Kommentar , Nachricht vom 06.12.2017

Banken und Bitcoin – Vernetzung muss verhindert werden: Kommentar von Dorothea Schäfer

Vjkombajn/pixabay.com (Copyright)  Bitcoin Kryptowährung
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Die virtuelle Währung Bitcoin ist Teil der Schattenwirtschaft beziehungsweise Teil eines grauen, wenn nicht gar schwarzen Kapitalmarktes. Niemand ist verpflichtet, Bitcoins anzunehmen, denn sie sind kein gesetzliches Zahlungsmittel. Insbesondere nimmt das Finanzamt keine Bitcoins an.

Manchen Investorinnen und Investoren mag es zwar gelingen, ihr gesamtes Arbeits- und Konsumentendasein auf die virtuellen Geldeinheiten umzustellen. Sie werden in Bitcoin entlohnt, weil sie beispielsweise bei einer Firma arbeiten, die Dienstleistungen für Kryptowährungen anbietet, und sie kaufen nur mehr auf Plattformen und in Läden ein, die Bitcoins akzeptieren. Doch sie unterliegen spätestens dann, wenn sie Steuern zahlen müssen, dem doch sehr beträchtlichen Kursrisiko. Für den Fiskus müssten sie die Kryptowährung in Euro oder in ein anderes gesetzliches Zahlungsmittel umtauschen. Die Wertentwicklung des Bitcoins verläuft aber alles andere als stabil. Allein im Jahr 2017 verzehnfachte sich sein Wert. In den Jahren zuvor verzeichnete er aber auch immer wieder mal drastische Einbrüche. Entsprechend unberechenbar würde die Steuerlast werden. [...]

Der vollständige Kommentar von Dorothea Schäfer: DIW Wochenbericht 49/2017 | PDF, 0.86 MB