Kommentar , Nachricht vom 08.09.2016

Brexit-Verhandlungen nicht überfrachten: Kommentar von Karl Brenke

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Elf Wochen sind es nunmehr her, dass sich die Wähler des Vereinigten Königreichs für einen Austritt ihres Landes aus der EU entschieden haben. Da das Votum überraschte, kam es zu einem wilden Auf und Ab auf den Aktienmärkten. Schnell legte sich die Aufregung aber wieder. Das britische Pfund wertete nach der Entscheidung deutlich ab, zuletzt erholte sich der Wechselkurs aber wieder etwas. Offenbar wird auch im Falle des Brexit nicht alles so heiß gegessen wie es gekocht wurde.

Da sich die einmal mehr hyperaktiven Finanzmärkte beruhigt haben, sollte es der Politik umso leichter fallen, nun die Weichen so zu stellen, dass sich der Schaden der anstehenden EU-Verkleinerung für alle Beteiligten in möglichst engen Grenzen hält. Die zweifellos größte Gefahr besteht in einer Behinderung und einer sich daraus ergebenden Einschränkung des Waren- und Dienstleistungsaustauschs zwischen der EU und UK.

Der vollständige Kommentar im Wochenbericht 36/2016 | PDF, 111.35 KB