Pressemitteilungen

Aktuelle und ältere Presseinformationen des DIW Berlin

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19.06.2001

Deutscher Export nach Nordamerika: Anhaltend hohe Dynamik

Das starke Wachstum der deutschen Exportwirtschaft in die North American Free Trade Association (NAFTA) wird sich auch im Jahr 2001 fortsetzen. Zu diesem Ergebnis kommt das DIW Berlin in seinem aktuellen Wochenbericht 25/2001. Danach wird auch die konjunkturelle Abschwächung in den USA, dem wichtigsten Handelspartner in der NAFTA, diese Entwicklung nicht bremsen. Das DIW Berlin rechnet mit einem Überschuss der Warenbilanz von rund 40 Mrd. DM in diesem Jahr. Das Plus in der Leistungsbilanz mit der NAFTA dürfte mit rund 35 Mrd. DM ähnlich hoch wie im Vorjahr sein.

19.06.2001

Zuspitzung der Haushaltskrise in Berlin. DIW Berlin: Ohne Hilfen des Bundes droht Kollaps

Berlin wird mit großer Wahrscheinlichkeit seine Finanzprobleme aus eigener Kraft nicht lösen können. Zu diesem Ergebnis kommt das DIW Berlin in seinem aktuellen Wochenbericht 25/2001. Das Finanzierungsdefizit im Berliner Landeshaushalt erhöht sich in diesem Jahr auf über 10 Mrd - bei einem Haushaltsvolumen von 40 Mrd. DM. Die Mehrbelastungen durch die Krise der Bankgesellschaft Berlin schlagen in den nächsten Jahren mit über einer halben Milliarde DM jährlich zu Buche. Neben der Kapitalzuführung von vier Mrd. DM im laufenden Jahr muss der Senat auf Privatisierungserlöse, Gewinnausschüttungen und Steuereinnahmen verzichten, die bereits im Haushaltsplan veranschlagt waren. Allein die zusätzlichen Zinszahlungen belasten den Berliner Haushalt jährlich mit 200 Mio. DM.

13.06.2001

Löhne in Ostdeutschland: Anpassung an westdeutsches Niveau erst auf lange Sicht. DIW Berlin fordert Aussetzung der Lohnanpassung im öffentlichen Dienst

Das Lohnniveau in Ostdeutschland liegt noch weit unter dem westdeutschen Niveau. Zwar ist nach den geltenden Tarifverträgen die Lohnanpassung weit vorangeschritten, doch spiegeln diese Verträge nicht den tatsächlichen Stand der Lohnanpassung wider. Die Effektivlöhne bleiben in Ostdeutschland hinter den westdeutschen zurück. Gegenwärtig erhalten die ostdeutschen Arbeitnehmer drei Viertel der Effektivlöhne der westdeutschen Beschäftigten. In den letzten Jahren ist die Lohnanpassung ins Stocken geraten. In seinem aktuellen Wochenbericht 24/2001 stellt das DIW Berlin fest, dass immer mehr Unternehmen die Tarifverträge unterwandern.

13.06.2001

Deutsche Sprachfähigkeit und Umgangssprache von Zuwanderern: DIW Berlin fordert mehr Sprachkurse

Über acht Millionen erwachsene Zuwanderer (ausländische Zuwanderer und Aussiedler) leben in Deutschland. Etwa ein Drittel von ihnen gibt an, nicht gut Deutsch zu sprechen. Von den ausländischen Zuwanderern sind es 40 %, von den Aussiedlern immerhin ein Viertel. Zu diesem Ergebnis kommt das DIW Berlin in seinem Wochenbericht 24/2001, in dem die aktuellen Daten seiner Erhebung Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) vorgestellt werden. Die Zahlen der Erhebung zeigen, dass auch die sprachliche Integration der bereits in Deutschland lebenden Zuwanderer einer Unterstützung bedarf. Angesichts des hohen Anteils der Zuwanderer mit unzureichenden Deutschkenntnissen überrascht es nicht, dass nur 34 % Ausländer und nur 62% der Aussiedler im Alltag überwiegend Deutsch sprechen.

