Kommentar , Nachricht vom 24.05.2017

Erneuerbare Energien in Indien: „Wenn der Elefant losrennt…“: Kommentar von Christian von Hirschhausen

Lutz Wallroth (Copyright)  Asien Indien Bombay
Copyright: Lutz Wallroth

Wer schon einmal auf einem Elefanten geritten ist, weiß, dass sich dieser von einem Moment zum anderen aus seinem gemütlichen Trott reißen kann und anfangen, loszurennen, weil er am Rand der Lichtung Wasser oder Bambussprossen sieht. Ähnlich kann und wird es hoffentlich dem indischen Sektor der erneuerbaren Energien ergehen, der im Moment gemütlich vor sich hintrottet.

Das Potenzial an erneuerbaren Energien in dem Land, insbesondere Sonne, aber auch Wind und Biomasse, ist riesig, diese Energiequellen haben aber in Indien bisher nur eine geringe Bedeutung gehabt. Ähnlich wie die Industriestaaten im 20. Jahrhundert setzte das zweit bevölkerungsreichste Land der Welt bisher vor allem auf einheimische Kohlevorkommen und 180 Gigawatt installierte Kohlekraftkapazitäten, um seinen Strombedarf zu stillen; dem stehen lediglich 20 Gigawatt an Erneuerbaren gegenüber (je hälftig Wind und Sonne). [...]

Der vollständige Kommentar von Christian von Hirschhausen ist im Wochenbericht 21/2017 | PDF, 109.87 KB erschienen.