Ingeborg Hauenstein (Copyright)  Fahne Flagge Flaggen
Pressemitteilung, 18.07.2018

Wertschöpfung griechischer Privatunternehmen immer noch 38 Prozent niedriger als 2008 – in naher Zukunft kein stärkeres Wirtschaftswachstum zu erwarten – Rahmenbedingungen für Investitionen und Innovationen nur punktuell verbessert – Chancen in der Wissenschaft und ... mehr

Lutz Wallroth (Copyright)  Griechenland Ägäis Athen
Interview, 18.07.2018

Herr Kritikos, vor zehn Jahren hat die Finanzkrise Griechenland erfasst. Es wurde während dieser Krise viel von einem Strukturwandel hin zu einer innovationsgetriebenen Ökonomie gesprochen. Inwieweit ist das gelungen? Kaum. Griechenland hat hunderte von Reformen durchmachen müssen. ... mehr

M. Sobottka (Copyright)  London Palace of
Kommentar, 18.07.2018

Nach der Veröffentlichung des Brexit-Weißbuches ist es nun amtlich: Die Regierung May strebt ein Freihandelsabkommen mit der Europäischen Union an, allerdings ohne die Finanzbranche einzubeziehen. Der Handel mit Waren und landwirtschaftlichen Erzeugnissen soll auch nach dem Brexit m ... mehr

Ramona Heim (Copyright)  Großmutter Oma Großeltern
Pressemitteilung, 11.07.2018

Rund ein Viertel der Rentnerinnen würde von Mütterrente II profitieren – Haushaltsnettoeinkommen der einkommensschwächsten Rentnerinnen unter ihnen würde um sechs Prozent steigen, aber auch wohlhabende wären begünstigt – Kosten für die Reform in Hö ... mehr

Martin Kosa (Copyright)  Einkauf Shopping Einkaufen
Interview, 11.07.2018

Herr Buslei, seit dem Jahr 2014 gibt es die so genannte Mütterrente. 2019 soll die Mütterrente II eingeführt werden. Was ist das Ziel dieser Reform? Die Mütterrente II soll nun auch allen Müttern, die vor 1992 geborene Kinder haben, einen dritten Entgeltpunkt gewähren, ... mehr

Alle Nachrichten
von Alexander S. Kritikos, Lars Handrich, Anselm Mattes, in DIW Wochenbericht

Die Auswertung neu verfügbarer Daten zeigt, dass die Wertschöpfung griechischer Privatunternehmen in den letzten zehn Jahren nominal um 38 Prozent eingebrochen ist. Besonders stark traf es dabei Kleinstunternehmen. Trotz aller Bemühungen, das makroökonomische Umfeld zu stabilisieren, hat zuletzt nur eine leichte und noch kraftlose Erholung eingesetzt. Auch in naher Zukunft ist kein dynamisches Wirtschaftswachstum zu erwarten. Denn in dem acht Jahre dauernden Reformprozess haben sich die Rahmenbedingungen für Investitionen und unternehmerische Aktivitäten nur punktuell verbessert. Lediglich die Arbeitsmärkte wurden stark dereguliert. Werden grundlegende Reformen der Verwaltung, eine Justizreform zur Beschleunigung von Gerichtsverfahren, ein verbessertes Steuersystem sowie die Intensivierung des Wissenstransfers im nationalen Innovationssystem weiterhin nicht angegangen, wird Griechenland auch in den nächsten Jahren kein stärkeres Wirtschaftswachstum erreichen. Wenn aber im August das dritte Hilfsprogramm für Griechenland endet, schwindet auch der äußere Reformdruck. Offen bleibt, inwieweit die aktuelle oder eine künftige Regierung den noch ausstehenden Reformprozess eigenverantwortlich weiterführen wird.

von Stefan Bach, Hermann Buslei, Michelle Harnisch, in DIW Wochenbericht

Die geplante Mütterrente II wird bei unverändertem aktuellem Rentenwert die Rentenausgaben um jährlich 3,5 Milliarden Euro erhöhen. Begünstigt werden Rentnerinnen mit vor 1992 geborenen Kindern bei mindestens drei Kindern. Nach Berechnungen auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) betrifft dies fast ein Viertel aller Rentnerinnen. Simulationsrechnungen zeigen, dass die Mütterrente II überproportional Rentnerinnen mit niedrigen Haushaltseinkommen zugutekommt, da diese häufiger drei oder mehr Kinder haben. In den unteren 20 Prozent der Einkommensverteilung steigen die Einkommen der begünstigten Rentnerinnen um durchschnittlich sechs Prozent, bei alleinlebenden Frauen ab 75 Jahren um 8,5 Prozent. Die übrigen Rentnerhaushalte werden mit durchschnittlich 0,4 Prozent des Einkommens belastet, da die Reform die Rentenanpassungen der kommenden Jahre reduzieren wird. Die verringerte Rentenanpassung macht in den nächsten Jahren etwa 40 Prozent des Ausgangsfinanzierungsvolumens der Reform aus – insoweit wird die Reform von der Rentnergeneration mit finanziert. ArbeitnehmerInnen und ArbeitgeberInnen werden durch höhere Rentenbeitragssätze belastet. Zudem steigt der steuerfinanzierte Bundeszuschuss, was die SteuerzahlerInnen belastet.

Alle Publikationen

Aktuelle Tweets des DIW Berlin:

Profilbild
19.07.
Welche Zukunftsperspektiven die griechische hat, wo die Probleme liegen und was getan werden muss, um einen einzuleiten, erklärt DIW-Ökonom im Wochenberichtsinterview:
Profilbild
19.07.
DIW-Vorstand Stefan Liebig im -Interview über die Wahrnehmung von Gerechtigkeit beim und im Beruf anlässlich der SOEP User Conference zu
Profilbild
19.07.
Konkrete Maßnahmen für den Handel mit Finanzdienstleistungen sind im -Weißbuch von Theresa May Fehlanzeige. Der Kommentar von Dorothea Schäfer im neuen DIW Wochenbericht:
Profilbild
18.07.
Neben schnell wachsenden Unternehmen birgt auch das Bildungs- und Wissenschaftssystem in Potential, zeigt eine neue DIW Studie. Reformen dürfen nicht nur den deregulieren, sondern müssen Innovationen und Investitionen fördern.
Profilbild
18.07.
Analyse der Zukunftsperspektiven der in : Wertschöpfung der Privatwirtschaft 38% niedriger als 2008; wenig zu erwarten; Potential durch schnell wachsende Unternehmen und Wissenschaft, aber schlechte Rahmenbedingungen
Profilbild
17.07.
„Ein wichtiges Signal für Freihandel und gegen Protektionismus und den zunehmenden Nationalismus in der Welt.“ Statement von zum zwischen der und :
Direkt zu
  • SOEP Das Soziooekonomische Panel
  • DIW Berlin Graduate Center of Economic and Social Research
  • Vereinigung der Freunde des DIW Berlin
  • Diw Econ
  • Berlin Economics Research Associates
  • Berlin Centre for Consumer Policies
  • Leibniz-Gemeinschaft
  • audit berufundfamilie
  • Forschungsdatenzentrum der Statistischen Landesämter