DIW Roundup

Politik im Fokus

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Wie beeinflusst der Besuch einer Kindertageseinrichtung nicht-kognitive Fähigkeiten?
20.12.2016, Georg Camehl
Roundup 105

Kindertageseinrichtungen sollen als Ort der frühkindlichen Bildung die Entwicklung und Fähigkeiten von Kindern fördern. Die frühe Bildung ist besonders wichtig, da sich viele Fähigkeiten früh im Lebensverlauf herausbilden. Außerdem erleichtern früh erworbene Fähigkeiten den weiteren Erwerb von Fähigkeiten und beeinflussen somit die gesamte Bildungsbiografie. Die ökonomische Forschung unterscheidet zwischen kognitiven und nicht-kognitiven Fähigkeiten. Kindertageseinrichtungen können beide Aspekte der kindlichen Entwicklung fö (...)




Lohn- und Beschäftigungseffekte der Zuwanderung nach Deutschland
15.01.2016, Julia Schmieder
Roundup 90

Der Effekt von Zuwanderung auf den Arbeitsmarkterfolg von Einheimischen spielt in der öffentlichen Debatte zur Einwanderung eine wichtige Rolle. Rechtsgerichtete Parteien versuchen ihre Anti-Immigrationspolitik mit der Behauptung zu untermauern, dass Einwanderer eine Bedrohung für einheimische Arbeitnehmer darstellen. Zuletzt stellte eine Abgeordnete des Front National die EU-Einwanderungspolitik in Frage, indem sie Studien zum Thema lückenhaft auslegte (EP, 2015). Die Forschung im Bereich der Migrationsökonomie ist komplex und vielschichtig. Gerade wenn (...)




Die Flexibilisierung des Rentenübergangs in Deutschland
06.11.2015, Songül Tolan
Roundup 82

Eine Flexibilisierung des Rentenübergangs kann unter Umständen zu einer höheren Beschäftigung und zu weiteren Vorteilen sowohl auf individueller als auch auf Firmenebene führen. Bei der Gestaltung eines graduellen Rentenübergangs für Personen unterhalb der Regelaltersgrenze ist vor allem die Subventionsstruktur entscheidend, da hier negative Beschäftigungseffekte entstehen, wenn Anreize für eine Transition von Vollzeit- zu Teilzeitarbeit geschaffen werden. Für Personen, die noch über die Regelaltersgrenze hinaus weiterarbeiten möchten (...)




Flüchtlinge und der deutsche Wohnungsmarkt: Neue Realität und alte Lösungen
13.10.2015, Konstantin A. Kholodilin
Roundup 80

In den vergangenen zwei Jahren ist die Migration nach Deutschland erheblich gestiegen. Dies ist vor allem auf den außergewöhnlich starken Zuzug von Flüchtlingen zurückzuführen, die in Deutschland Asyl beantragen. Viele von diesen Migranten werden in Deutschland wohl dauerhaft bleiben. Dies stellt das Land vor große Herausforderungen. Sowohl die Integration in die Gesellschaft und in den Arbeitsmarkt muss geleistet, als auch ausreichend Wohnraum bereitgestellt werden. Um die wohnungsmarktpolitischen Herausforderungen zu bewältigen, werden derzeit zahlreiche (...)




Increasing Father Involvement in Child Care: What Do We Know about Effects on Child Development?
29.09.2015, Pia S. Schober
Roundup 79

The time fathers spend and the activities they perform with children have risen continuously in most Western countries. Increasing father involvement in child care has also been an explicit policy objective with many European countries implementing individual parental leave entitlements for fathers. Whereas these policies mainly aimed at facilitating reconciliation of market work and family care and promoting maternal employment, consequences for child development have received less attention in the policy debate. This DIW Roundup describes potential mechanisms how increased father (...)




Population Ageing and Its Effects on the German Economy
22.09.2015, Dirk Ulbricht
Roundup 78

The latest long-term projection of Germany’s population implies a clear trend: even though slight growth is expected over the next decade, a decline in the future is almost inevitable. Furthermore, an ageing society combined with a low fertility rate will lead to massive shrinkage of the working-age population. What are the social and economic consequences of these developments? Is a decline in economic growth unavoidable? We present the results of the long-term population projection and summarize the various effects population ageing may have on Germany.




