Affektive und kulturelle Dimensionen von Integration infolge von Flucht und Zuwanderung (AFFIN)

Abteilung(en)/ Infrastruktureinrichtung
Sozio- oekonomisches Panel
Projektstatus
Aktuelles Projekt
Projektlaufzeit
seit/von 2018 bis 2020
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
In Kooperation mit
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Freie Universität Berlin
Georg-August-Universität Göttingen
Projektleitung
Jürgen Schupp (SOEP)
Ansprechpartner im DIW Berlin

Teilprojekt: Einstellungen zu Geflüchteten in der heimischen Bevölkerung



Beschreibung

Das Vorhaben geht von der Annahme aus, dass sich Diversität und kultureller Wandel durch Zuwanderung nicht allein anhand von Wissen und Kompetenzen bemessen lassen, sondern substanziell mit Werten, Einstellungen und Emotionen auf Seiten der Zugewanderten und der einheimischen Bevölkerung verbunden sind. Ausgehend von Ansätzen sozialwissenschaftlicher und psychiatrischer Integrations- und Akkulturationsforschung verfolgt das Vorhaben die These, dass diese kognitiv-evaluativen und affektiven Dimensionen des Miteinanders essenziell für das gesellschaftliche Zusammenleben und Integrationsprozesse sind. Dies gilt besonders für Zuwanderung im Kontext von Flucht und Vertreibung, da Geflüchtete oft erheblichen Stressoren ausgesetzt sind.

Unter der Gesamtfragestellung des Verbunds, widmet sich dieses im SOEP angesiedelte Teilprojekt des Projektverbundes der Frage, welche Einstellungen die einheimische Bevölkerung gegenüber Geflüchteten aufweist, wie sich diese im Zeitverlauf verändern und wie sie mit der Anwesenheit von Geflüchteten in den Gemeinden und Kommunen zusammenhängen.

AFFIN Flyer | PDF, 510.36 KB