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Video vom 07.10.2014:

25 Jahre Mauerfall

Pressekonferenz am 2.Oktober 2014 in der Geschäftsstelle der Leibniz-Gemeinschaft

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25 Jahre nach dem Mauerfall - Wie haben sich Wirtschaft, Vermögen und Lebensverhältnisse in Ost- und West-Deutschland entwickelt?

Die optimistische Erwartung der Wendezeit, dass der Osten Deutschlands in Sachen Wirtschaftskraft und Lebensstandards rasch zum Westen aufschließen wird, hat sich nicht erfüllt. Der wirtschaftliche Rückstand der neuen Bundesländer ist auch 25 Jahre nach dem Fall der Mauer noch immer groß. Doch es gibt auch Anpassungsfortschritte, sowohl in der Wirtschaft als auch bei Vermögen oder Renten. Und mehr noch: Die neuen Bundesländer haben eine Reihe wichtiger sozialer und gesellschaftlicher Modelle und Eigenschaften in das wiedervereinigte Deutschland eingebracht, die mittlerweile zu einem anerkannten Standard geworden sind - etwa im Bereich des Familienmodells oder der Kinderbetreuung.
In mehreren Studien haben Forscherinnen und Forscher des DIW Berlin die Entwicklung der vergangenen 25 Jahre nachgezeichnet und sind folgenden Fragen nachgegangen:

Wie leben und arbeiten die Deutschen in Ost und West 25 Jahre nach dem Mauerfall?

Wie ähnlich sind sich Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Einkommen, Vermögen, Renten und Kinderbetreuung geworden?

Was hat Westdeutschland von Ostdeutschland gelernt?

Und lässt sich die Wiedervereinigung insgesamt als wirtschaftlicher Erfolg bezeichnen?

Auf dem Podium:
Marcel Fratzscher, Präsident des DIW Berlin
Gert G. Wagner, Vorstandsmitglied des DIW Berlin
Karl Brenke, Arbeitsmarktexperte des DIW Berlin
Anika Rasner, Rentenexpertin des DIW Berlin
Markus Grabka, Verteilungsexperte des DIW Berlin
Pia Schober, DIW-Expertin für Bildungs- und Familienpolitik 

Wochenbericht 40/2014