07.06.2001

US-Wirtschaft im Abschwung:
Wirtschaftspolitik steuert massiv gegen.
DIW Berlin bezeichnet Geldpolitik der Fed als beispielhaft

Der entschlossen expansive Kurs der US-amerikanischen Wirtschaftspolitik lässt erwarten, dass die kräftige konjunkturelle Abkühlung in den USA nicht in eine Rezession mündet, sondern noch in diesem Jahr rasch und zügig überwunden werden kann. Zu diesem Ergebnis kommt das DIW Berlin in seinem aktuellen Wochenbericht 23/2001. Besonders der wachstums- und beschäftigungsorientierte Kurs der Fed sorgt für positive Impulse ohne in eine Inflation zu münden.

30.05.2001

Wohnungsmarkt in Russland: Enttäuschende Bilanz

Mit der Transformation in Russland hat sich die Wohnraumversorgung kaum verbessert. Der Wohnraumbestand stieg in den 90er Jahren zwar um 13,8% auf 2 761 Mill. m2. Doch gleichzeitig wuchs auch die Zahl der Haushalte (heimkehrende Soldaten, steigende Scheidungsraten u.a.). Verlässliche Zahlen von Wohnungssuchenden gibt es nicht mehr, da die Wohnungszuteilung in vielen Regionen praktisch eingestellt wurde. Ein neu entstandener Wohnungsmarkt und äußerst intransparente, zum Teil korrupte Praktiken bestimmen die Wohnungszuteilung. Für den Wohnraummangel sind auch die schlechte Bauqualität und mangelnde Instandhaltung verantwortlich. Obwohl fast 90% aller Wohnhäuser in den vergangenen 40 Jahren entstanden sind, ist ein Großteil bereits verwahrlost.

30.05.2001

Reform der Erbschaftsteuer notwendig

Das DIW Berlin hat einen Vorschlag zur Neugestaltung der Erbschaftsteuer vorgestellt. In seinem aktuellen Wochenbericht 22/2001 belegt das Institut, dass die öffentlichen Haushalte durch die Reform mit einem Mehraufkommen von bis zu 2,5 Mrd. DM rechnen könnten.

23.05.2001

Industrieproduktion in Deutschland: Impulse für die Konjunkturentwicklung nicht zu erwarten

DIW Berlin erwartet Stagnation in diesem Jahr

Nach einem Rekordwachstum der Industrieproduktion von 7,5% im vergangenen Jahr erwartet das DIW Berlin für das Jahr 2001 Stagnation in diesem Bereich. In seinem aktuellen Wochenbericht 21/2001 kommt das Institut zu dem Ergebnis, dass sich die Auslastung der Produktion aber nur geringfügig abschwächen wird, da das sehr hohe Produktionsniveau gehalten werden kann. Das DIW Berlin rechnet noch in diesem Jahr mit einer Belebung der weltwirtschaftlichen Dynamik, so dass im Jahr 2002 die Industriekonjunktur wieder anziehen wird. Im Jahresdurchschnitt des kommenden Jahres ergibt sich dadurch eine Wachstumsrate von etwa 2%.

23.05.2001

Starker Rückgang bei Nebenerwerbstätigkeit

DIW Berlin: Umschichtung zugunsten geringfügiger Alleinbeschäftigung

Die Zahl der Nebenerwerbstätigen ist von 1998 bis 2000 um rund 800 000 Personen auf 2,2 Millionen zurückgegangen. 1999 wurde die Sozialversicherungspflicht für geringfügige Beschäftigungsverhältnisse eingeführt. Die Zahl der geringfügig Alleinbeschäftigten hat im gleichen Zeitraum um 300 000 Personen auf etwa 4,7 Millionen zugenommen. Dies belegen Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP), die das DIW Berlin in seinem aktuellen Wochenbericht 21/2001 vorlegt.

