DIW Roundup

Politik im Fokus

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Wie beeinflussen Wehrdienstregelungen die Arbeitsmarkt- und Bildungsentscheidungen der Betroffenen? Ökonomische Evidenz zu einem nach wie vor wichtigen Thema
12.12.2017, Maximilian Bach
Roundup 118

Weltweit wird die Wehrpflicht in etwa 60 Ländern praktiziert (CIA’s World Factbook 2017). Die Dauer des Wehrdienstes, definiert als die Ausübung eines gesetzlich verpflichtenden Dienstes in den Streitkräften eines Staates, variiert je nach Land.  und beträgt in den meisten europäischen Ländern weniger als ein Jahr. In Ländern mit angespannter Sicherheitslage kann der Wehrdienst jedoch deutlich länger dauern, wie  z.B. in Südkorea (26-30 Monat) oder Israel (36 Monate). In Deutschland betrug die Dauer des Wehrdienstes zwischen 6 und 1 (...)




Does more education protect against mental health problems?
28.09.2017, Daniel Graeber
Roundup 113

Mental health conditions are a leading cause of disability-adjusted life years (DALYs) and health costs worldwide: They account for 199 million DALYs or 37 percent of healthy life years lost from non-communicable diseases. The sum of direct and indirect costs worldwide were estimated to amount to 2.5 trillion US dollars in 2010 and projected to increase to 6 trillion US dollars in 2030 (Bloom et al., 2010). The heavy financial and societal burdens of mental health impairments also mean that prevention measures to alleviate these problems will have high financial and societal returns. Education (...)




Wie beeinflusst der Besuch einer Kindertageseinrichtung nicht-kognitive Fähigkeiten?
20.12.2016, Georg Camehl
Roundup 105

Kindertageseinrichtungen sollen als Ort der frühkindlichen Bildung die Entwicklung und Fähigkeiten von Kindern fördern. Die frühe Bildung ist besonders wichtig, da sich viele Fähigkeiten früh im Lebensverlauf herausbilden. Außerdem erleichtern früh erworbene Fähigkeiten den weiteren Erwerb von Fähigkeiten und beeinflussen somit die gesamte Bildungsbiografie. Die ökonomische Forschung unterscheidet zwischen kognitiven und nicht-kognitiven Fähigkeiten. Kindertageseinrichtungen können beide Aspekte der kindlichen Entwicklung fö (...)




Parental leave policies and child development: A review of empirical findings
01.11.2016, Mathias Huebener
Roundup 102

Parental leave policies are a major policy tool used across OECD countries to support families before and after child birth. There are large differences across countries in the amount and the duration of benefit payments as well as leave entitlement periods. Despite these differences, the shared goal of parental leave policies is to reconcile family life and work, and support child development. While much research attention has been paid to the effects of parental leave policies on maternal labor supply, much less is known about their effects on child development and health. This DIW Roundup (...)




Berufliche Weiterbildung im Zeitalter der Digitalisierung
17.11.2015, Katharina Poschmann
Roundup 84

Die sukzessive Digitalisierung großer Arbeitsbereiche ist mittlerweile in der öffentlichen Diskussion angekommen und eine Abschätzung der Folgen für Gesellschaft und Institutionen fällt immer noch schwer. Dieser Beitrag thematisiert die soziale Dimension dieser Entwicklung und stellt sich der Frage, welche Folgen dies für Beschäftigte mit sich bringt und was schließlich die Anforderungen an institutionelle Rahmenbedingungen und (Bildungs-) Politik sind, die sich aus der fortschreitenden Neustrukturierung der Arbeitswelt ergeben.




Wer nutzt welche Qualität? Zusammenhänge zwischen sozioökonomischer Herkunft und Kita-Qualität
22.07.2015, Juliane Stahl
Roundup 73

Die öffentlich finanzierte Kindertagesbetreuung hat in Deutschland in letzter Zeit sowohl politisch und medial als auch wissenschaftlich erhöhte Aufmerksamkeit erfahren. Die Schaffung von Betreuungsplätzen stand dabei im Vordergrund. Eher vernachlässigt wurde die Verbesserung der Qualität frühkindlicher Bildung und Betreuung, obwohl Studien ihr eine hohe Bedeutung hinsichtlich der Förderung kindlicher Entwicklung beimessen. Der vorliegende Beitrag trägt Ergebnisse von Studien zusammen, die untersuchen, ob Kinder unterschiedlicher sozioökonomischer (...)




