen, sondern auch für eine Ökonomie als Ganzes von zentraler Bedeutung. Doch je nach Studie und zugrundeliegendem Datensatz ergibt sich ein heterogenes Bild über Arbeitszeitwünsche und -realitäten in Deutschland. Diesem Phänomen und seinen Ursachen geht der nachfolgende Bericht nach.




Lohn- und Beschäftigungseffekte der Zuwanderung nach Deutschland
15.01.2016, Julia Schmieder
Roundup 90

Der Effekt von Zuwanderung auf den Arbeitsmarkterfolg von Einheimischen spielt in der öffentlichen Debatte zur Einwanderung eine wichtige Rolle. Rechtsgerichtete Parteien versuchen ihre Anti-Immigrationspolitik mit der Behauptung zu untermauern, dass Einwanderer eine Bedrohung für einheimische Arbeitnehmer darstellen. Zuletzt stellte eine Abgeordnete des Front National die EU-Einwanderungspolitik in Frage, indem sie Studien zum Thema lückenhaft auslegte (EP, 2015). Die Forschung im Bereich der Migrationsökonomie ist komplex und vielschichtig. Gerade wenn (...)




Berufliche Weiterbildung im Zeitalter der Digitalisierung
17.11.2015, Katharina Poschmann
Roundup 84

Die sukzessive Digitalisierung großer Arbeitsbereiche ist mittlerweile in der öffentlichen Diskussion angekommen und eine Abschätzung der Folgen für Gesellschaft und Institutionen fällt immer noch schwer. Dieser Beitrag thematisiert die soziale Dimension dieser Entwicklung und stellt sich der Frage, welche Folgen dies für Beschäftigte mit sich bringt und was schließlich die Anforderungen an institutionelle Rahmenbedingungen und (Bildungs-) Politik sind, die sich aus der fortschreitenden Neustrukturierung der Arbeitswelt ergeben.




Die Flexibilisierung des Rentenübergangs in Deutschland
06.11.2015, Songül Tolan
Roundup 82

Eine Flexibilisierung des Rentenübergangs kann unter Umständen zu einer höheren Beschäftigung und zu weiteren Vorteilen sowohl auf individueller als auch auf Firmenebene führen. Bei der Gestaltung eines graduellen Rentenübergangs für Personen unterhalb der Regelaltersgrenze ist vor allem die Subventionsstruktur entscheidend, da hier negative Beschäftigungseffekte entstehen, wenn Anreize für eine Transition von Vollzeit- zu Teilzeitarbeit geschaffen werden. Für Personen, die noch über die Regelaltersgrenze hinaus weiterarbeiten möchten (...)




Familienfreundlichkeit in Unternehmen – Status Quo in Deutschland und Forschungsstand
10.09.2015,
Roundup 77

Verena Lauber I Universität Heidelberg Sarah Reiter I Praktikantin Abteilung Bildung und Familie am DIW BerlinJohanna Storck I Abteilung Bildung und Familie am DIW Berlin Die Erwerbstätigkeit von Müttern hat in Deutschland sowie in den meisten industrialisierten Ländern in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. In Deutschland ist die Erwerbstätigkeit von Frauen mit Kindern von 59 Prozent im Jahr 2000 auf rund 66 Prozent im Jahr 2012 angestiegen (BMFSFJ 2014). Der Großteil der erwerbstätigen Mütter geht jedoch nach wie vor einer Teilzeitbeschä (...)




Studieren und Arbeiten: Die Bedeutung der studentischen Erwerbstätigkeit für den Studienerfolg und den Übergang in den Arbeitsmarkt
30.06.2015, Mila Staneva
Roundup 70

Eine Erwerbstätigkeit neben dem Studium gehört in Deutschland zum Alltag vieler Studierender. Dennoch erhält das Thema „Studieren und Arbeiten“ weder im öffentlichen noch im wissenschaftlichen Diskurs eine größere Aufmerksamkeit. Angesichts der hohen studentischen Erwerbspartizipation ist jedoch eine empirische Auseinandersetzung mit den Konsequenzen des Jobbens für das Studium und den späteren Übergang in das Erwerbsleben von großer Bedeutung. Mehr Wissen darüber, wie die studentische Erwerbstätigkeit die (...)