16.05.2001

Keine Belebung der Konsumnachfrage:
Preisauftrieb dämpft Effekte der Steuerreform

Die ersten Ergebnisse der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung für die Bundesrepublik Deutschland für das erste Quartal 2001

Im ersten Quartal 2001 übertraf das reale Bruttoinlandsprodukt das Niveau vom Vorquartal um 0,5%. Gegenüber dem Vorjahr stieg es um 1,8%. Zu diesem Ergebnis kommt das DIW Berlin in seinem aktuellen Wochenbericht 20/2001. Besonders bei der Betrachtung der gesamtwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung wird deutlich, dass die konjunkturelle Dynamik merklich schwächer geworden ist. Die realen Konsumausgaben stiegen nur leicht, die Bauinvestitionen gingen verstärkt zurück und auch die Ausrüstungsinvestitionen schwächten ab. Lediglich der Außenbeitrag entwickelte sich positiv - doch nur, weil die Importe sanken. Auch diese Entwicklung ist Ausdruck der nachlassenden Konjunktur.

16.05.2001

Solidarpakt II und Infrastruktur in Ostdeutschland:
Förderung muss bestehen bleiben

In seinem Gutachten für das Bundesfinanzministerium beziffert das DIW Berlin den Nachholbedarf der ostdeutschen Länder und Gemeinden an öffentlichen Investitionen mit 157 Mrd. DM. Die wichtigsten Aussagen und Zahlen des Gutachtens sind im aktuellen DIW-Wochenbericht 20/2001 dargestellt. Die derzeitige Debatte um den Solidarpakt II zeigt, wie wichtig es war, den Nachholbedarf nochmals genau zu ermitteln und die Diskussion damit zu versachlichen. Das DIW Berlin hatte in seinem Gutachten für die ostdeutschen Ministerpräsidenten vor Jahresfrist an keiner Stelle einen Nachholbedarf von 300 Mrd. DM reklamiert, wie häufig falsch zitiert wurde. Vielmehr war damals der infrastrukturelle Nachholbedarf mit reichlich 203 Mrd. DM beziffert worden.

07.05.2001

Zum Gutachten des DIW Berlin Infrastruktureller Nachholbedarf für das Bundesfinanzministerium

In einer jüngst für das Bundesfinanzministerium angefertigten Expertise hat das DIW Berlin den Nachholbedarf der ostdeutschen Länder und Gemeinden an öffentlichen Investitionen mit 157 Mrd. DM beziffert. Bezogen auf die finanzschwachen westdeutschen Länder ergeben sich 118 Mrd. DM, für Berlin 39 Mrd. DM.

02.05.2001

Gemeindefinanzen Brandenburg: Stabilisierung auf niedrigem Niveau
DIW Berlin: Stärkung der größeren Kommunen notwendig

Seit 1995 sind die Einnahmen der brandenburgischen Gemeinden um 10% auf 3798 DM je Einwohner gesunken. Die Ausgaben der Brandenburger Kommunen gingen seit 1995 ebenfalls um 10% zurück. Besonders stark wurden die Personalausgaben gekürzt - seit 1992 hat sich die Zahl der Kommunalbediensteten in Brandenburg um weit mehr als die Hälfte reduziert. Das DIW Berlin bezeichnet in seinem aktuellen Wochenbericht den Rückgang der Investitionen in den neunziger Jahren von mehr als 6% auf weniger als 3% des brandenburgischen BIP angesichts des nach wie vor hohen Nachhol- und Modernisierungsbedarfs als besorgniserregend.

27.04.2001

DIW Berlin zur Wachstumsprognose
der Bundesregierung

Stellungnahme von Gustav- A. Horn, DIW Berlin, Leiter der Abteilung Konjunktur, zu der neuen Wachstumsprognose der Bundesregierung.

10.04.2001

Die Lage der Weltwirtschaft
und der deutschen Wirtschaft im Frühjahr 2001

KURZFASSUNG

Weltkonjunktur kühlt sich ab

Die weltwirtschaftliche Expansion hat sich seit Mitte 2000 deutlich verlangsamt. Damit ging eine Phase außerordentlich hoher Dynamik zu Ende. Verantwortlich war zum einen der Anstieg der Ölpreise, der die wirtschaftliche Aktivität dämpfte. Zum anderen bremste die Geldpolitik mit dem Ziel, das bis zur Jahresmitte hohe konjunkturelle Tempo zu verringern und so einer Inflationsbeschleunigung entgegenzuwirken. Eine geringere konjunkturelle Expansion war somit wirtschaftspolitisch gewollt.

