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Aufsätze in sonstigen Zeitschriften

Wie soll die EZB aus ihrer unkonventionellen Geldpolitik aussteigen? Horst Gischer, Bernhard Herz, Lukas Menkhoff In: Wirtschaftsdienst 97 (2017), 8. S. 571-576

Abstract:

As economic conditions improve in the euro area, the European Central Bank (ECB) has to decide how to sequence the normalisation of monetary policy. Phasing out asset purchases first would mainly increase long-term rates and help to mitigate some of the most negative side effects of the extremely expansionary monetary policy, such as misallocations in asset markets. In contrast, starting with an increase of the rate on the deposit facility would reduce the implicit tax on banks' liquidity holdings at the ECB, which could improve financial stability. Forward guidance and clear communication from the ECB are crucial to safeguarding a smooth transition back to a more conventional monetary policy.

Die gute konjunkturelle Lage im Euroraum müsste die Europäische Zentralbank (EZB) dazu veranlassen, baldmöglichst aus ihrer unkonventionellen Geldpolitik auszusteigen. Es stellt sich allerdings dabei die technische Frage, in welcher Reihenfolge der Ausstiegsprozess vonstatten gehen soll: Ist es besser mit einer Zinserhöhung zu beginnen oder sollte die EZB zunächst weniger Anleihen kaufen? Beide Vorgehensweisen haben Vor- und Nachteile. Wichtig für die Marktteilnehmer ist in jedem Fall aber, dass die EZB einen gut durchdachten Plan für den Ausstiegsprozess hat und diesen transparent kommuniziert.

JEL-Classification:

E52;E58

Keywords:

Eurokrise, Europäische Wirtschafts- und Währungsunion, Europäische Zentralbank, Geldpolitik, Zentralbank, Zins