Familienfreundlichkeit in Unternehmen – Status Quo in Deutschland und Forschungsstand
10.09.2015,
Roundup 77

Verena Lauber I Universität Heidelberg Sarah Reiter I Praktikantin Abteilung Bildung und Familie am DIW BerlinJohanna Storck I Abteilung Bildung und Familie am DIW Berlin Die Erwerbstätigkeit von Müttern hat in Deutschland sowie in den meisten industrialisierten Ländern in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. In Deutschland ist die Erwerbstätigkeit von Frauen mit Kindern von 59 Prozent im Jahr 2000 auf rund 66 Prozent im Jahr 2012 angestiegen (BMFSFJ 2014). Der Großteil der erwerbstätigen Mütter geht jedoch nach wie vor einer Teilzeitbeschä (...)




Die langfristigen Folgen von Mangel- und Unterernährung in Entwicklungsländern
23.06.2015, Katharina Lehmann-Uschner
Roundup 69

Jahrzehntelang haben Unter- und Mangelernährung auf der globalen entwicklungspolitischen Agenda wenig Beachtung erfahren (Welthungerhilfe 2014). Oft waren nur extreme Hungersnöte in den Schlagzeilen zu finden. Dies hat sich mit der Verabschiedung der Millennium Entwicklungsziele im Jahr 2000 geändert: Gleich das erste der acht Ziele sieht die Halbierung des Anteils der hungerleidenden Menschen in der Bevölkerung bis 2015 (verglichen mit 1990) vor. Vieles spricht dafür, dass dieses Ziel auch tatsächlich erreicht werden kann (http://www.un.org/millenniumgoals (...)




Health consequences of childhood and adolescence shocks: Is there a “critical period”?
19.05.2015, Valeria Groppo
Roundup 65

Individual health is not only determined by genetic factors, but also by negative or positive events during the life course. For example, children exposed to natural disasters or violent conflicts are more likely to have poor health as adults. Positive external factors, such as nutritional programs, will, instead, improve individual health in the long-term. In turn, health can directly affect education and income opportunities, with macroeconomic consequences for economic growth. In particular, this Roundup investigates the following question: is there an age when shocks or interventions can (...)




Geplante und tatsächliche Erwerbsunterbrechungen von Müttern
12.05.2015, Sascha Drahs, Ulrich C. Schneider
Roundup 64

Die Erwerbsbeteiligung von Frauen in Deutschland befindet sich seit mehreren Jahrzehnten in einer stetigen Aufwärtsbewegung. Trotzdem gibt es immer noch große Unterschiede zwischen den Erwerbsverläufen von Frauen und Männern. Mit der Geburt eines Kindes beginnt für viele Frauen eine längere Erwerbsunterbrechung, oftmals gefolgt von einem Übergang in eine Teilzeitbeschäftigung. Dieser Beitrag stellt einige Zahlen und Fakten bezüglich der Erwerbsunterbrechung von Müttern zusammen. Auf der Basis der Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) (...)




Krieg und häusliche Gewalt
21.10.2014, Johannes P. Rieckmann
Roundup 41

Kriegerische und kriegsähnliche gewaltsame Auseinandersetzungen haben eine Vielzahl von Folgen, von denen die physischen Verheerungen lediglich einen Teilbereich darstellen. Unter anderem rücken die Auswirkungen auf Verhalten und Psyche mehr und mehr in den Fokus wirtschaftswissenschaftlicher Forschung. Diese Auswirkungen beinträchtigen nicht nur Individuen, sondern sind auch aus gesellschaftlicher Sicht oft schädlicher Natur. Beispielsweise trifft dies auf die Erhöhung der Inzidenz von häuslicher Gewalt zu, die auf mutmaßlich mehrere Wirkungskanäle (...)




Internal Migration in Developing Countries
29.07.2014, Valeria Groppo
Roundup 31

For people in rural areas of developing countries, finding a better paying job or better education is often only possible by moving – migrating – somewhere else. Moreover, agricultural production, generally the main economic activity in rural areas of developing countries, is risky, affected by droughts and floods. Due to poverty and the limited availability of crop insurance, rural households often rely on distant family members to provide money for buying food, starting a business or maintaining an existing business. The vast majority of moves happen within countries. Focusing (...)


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