Bericht , Nachricht vom 14.03.2017

Maurice Obstfeld diskutierte am DIW Berlin über Fiskalpolitik zur Unterstützung von Strukturreformen

Maurice Obstfeld (IMF), Romain Duval (IMF) und Marcel Fratzscher auf dem Podium (v.l.n.r.)

Mit Maurice Obstfeld war am Montag (13.03.2017) einer der weltweit einflussreichsten Makroökonomen zu Gast am DIW Berlin. Der Chefökonom des International Monetary Fund (IMF) und ehemalige Wirtschaftsberater von Barack Obama kommentierte im Rahmen der Veranstaltung „The role of fiscal policy in advancing structural reforms in Europe“ das aktuelle IMF-Paper „Labor and product market reforms in advanced economies: fiscal costs, gains, and support”.

Ein Fazit der Analyse ist, dass Reformen nicht nur das Wirtschaftswachstum fördern, sondern im Laufe der Zeit die öffentliche Schuldenlast senken. Die Umsetzung von Reformen hilft laut IMF auch Regierungen mit knappen Haushaltskassen.

Begleitet wurde Obstfeld von den beiden AutorInnen des Papers, Angana Banerji (Senior Economist im IMF European Department) und Romain Duval (Advisor im IMF Research Department). Duval stellte die Ergebnisse zunächst in einem einführenden Vortrag vor, die dann im Anschluss von Ludger Schuknecht, Chefökonom und Abteilungsleiter im Bundesfinanzministerium, und Maurice Obstfeld in Kurzvorträgen kommentiert wurden.

Nach den Präsentationen eröffnete DIW-Präsident Marcel Fratzscher eine Diskussionsrunde, an der sowohl die ReferentInnen als auch das Publikum teilnahmen.

Fotos von der Veranstaltung finden Sie in der Mediathek.

Präsentation | PDF, 3.98 MB von Maurice Obstfeld

Präsentation | PDF, 330.44 KB von Ludger Schuknecht

Präsentation | PDF, 456.76 KB von Romain Duval