Die Zukunft fossiler Energieträger im Zuge von Treibhausgasneutralität (FFF)

Abteilung(en)/ Infrastruktureinrichtung
Energie, Verkehr, Umwelt
Projektstatus
Aktuelles Projekt
Projektlaufzeit
seit/von 2018 bis 2021
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
In Kooperation mit
Technische Universität Berlin, Potsdam Institute for Climate Impact Research (PIK) e. V.
Projektleitung
Dr. Wolf-Peter Schill
Ansprechpartner im DIW Berlin

Ziel dieses Vorhabens ist es, bisher zu wenig erforschte Aspekte der Dekarbonisierung des deutschen Stromsektors im europäischen Kontext zu untersuchen und konkrete politische Instrumente sowohl auf deutscher als auch auf europäischer Ebene zu bewerten; dies bezieht sich auf Kohle, aber auch auf andere fossile Brennstoffe, insbesondere Erdgas. Durch trans- und interdisziplinäre Forschungsansätze sollen die verschiedenen ökonomischen und technischen sowie sozialen und politischen Herausforderungen des anstehenden Ausstiegs aus den fossilen Energieträgern besser verstanden werden. Das Vorhaben verbindet verschiedene methodische Ansätze (numerische Modellierung, Theorie, Ökonometrie, Institutionenökonomik/ politische Ökonomik) mit konkreten Fragen der politischen Ausgestaltung. Dabei werden sowohl nationale als auch europäische Praxispartner mit einbezogen. Der Fokus des Gesamtprojekts liegt auf drei Aspekten:

  1. die Treiber und Hürden für die Umsetzung des europäischen Ausstiegs aus der fossilen Stromerzeugung bis 2050;
  2. die Frage, wie nationale Strategien mit der europäischen Klimapolitik zusammenwirken; und
  3. die Analyse der Wechselwirkungen zwischen dem Ausstieg aus der fossilen Stromerzeugung, steigenden Flexibilitätsanforderungen sowie einer zunehmenden Sektorkopplung. Der Fokus der Arbeiten des DIW Berlin liegt auf dem letzten Aspekt.