09.04.2001

DIW-Forschungsdirektor
in den Statistischen Beirat berufen

Professor Gert. G. Wagner, Forschungsdirektor im DIW Berlin, ist vom Präsidenten des Statistischen Bundesamtes, Johann Hahlen, in den Statistischen Beirat berufen worden.

04.04.2001

Risikostrukturausgleich könnte kurzfristig verbessert werden

DIW Berlin: Geplanter Kompromiß ist gefährlicher Irrweg

Die Eckpunkte der vom Bundesgesundheitsministerium geplanten Reform des Risikostrukturausgleichs (RSA) werden vom DIW Berlin in seinem aktuellen Wochenbericht scharf kritisiert. Der Mindestbeitragssatz von 12,5% ab 1.1.2002 wird den Wettbewerb zwischen den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) nachhaltig schädigen, da dadurch der einzige echte Wettbewerbsparameter, der Beitragssatz, seine Wirksamkeit einbüßt. Zudem entstehen bei den Billigkassen Anreize zur Verschwendung, da sie keinen Vorteil mehr davon haben, ihren kostendeckenden Beitragssatz unterhalb von 12,5% zu halten. Daher verwundert es nicht, dass sofort nach Verkündung des Konsenses ein Streit über die Verwendung der erwarteten Mehreinnahmen ausgebrochen ist.

04.04.2001

Ökologische Steuerreform weiterentwickeln

DIW Berlin zieht Zwischenbilanz der ökologischen Steuerreform in Deutschland

Rückläufige CO2-Emissionen, gekoppelt mit Beschäftigungsgewinnen und geringen Wirkungen auf das Wirtschaftswachstum - so lautet die Zwischenbilanz des DIW Berlin für die ökologische Steuerreform in Deutschland. Im aktuellen Wochenbericht betont das Institut, dass die ökologische Steuerreform eine größere Rolle im Klimaschutz spielen könnte. Dazu müssten allerdings Schwächen des bisherigen Konzepts schrittweise beseitigt werden.

28.03.2001

Privathaushalte als Arbeitgeber: Beschäftigungseffekte gering

DIW Berlin fordert Abschaffung des Dienstmädchenprivilegs

Mehr als 4 Millionen private Haushalte in Deutschland beschäftigen regelmäßig oder gelegentlich Haushaltshilfen, doch dominiert dabei die vollständig sozialversicherungsfreie Beschäftigung, insbesondere die Honorartätigkeit und Schwarzarbeit. In seinem aktuellen Wochenbericht berichtet das DIW Berlin, dass nur 38.000 Erwerbstätige bei Privathaushalten uneingeschränkt sozialver-sicherungspflichtig sind. Erhoffte Beschäftigungseffekte politischer Reform-vorhaben, wie das Haushaltsscheck-Verfahrens, sind ausgeblieben.

28.03.2001

Kein kräftiger Aufschwung in Sicht

DIW Berlin stellt die Grundlinien der Wirtschaftsentwicklung in Berlin 2000/2001 vor

Im letzten Jahr konnte die Berliner Wirtschaft seit längerer Zeit ihre Leistung wieder ausweiten. Der Anstieg war aber deutlich geringer als in der gesamten deutschen Wirtschaft. Für 2001 ist mit einer Fortsetzung des nur verhaltenen Wirtschafts-wachstums zu rechnen. Zu diesem Ergebnis kommt das DIW Berlin in seinem aktuellen Wochenbericht. Die allgemeine Abschwächung der Konjunktur macht sich auch in der Hauptstadt bemerkbar. Zusätzlich wird Berlin durch die wegen der Haushaltsmisere unvermeidlichen Sparmaßnahmen des Landes belastet.

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