Peers at Work – a Brief Overview of the Literature on Peer Effects at the Workplace and the Policy Implications
04.06.2015, Clara Welteke
Roundup 68

Individuals do not exist in isolation but are embedded within networks of relationships, such as families, coworkers, neighbors, friendships or socio-economic groups. While there is a long tradition in sociology and anthropology focusing on the importance of social structure, norms and culture, economists have long ignored social influences on individual behavior. Even though social influences may play an important role in the evaluation of policies, economic evaluations are typically focused on the central question how individuals independently respond to financial incentives. However, (...)




Geplante und tatsächliche Erwerbsunterbrechungen von Müttern
12.05.2015, Sascha Drahs, Ulrich C. Schneider
Roundup 64

Die Erwerbsbeteiligung von Frauen in Deutschland befindet sich seit mehreren Jahrzehnten in einer stetigen Aufwärtsbewegung. Trotzdem gibt es immer noch große Unterschiede zwischen den Erwerbsverläufen von Frauen und Männern. Mit der Geburt eines Kindes beginnt für viele Frauen eine längere Erwerbsunterbrechung, oftmals gefolgt von einem Übergang in eine Teilzeitbeschäftigung. Dieser Beitrag stellt einige Zahlen und Fakten bezüglich der Erwerbsunterbrechung von Müttern zusammen. Auf der Basis der Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) (...)




Die gesundheitlichen Folgen des Renteneintritts
20.11.2014,
Roundup 48

Der Renteneintritt bringt einige Veränderungen im Alltag mit sich, die sowohl positive als auch negative Folgen für die persönliche Gesundheit haben können. Bisherige empirische Studien kommen zu keinem eindeutigen Ergebnis. Während einige Studien negative Gesundheitseffekte zu identifizieren vermögen, lassen sich in der Mehrzahl der Untersuchungen keine oder sogar positive Effekte des Renteneintritts feststellen. Bislang völlig ungeklärt ist, wodurch sich solche Gesundheitseffekte in der Praxis erklären lassen und welche Bevölkerungsgruppen (...)




Atypische Beschäftigung und Unternehmenserfolg
11.11.2014, Alexander Schiersch
Roundup 45

Atypische Beschäftigungsverhältnisse haben nicht nur in Deutschland, sondern europaweit zugenommen. Diese Entwicklung wird begleitet durch intensiver werdende Debatten über die Vor- und Nachteile derartiger Beschäftigungsverhältnisse, wobei häufig ein positiver Nutzen für die Unternehmen unterstellt wird. Die Literatur zu den Auswirkungen auf Motivation und Humankapital der betroffenen Personen zeigt aber, dass es durchaus Aspekte gibt, die auch negativ auf die Unternehmensperformance wirken können. Empirische Studien, welche den direkten Zusammenhang (...)




Bedingungsloses Grundeinkommen: eine ökonomische Perspektive
21.08.2014, Luke Haywood
Roundup 33

Eine Reihe von Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik und Unternehmertum unterstützen die Idee eines bedingungslosen Einkommens für jeden Bürger, das unabhängig von Vermögen und Bereitschaft zu Erwerbsarbeit gezahlt wird. Die Idee fasziniert. So schaffte es eine Initiative aus Berlin jüngst, medienwirksam 12.000 € zu sammeln, um einer zufällig ausgewählten Person ein Jahr ein bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) zu finanzieren.  




Leistungsanreize in Unternehmen
12.08.2014, Hannes Ullrich
Roundup 32

In der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung wird seit langem diskutiert, wie Karriereüberlegungen die Leistung am Arbeitsplatz beeinflussen. Ist eine leistungsorientierte Bezahlung, zum Beispiel in Form von Boni, überhaupt notwendig, um junge Arbeitnehmer zu motivieren? Diese könnten ohnehin stark durch die Aussicht auf zukünftige Beförderungen, die von ihrer Leistung abhängen, angetrieben sein. Die Suche nach empirisch belastbaren Erkenntnissen zu solch impliziten Leistungsanreizen gestaltet sich bislang schwer.




Internal Migration in Developing Countries
29.07.2014, Valeria Groppo
Roundup 31

For people in rural areas of developing countries, finding a better paying job or better education is often only possible by moving – migrating – somewhere else. Moreover, agricultural production, generally the main economic activity in rural areas of developing countries, is risky, affected by droughts and floods. Due to poverty and the limited availability of crop insurance, rural households often rely on distant family members to provide money for buying food, starting a business or maintaining an existing business. The vast majority of moves happen within countries. Focusing (...)