Studieren und Arbeiten: Die Bedeutung der studentischen Erwerbstätigkeit für den Studienerfolg und den Übergang in den Arbeitsmarkt
30.06.2015, Mila Staneva
Roundup 70

Eine Erwerbstätigkeit neben dem Studium gehört in Deutschland zum Alltag vieler Studierender. Dennoch erhält das Thema „Studieren und Arbeiten“ weder im öffentlichen noch im wissenschaftlichen Diskurs eine größere Aufmerksamkeit. Angesichts der hohen studentischen Erwerbspartizipation ist jedoch eine empirische Auseinandersetzung mit den Konsequenzen des Jobbens für das Studium und den späteren Übergang in das Erwerbsleben von großer Bedeutung. Mehr Wissen darüber, wie die studentische Erwerbstätigkeit die (...)




Empirische Befunde zu Auswirkungen der G8-Schulzeitverkürzung
17.02.2015, Mathias Huebener, Jan Marcus
Roundup 57

Die G8-Reform zur Verkürzung der Gymnasialschulzeit ist umstritten. Erste Bundesländer wollen inzwischen wieder von der 12-jährigen zur 13-jährigen Schulzeit bis zum Abitur zurückkehren, obwohl es bisher nur wenige verlässliche, empirische Befunde zur Wirkung der G8-Reform gibt. Der vorliegende Artikel gibt einen Überblick über bisherige Forschungsergebnisse zu den Auswirkungen der G8-Reform und diskutiert Herausforderungen bei der Ermittlung von kausalen Reformeffekten.




Wie Bildungsentscheidungen mit Persönlichkeitseigenschaften zusammenhängen
30.09.2014, Johanna Storck
Roundup 38

Unter Ökonomen setzt sich verstärkt die Erkenntnis durch, dass für die Erklärung ökonomischen sowie generellen Verhaltens neben kognitiven Fähigkeiten auch Faktoren wie soziale Fertigkeiten und Wertvorstellungen eine wichtige Rolle spielen. Entsprechend wird in ökonomischen Entscheidungsmodellen zunehmend auch die Rolle von Persönlichkeitseigenschaften berücksichtigt. Insbesondere bei Studien zum Arbeitsmarktverhalten oder Bildungsentscheidungen werden oftmals Eigenschaften wie z.B. Risikoneigung, Kontrollüberzeugung oder auch Persö (...)




Wer studiert, ist informiert? – Studienentscheidungen und Informationsdefizite
04.09.2014, Frauke H. Peter, Vaishali Zambre
Roundup 35

Immer wieder wird die soziale Ungleichheit beim Übergang in die Hochschule thematisiert. Diese Debatte wird überwiegend aus der Perspektive der Chancengerechtigkeit geführt. Weniger diskutiert werden die ökonomische Fehlallokation von Ressourcen und die damit verbundene Ineffizienz. Dass Studienberechtigte aus nicht-akademischen Familien, bei gleicher Leistung, signifikant seltener ein Studium aufnehmen als ihre Mitschüler aus Elternhäusern mit akademischem Abschluss, ist keine optimale Nutzung von Bildungspotenzialen. Im Hinblick auf den demographischen Wandel (...)




The Role of Financial Literacy and of Financial Education Interventions in Developing Countries
09.09.2014, Margherita Calderone
Roundup 34

Financial literacy has received increased attention since the global financial crisis and the literature confirms that it is correlated with higher household well-being. In parallel, financial education programs have grown in popularity and an increasing number of countries are developing national financial education strategies and making more investments in related programs. However, the evidence from field experimental research linking financial education interventions and household financial outcomes in developing countries provides mixed results. New findings from recent experiments (...)




Kulturelle Bildung: Bildungsinvestition, sozialpolitische Chance oder Instrumentalisierung der Kultur?
28.01.2014, Adrian Hille
Roundup 6

Die Rolle von kultureller Bildung in unserer Gesellschaft wird zunehmend kontrovers diskutiert. Verliert sie an Bedeutung, da Kultur den Sparzwängen der Politik zum Opfer fällt und Jugendliche durch G8 und Schulstress keine Zeit mehr für Musikschule haben? Bietet die Förderung kultureller Teilhabe neue Chancen für die Sozialpolitik? Oder wird Kultur gar zu Bildungszwecken instrumentalisiert? Dieser Beitrag diskutiert die Argumente dieser Debatten aus bildungsökonomischer Sicht. Zumindest der bisherige Stand der Forschung gibt Entwarnung: Weder beobachten wir eine (...)




Hochschulstudium: Nicht ausgeschöpfte Potentiale trotz "Akademisierungswahn"
20.12.2013, Johanna Storck
Roundup 2

In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger an deutschen Hochschulen deutlich gestiegen. Ihren bisherigen Rekordwert erreichte sie im Studienjahr 2011: Damals schrieben sich 518 700 Studienanfängerinnen und -anfänger erstmals an einer deutschen Hochschule ein. Die Studienanfängerquote  erreichte 56 Prozent. Das heißt, jeder 2. Schulabgänger nimmt im Laufe seines Lebens ein Studium auf. Während die Einen von einem Akademisierungswahn sprechen, heben die Anderen hervor, dass Bildung der beste Prädiktor f (...)


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