Pressemitteilungen

Aktuelle und ältere Presseinformationen des DIW Berlin

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16.05.2001

Solidarpakt II und Infrastruktur in Ostdeutschland:
Förderung muss bestehen bleiben

In seinem Gutachten für das Bundesfinanzministerium beziffert das DIW Berlin den Nachholbedarf der ostdeutschen Länder und Gemeinden an öffentlichen Investitionen mit 157 Mrd. DM. Die wichtigsten Aussagen und Zahlen des Gutachtens sind im aktuellen DIW-Wochenbericht 20/2001 dargestellt. Die derzeitige Debatte um den Solidarpakt II zeigt, wie wichtig es war, den Nachholbedarf nochmals genau zu ermitteln und die Diskussion damit zu versachlichen. Das DIW Berlin hatte in seinem Gutachten für die ostdeutschen Ministerpräsidenten vor Jahresfrist an keiner Stelle einen Nachholbedarf von 300 Mrd. DM reklamiert, wie häufig falsch zitiert wurde. Vielmehr war damals der infrastrukturelle Nachholbedarf mit reichlich 203 Mrd. DM beziffert worden.

07.05.2001

Zum Gutachten des DIW Berlin Infrastruktureller Nachholbedarf für das Bundesfinanzministerium

In einer jüngst für das Bundesfinanzministerium angefertigten Expertise hat das DIW Berlin den Nachholbedarf der ostdeutschen Länder und Gemeinden an öffentlichen Investitionen mit 157 Mrd. DM beziffert. Bezogen auf die finanzschwachen westdeutschen Länder ergeben sich 118 Mrd. DM, für Berlin 39 Mrd. DM.

02.05.2001

Gemeindefinanzen Brandenburg: Stabilisierung auf niedrigem Niveau
DIW Berlin: Stärkung der größeren Kommunen notwendig

Seit 1995 sind die Einnahmen der brandenburgischen Gemeinden um 10% auf 3798 DM je Einwohner gesunken. Die Ausgaben der Brandenburger Kommunen gingen seit 1995 ebenfalls um 10% zurück. Besonders stark wurden die Personalausgaben gekürzt - seit 1992 hat sich die Zahl der Kommunalbediensteten in Brandenburg um weit mehr als die Hälfte reduziert. Das DIW Berlin bezeichnet in seinem aktuellen Wochenbericht den Rückgang der Investitionen in den neunziger Jahren von mehr als 6% auf weniger als 3% des brandenburgischen BIP angesichts des nach wie vor hohen Nachhol- und Modernisierungsbedarfs als besorgniserregend.

27.04.2001

DIW Berlin zur Wachstumsprognose
der Bundesregierung

Stellungnahme von Gustav- A. Horn, DIW Berlin, Leiter der Abteilung Konjunktur, zu der neuen Wachstumsprognose der Bundesregierung.

10.04.2001

Die Lage der Weltwirtschaft
und der deutschen Wirtschaft im Frühjahr 2001

KURZFASSUNG

Weltkonjunktur kühlt sich ab

Die weltwirtschaftliche Expansion hat sich seit Mitte 2000 deutlich verlangsamt. Damit ging eine Phase außerordentlich hoher Dynamik zu Ende. Verantwortlich war zum einen der Anstieg der Ölpreise, der die wirtschaftliche Aktivität dämpfte. Zum anderen bremste die Geldpolitik mit dem Ziel, das bis zur Jahresmitte hohe konjunkturelle Tempo zu verringern und so einer Inflationsbeschleunigung entgegenzuwirken. Eine geringere konjunkturelle Expansion war somit wirtschaftspolitisch gewollt.

09.04.2001

DIW-Forschungsdirektor
in den Statistischen Beirat berufen

Professor Gert. G. Wagner, Forschungsdirektor im DIW Berlin, ist vom Präsidenten des Statistischen Bundesamtes, Johann Hahlen, in den Statistischen Beirat berufen worden.

