Bericht , Nachricht vom 27.06.2017

Studie: EU-Wettbewerbspolitik führt zu mehr Wettbewerb auf Telekommärkten

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Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat in Zusammenarbeit mit LEAR und Analysys Mason im Auftrag der Europäischen Kommission eine Studie zu den Folgen der EU-Wettbewerbspolitik für die europäischen Telekommärkte durchgeführt. Kernergebnis ist, dass die Implementierung der EU-Wettbewerbspolitik in den letzten 20 Jahren tatsächlich dazu beigetragen hat, in den Festnetz-, Breitband- und Mobilfunkmärkten der Mitgliedsländer den Wettbewerb zu fördern. Dies hatte eine verbesserte Servicequalität und geringere Preise für die Verbraucher zur Folge. Die Untersuchung basiert unter anderem auf drei Fallstudien: die Fusion zwischen T-Mobile und Orange in Großbritannien im Jahr 2010, die von der EU-Kommission unter Auflage freigegeben wurde; das im Jahr 2011 eingeleitet Verfahren der EU-Kommission gegen Telekomunikacja Polska wegen Missbrauchs seiner beherrschenden Stellung auf dem polnischen Breitbandmarkt; und verschiedene Breitbandförderprogramme auf Bundes- und Landesebene in Deutschland, die um 2010 unter der Beihilfekontrolle der EU-Kommission analysiert und freigegeben wurden.

Hier finden Sie die Studie:
Economic impact of competition policy enforcement on the functioning of telecoms markets in the EU