Forschungsprojekt

Berlin Centre for Consumer Policies (BCCP)

Abteilung(en)/ Infrastruktureinrichtung
Unternehmen und Märkte
Projektstatus
Aktuelles Projekt
Projektlaufzeit
seit/von 2015 bis 2019
In Kooperation mit
DIW Forschungsabteilungen
"Wettbewerb und Verbraucher" und "Staat"

Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
Humboldt-Universität zu Berlin
Technische Universität Berlin
Freie Universität Berlin
European School of Management and Technology
Hertie School of Governance
Ansprechpartner im DIW Berlin

Förderung

Gefördert wird der WissenschaftsCampus von der Leibniz-Gemeinschaft.


Über das BCCP

Die Förderung von Verbraucherrechten, Prosperität und Wohlstand sind Grundwerte der Europäischen Union. Eine ganze Bandbreite von Gesetzen, Institutionen und Regulierungen – die unter dem Begriff Verbraucherpolitiken zusammengefasst werden können – haben das Ziel Konsumenten zu schützen, indem sie sicherstellen, dass angemessene und vertrauensvolle Informationen auf dem Markt zur Verfügung stehen und sie Unternehmen an unfairen und wettbewerbsschädlichen Praktiken hindern. Während einige dieser wirtschaftspolitischen Maßnahmen Konsumenten unmittelbar betreffen, beispielsweise der Verbraucherschutz und eine abschreckende Besteuerung, nützen andere den Konsumenten indirekt indem sie Marktprozesse durch Regulierung und Wettbewerbspolitik steuern. Die Interaktionen zwischen den verschiedenen Maßnahmen werden derzeit noch nicht gänzlich verstanden. Das Ziel des Berlin Centre for Consumer Policies ist es, eine dauerhafte internationale Plattform für Wettbewerb und Verbraucherpolitik im weitesten Sinn zu schaffen, in welcher exzellente interdisziplinäre Forschung die Politik aktiv und effektiv zu Themen beraten kann, die hoch relevant in der derzeitigen politischen Diskussion sind. Das Centre kann auf bereits existierende enge, sichtbare und interdisziplinäre Kooperationen zwischen den zwei Leibniz-Instituten DIW Berlin und WZB, den verschiedenen Fakultäten der drei Universitäten Humboldt Universität zu Berlin, Freie Universität Berlin und Technische Universität Berlin sowie der European School of Management and Technology (ESMT) und der Hertie School of Governance aufbauen. Sowohl die Forschungsschwerpunkte der beteiligten Institutionen im Bereich der Industrie- und Verhaltensökonomie sowie des Wettbewerbsrechts als auch der starke politische Bezug machen Berlin zum perfekten Standort für einen WissenschaftsCampus zur Verbraucherpolitik. Das Hauptziel des BCCP ist es, dieses außergewöhnliche Umfeld zu nutzen und die bestehenden Partnerschaften stärker zu institutionalisieren, um konkrete Fragen zur optimalen Ausgestaltung von Verbraucherpolitiken zu beantworten. Diesem Prozess ist besonders zuträglich, dass sich die Partner in den verschiedenen Politikbereichen optimal ergänzen.



Website

Pressemitteilung

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