Kosten und Nutzen von Mindestlöhnen
04.06.2014, Carsten Schröder
Roundup 22

Die flächendeckende Einführung des gesetzlichen Mindestlohns ist eine bedeutende Intervention in den Arbeitsmarkt und die marktwirtschaftliche Ordnung in Deutschland. Motiviert ist die gesetzliche Änderung vor allem sozialpolitisch: Die Einkommenssituation von Niedrigeinkommensbeziehern soll verbessert werden. Seine möglichen Kosten sind insbesondere Beschäftigungsverluste und eine Abnahme der Wettbewerbsfähigkeit. Eine evidenzbasierte sowie rationale Evaluation von Mindestlöhnen sollte den Anspruch haben, die gesellschaftlichen Nutzen und Kosten systematisch (...)




Rente und Reform: Lehren aus der Vergangenheit
11.04.2014, Holger Lüthen
Roundup 14

In der aktuellen Diskussion um das Gesetz über Leistungsverbesserungen in der gesetzlichen Rentenversicherung (oder auch das Rentenpaket) wird immer wieder betont, dass es sich hierbei um einen Rückschritt gegenüber den Reformen der letzten Jahre handelt. Allerdings wird hierbei nicht genau spezifiziert, inwiefern das Rentenpaket einen Rückschritt darstellt. Vielmehr wird oft darauf hingewiesen, dass Frühverrentung stark zunehmen und die Erfolge der letzten Jahre abschwächen könnte. Doch was ist in den letzten Jahren genau passiert und inwiefern sind die (...)




Abschlagsfreie Rente mit 63 – gerecht oder geschenkt?
04.03.2014,
Roundup 9

Mit dem Referentenentwurf für das Gesetz über Leistungsverbesserungen in der gesetzlichen Rentenversicherung leitet die neue Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles das erste große Reformvorhaben der Großen Koalition für die parlamentarische Debatte nach Ostern ein. Innerhalb des Rentenpakets ist die abschlagsfreie Rente mit 63 Jahren für besonders langjährig Versicherte ein zentraler Baustein. Die Bundesarbeitsministerin betont in ihrer Informationskampagne, die abschlagsfreie Rente mit 63 Jahren sei „nicht geschenkt, sondern verdient“. Kritiker (...)




Erwerbsminderung als Armutsrisiko
11.02.2014, Daniel Kemptner
Roundup 8

Schwere Erkrankungen stellen ein wesentliches Risiko für Einkommen und Vermögensbildung der Haushalte in Deutschland dar. Das Risiko krankheitsbedingter Erwerbsunfähigkeit soll zwar langfristig durch die Erwerbsminderungsrente (EM-Rente) abgesichert werden. Die durchschnittlichen Nettozahlbeträge sind allerdings im Zeitraum zwischen 2000 und 2012 von 706 Euro auf gerade einmal 607 Euro gefallen. Dies ist insbesondere auf die Einführung von Abschlägen bei Inanspruchnahme einer EM-Rente vor Vollendung des 63. Lebensjahres zurückzuführen. Die Zahlbetr (...)




A Minimum Wage for Germany – What Should We Expect?
04.02.2014, David Pothier
Roundup 7

A key component of the coalition agreement between the CDU/CSU and SPD signed on November 27 is the adoption of a minimum wage for Germany. Under the agreement, a statutory minimum wage of €8.50 per hour will be introduced across the country starting in 2017. Pushed as a make-or-break issue by the SPD during the negotiations, its introduction follows months of heated debate about its desirability and potential consequences. Although economists have yet to reach a consensus on the issue, the recent experience of the UK provides some valuable insights about what we should expect from the (...)




Die Debatte über den Fachkräftemangel
14.01.2014,
Roundup 4

Die Aussage, dass Deutschland spätestens in einigen Jahren von einem umfassenden Fachkräftemangel betroffen sein werde, klingt in manchen Ohren bereits wie eine Selbstverständlichkeit. Jedoch ist das Ausmaß des gegenwärtigen und zukünftigen Fachkräftemangels in der Wissenschaft umstritten. Uneinigkeit herrscht bereits bei der Auswahl geeigneter Knappheitsindikatoren sowie sinnvoller Modellannahmen in Langfristprojektionen.


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