Kommentar , Nachricht vom 27.01.2016

Bei "Big Data" ist Vorsicht angesagt: Kommentar von Jürgen Schupp

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Aus Sorge um den Wissenschaftsstandort Deutschland plädieren empirisch arbeitende Ökonomen in jüngster Zeit dafür, möglichst alle über die Menschen in Deutschland amtlich erhobenen Daten systematisch für wissenschaftliche Zwecke zu verknüpfen; etwa die Daten der Bundesagentur für Arbeit und Steuerdaten. Die Zusammenführung solcher Registerdaten wird als „Record-Linkage“ bezeichnet. Aus Sicht sozialwissenschaftlich interessierter Forscher sind allseits verknüpfungsfähige Registerdaten äußerst reizvoll, und die Forderung danach ist legitim. Denn „Big Data“ könnte eine evidenzbasierte Politikberatung verbessern und dazu beitragen, neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen.

Der vollständige Kommentar im Wochenbericht 4/2016 | PDF, 134.56 KB