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Pressemitteilung, 17.01.2018

Gemeinsame Pressemitteilung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und des ifo Instituts - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V. Eine Gruppe von 14 Ökonominnen und Ökonomen aus Deutschland und Frankreich, der ... mehr

DIW Berlin (Copyright)  Einkommen Einkommensverteilung
Pressemitteilung, 16.01.2018

Die zehn Prozent mit dem höchsten Einkommen erwirtschaften in Deutschland fast genauso viel wie die mittleren 40 Prozent – Oberstes Ein-Prozent steigert Anteil am Volkseinkommen seit 1995 von acht auf 13 Prozent. Der Anteil der Spitzeneinkommen am Volkseinkommen ist in Deutschland seit ... mehr

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Interview, 16.01.2018

Frau Bartels, Sie haben die Einkommensverteilung in Deutschland von 1871 bis 2013 untersucht. Auf welche Daten konnten Sie dabei zurückgreifen? Die einzige Möglichkeit, einen so langen Zeitraum zu untersuchen, ist die Auswertung von Einkommensteuerdaten, die seit dem 19. Jahrhundert mit ... mehr

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Kommentar, 16.01.2018

Für das Klima in Deutschland war es eine turbulente Woche. Zuerst sickerte bei den Sondierungsgesprächen durch, man werde sich vom Klimaziel 2020 verabschieden. Nun haben sich die Parteien für eine etwas vage Formulierung entschieden. Die Lücke zum Klimaziel für 2020 solle ... mehr

Marcin Balcerzak (Copyright)  Büro Office Besprechung
Pressemitteilung, 10.01.2018

DIW Berlin analysiert Entwicklung des Frauenanteils in mehr als 500 Unternehmen – Keine Signalwirkung der Geschlechterquote auf Vorstände – Besonderer Aufholbedarf bei Banken und Versicherungen – Gemeinsame Anstrengungen von Politik und Unternehmen nötig Die ... mehr

Alle Nachrichten
von Charlotte Bartels, in DIW Wochenbericht

Erstmals in Deutschland wird die Einkommensverteilung über einen Zeitraum von rund 140 Jahren präsentiert. Über alle politischen und wirtschaftlichen Turbulenzen des 20. Jahrhunderts hinweg hat sich vor allem der Einkommensanteil der Top-Zehn-Prozent wenig verändert: Auf Basis von Steuerdaten lag er sowohl 1913 als auch 2013 bei rund 40 Prozent des Volkseinkommens. Der Anteil des Top-Ein- Prozents war mit 13 Prozent im Jahr 2013 hingegen niedriger als vor 100 Jahren, als dessen Anteil noch 18 Prozent betrug. Beide Gruppen haben aber seit der Nachkriegszeit deutlich zulegen können. In den vergangenen Jahrzehnten hat vor allem die untere Hälfte der Bevölkerung verloren: Erhielt sie 1960 noch mehr als 30 Prozent des Volkseinkommens, waren es 2013 nur noch 17 Prozent (vor Steuern und staatlichen Transferleistungen). Während sich in den siebziger und achtziger Jahren vergleichsweise wenig in der Einkommensverteilung der alten Bundesrepublik änderte, steigt seit der Wiedervereinigung die Einkommenskonzentration in Deutschland.

von Elke Holst, Katharina Wrohlich, in DIW Wochenbericht

Die Geschlechterquote für Aufsichtsräte in Deutschland greift: In den Kontrollgremien der gut 100 Unternehmen, die an die Quote gebunden sind, ist der Frauenanteil bis Ende 2017 auf durchschnittlich gut 30 Prozent gestiegen – das waren knapp drei Prozentpunkte mehr als im Jahr zuvor. Fast zwei Drittel der Unternehmen hatten mindestens 30 Prozent Frauen im Aufsichtsrat. In der Gruppe der umsatzstärksten 200 Unternehmen, in denen der Frauenanteil im Aufsichtsrat Ende vergangenen Jahres im Durchschnitt bei knapp einem Viertel lag, war dies hingegen nur bei 37,5 Prozent der Unternehmen der Fall. Auch ein europäischer Vergleich zeigt, dass Quotenregelungen wirken – insbesondere, wenn Sanktionen drohen. Für Vorstände gibt es in Deutschland bislang keine Geschlechterquote. Dort herrscht mittlerweile beinahe Stillstand: In den 200 umsatzstärksten Unternehmen lag der Anteil der Vorständinnen Ende 2017 weiterhin bei rund acht Prozent. Um nachhaltig mehr Frauen in Vorstände zu bringen, sollten die Unternehmen im eigenen Interesse ihren Pool potentieller Kandidatinnen zügig auf- und ausbauen. Diesen Erneuerungsprozess sollte die nächste Bundesregierung durch bessere Rahmenbedingungen unterstützen. Dazu zählt gegebenenfalls, die bislang freiwilligen Vorgaben für Frauen in hohen Führungspositionen zu verschärfen.

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Aktuelle Tweets des DIW Berlin:

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19.01.
Johannes Geyer vom im -Interview zu den Sondierungsergebnissen zur
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19.01.
Der aktuelle DIW : Deutsch-französisches Reformkonzept für die Europäische , in Deutschland, Kommentar von zu den der , DIW-ForscherInnen bei der -Jahrestagung
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Wir begrüßen unsere 8888. FollowerIn: . Herzlich willkommen!
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19.01.
Das DIW 2018 – jetzt auch im DIW Weekly Report. Für weitere Infos zum Thema / empfehlen wir den entsprechenden Eintrag im DIW Glossar:
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18.01.
Treppenwitz: Nachdem & höheren für Hochverdiener verhindert haben, bekommen sie nun von über 50 Prozent für gerade mal Besserverdiener ab 62 T€ zu verst. Eink.
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18.01.
Baugenehmigungen für Wohnungen sind laut rückläufig. : „Mit Blick auf & steigende sind das schlechte Nachrichten. In großen Städten müssen nun bessere Voraussetzungen für den geschaffen werden.“
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