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Video vom 20.07.2016:

Veranstaltung: Wirtschaft und Arbeitsmarkt Berlins

Vorstellung des DIW Wochenberichts 29/2016 zur wirtschaftlichen Lage in Berlin

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Hat Berlin die Trendwende geschafft? Nach einer langen Phase der Stagnation liegt die Stadt auf einem stabilen Wachstumskurs. Wirtschaftsleistung, Beschäftigung und Bevölkerung steigen seit Jahren überdurchschnittlich, die Arbeitslosigkeit sinkt nach und nach. Allerdings liegt sie noch immer über dem Bundesdurchschnitt, zudem tritt die Stadt bei der Produktivität und damit verbunden bei den Einkommen auf der Stelle. „Berlin ist in Europa die einzige Hauptstadt, deren Produktivität und Pro-Kopf-Einkommen unter dem Landesdurchschnitt liegt“, sagt Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). „Berlin ist in den vergangenen Jahren aus seinem Dornröschenschlaf erwacht. Es könnten goldene Jahrzehnte vor Berlin liegen – die Politik muss die Weichen aber richtig stellen, um das enorme Potential der Stadt besser zu nutzen.“ Dafür sind eine ganze Reihe an Maßnahmen nötig, wie der DIW-Regionalökonom Martin Gornig betont: „Unter anderem müssen die Wachstumsbedingungen für junge Unternehmen verbessert, das Fachkräftepotential im mittleren Ausbildungsbereich gestärkt und vor allem die anstehenden Infrastrukturausbauten realisiert werden.“ Diese und weitere Handlungsempfehlungen gehen aus mehreren Studien des DIW Berlin zur Wirtschaft und zum Arbeitsmarkt Berlins hervor, in deren Rahmen DIW-Wissenschaftler insbesondere die Bereiche Arbeitsmarkt, Gründungen und öffentliche Investitionen unter die Lupe genommen haben.

Pressemitteilun vom 20.06.2016:
Wirtschaft und Arbeitsmarkt Berlins: Gelingt der Sprung von der Start-up-City zur Wachstumsmetropole?