04.04.2001

Risikostrukturausgleich könnte kurzfristig verbessert werden

DIW Berlin: Geplanter Kompromiß ist gefährlicher Irrweg

Die Eckpunkte der vom Bundesgesundheitsministerium geplanten Reform des Risikostrukturausgleichs (RSA) werden vom DIW Berlin in seinem aktuellen Wochenbericht scharf kritisiert. Der Mindestbeitragssatz von 12,5% ab 1.1.2002 wird den Wettbewerb zwischen den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) nachhaltig schädigen, da dadurch der einzige echte Wettbewerbsparameter, der Beitragssatz, seine Wirksamkeit einbüßt. Zudem entstehen bei den Billigkassen Anreize zur Verschwendung, da sie keinen Vorteil mehr davon haben, ihren kostendeckenden Beitragssatz unterhalb von 12,5% zu halten. Daher verwundert es nicht, dass sofort nach Verkündung des Konsenses ein Streit über die Verwendung der erwarteten Mehreinnahmen ausgebrochen ist.

04.04.2001

Ökologische Steuerreform weiterentwickeln

DIW Berlin zieht Zwischenbilanz der ökologischen Steuerreform in Deutschland

Rückläufige CO2-Emissionen, gekoppelt mit Beschäftigungsgewinnen und geringen Wirkungen auf das Wirtschaftswachstum - so lautet die Zwischenbilanz des DIW Berlin für die ökologische Steuerreform in Deutschland. Im aktuellen Wochenbericht betont das Institut, dass die ökologische Steuerreform eine größere Rolle im Klimaschutz spielen könnte. Dazu müssten allerdings Schwächen des bisherigen Konzepts schrittweise beseitigt werden.

28.03.2001

Privathaushalte als Arbeitgeber: Beschäftigungseffekte gering

DIW Berlin fordert Abschaffung des Dienstmädchenprivilegs

Mehr als 4 Millionen private Haushalte in Deutschland beschäftigen regelmäßig oder gelegentlich Haushaltshilfen, doch dominiert dabei die vollständig sozialversicherungsfreie Beschäftigung, insbesondere die Honorartätigkeit und Schwarzarbeit. In seinem aktuellen Wochenbericht berichtet das DIW Berlin, dass nur 38.000 Erwerbstätige bei Privathaushalten uneingeschränkt sozialver-sicherungspflichtig sind. Erhoffte Beschäftigungseffekte politischer Reform-vorhaben, wie das Haushaltsscheck-Verfahrens, sind ausgeblieben.

28.03.2001

Kein kräftiger Aufschwung in Sicht

DIW Berlin stellt die Grundlinien der Wirtschaftsentwicklung in Berlin 2000/2001 vor

Im letzten Jahr konnte die Berliner Wirtschaft seit längerer Zeit ihre Leistung wieder ausweiten. Der Anstieg war aber deutlich geringer als in der gesamten deutschen Wirtschaft. Für 2001 ist mit einer Fortsetzung des nur verhaltenen Wirtschafts-wachstums zu rechnen. Zu diesem Ergebnis kommt das DIW Berlin in seinem aktuellen Wochenbericht. Die allgemeine Abschwächung der Konjunktur macht sich auch in der Hauptstadt bemerkbar. Zusätzlich wird Berlin durch die wegen der Haushaltsmisere unvermeidlichen Sparmaßnahmen des Landes belastet.

14.03.2001

Die Einwohnerwertung der Stadtstaaten im Länderfinanzausgleich: mehr als gerechtfertigt

DIW Berlin: Bestehende Regelung kann nur Untergrenze sein

In der Diskussion um die Neuregelung des Länderfinanzausgleichs hat das DIW Berlin die höhere Einwohnerwertung der Stadtstaaten bestätigt. Im aktuellen Wochenbericht kommt es zu dem Ergebnis, dass die bestehende Regelung - die Gewichtung der Einwohner der Stadtstaaten mit dem Faktor 1,35 - lediglich als Untergrenze zu interpretieren sei. Gerechtfertigt wäre vielmehr eine Gewichtung von 1,4 oder auch mehr.

14.03.2001

Privater Konsum in Deutschland: Dämpfung durch Ölverteuerung nach der Jahresmitte 2000

DIW Berlin: Trotz Steuerreform Belebung
im Jahre 2001 gefährdet

Der private Konsum in Deutschland hat im vergangenen Jahr verlangsamt zugenommen. Besonders in der zweiten Jahreshälfte 2000 war die Kauftätigkeit der Deutschen gebremst - das Jahresergebnis weist deshalb nur einen realen Anstieg um 1,6 % aus. Die Gründe: schwächere Einkommensimpulse aufgrund der zurückhaltenden Lohnabschlüsse und die Belastung der privaten Haushaltsbudgets durch die enormen Ölpreissteigerungen.

13.03.2001

Trennung von Netz und Betrieb bei der
Deutschen Bahn AG

Das DIW Berlin begrüßt die Ankündigung von Verkehrsminister Bodewig, das Netz der Deutschen Bahn AG vom Betrieb zu trennen und in eine eigenständige Gesellschaft zu überführen. Sie entspricht einer erst kürzlich vom DIW Berlin durchgeführten Studie zum Wettbewerb auf dem Schienennetz.

07.03.2001

Schulbesuch und Ausbildung junger Ausländer:
Kaum noch Fortschritte

DIW Berlin: Talente werden vergeudet

Die Bildungsbeteiligung der in Deutschland lebenden jungen Ausländer im Alter von 15 bis unter 20 Jahren lag 1999 bei 65%. Zum Vergleich: 92% der gleichaltrigen Deutschen besuchten eine Schule oder Hochschule bzw. nahmen an einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme teil. Bei den Ausländern ist der Anteil der Frauen geringer als der der Männer, besonders bei der Berufsausbildung sind die ausländischen Frauen unterrepräsentiert.

07.03.2001

Rohölpreise bleiben zunächst hoch

DIW Berlin rechnet mit einem Preis
von 22 bis 28 Dollar je Barrel

Der OPEC wird es gelingen, die Rohölpreise in dem angestrebten Korridor von 22 bis 28 Dollar je Barrel zu halten. Zu diesem Schluss kommt das DIW Berlin in seinem aktuellen Wochenbericht.

28.02.2001

Unbefristete Vollzeitbeschäftigung:
Häufigste Erwerbsform in Europa

DIW Berlin: Dänischer Arbeitsmarkt kann Vorbild
für Deutschland sein

Auf dem deutschen Arbeitsmarkt gibt es keine Erosion des Normalarbeitsverhältnisses. Zu diesem Schluss kommt das DIW Berlin in seinem aktuellen Wochenbericht.

28.02.2001

Erfolgreiche Hilfe bei internationalen FuE-Aktivitäten

Internationale Kontaktbüros Forschungskooperation: wichtige Impulsgeber für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Deutschland

In seinem aktuellen Wochenbericht zieht das DIW Berlin eine positive Bilanz der 1995 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gestarteten Initiative Internationale Kontaktbüros Forschungskooperation, die seit 1999 vom Bundeswirtschaftsministerium fortgeführt wird.

21.02.2001

JAPAN: Zinssenkung allein reicht nicht aus
DIW: Politik des leichten Geldes für Japan keine Sünde

Japans Wirtschaftskrise ist noch nicht überwunden. Bei einer schwachen Binnennachfrage verschärft die Abkühlung der Weltkonjunktur die Lage. Als Reaktion senkte die japanische Zentralbank den Diskontsatz von 0,5 auf 0,35 %. Das DIW Berlin hält diese Maßnahme für unzureichend.

05.02.2001

Erstmals wieder höhere CO2-Emissionen in Deutschland

DIW fordert Verstärkung der Klimaschutzpolitik

Die CO2-Emissionen in Deutschland sind im vergangenen Jahr nach ersten Schätzungen temperaturbereinigt um 1,0% gestiegen. Das belegt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in seinem aktuellen Wochenbericht (6/2001). Dies entspricht einer Zunahme von 9 Millionen Tonnen CO2 im Vergleich zum Vorjahr. Damit sind die Treibhausgasemissionen erstmals wieder gestiegen, nachdem sie in den neunziger Jahren kontinuierlich gesenkt werden konnten.

22.01.2001

Führungsmannschaft komplett:
Vizepräsident und neue Abteilungsleiter am DIW Berlin

Die Mitglieder des Kuratoriums des DIW Berlin haben auf ihrer heutigen außerordentlichen Sitzung einmütig zwei neue Abteilungsleiter bestimmt. Künftig leitet Prof. Dr. Ulrich Kamecke, Humboldt-Universität zu Berlin, den Forschungsbereich Industrieökonomie und Prof. Dr. Hans-Georg Petersen, Universität Potsdam, den Forschungsbereich Staat. Vizepräsident wird Prof. Dr. Bengt-Arne Wickström, Humboldt-Universität zu Berlin. Die Geschäfte führt seit dem 1. Dezember 2000 Rechtsanwalt Michael Herzog.

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