Makroökonomie

Die Abteilung im Überblick.

Kurzportrait

Die Abteilung Makroökonomie forscht zu drei Forschungsbereichen. Der erste Bereich widmet sich der gesamtwirtschaftlichen Stabilisierung durch makroökonomische Politikmaßnahmen wie Geld- und Fiskalpolitik. Dies ist vor allem im Zusammenhang mit der globalen Finanz- und der europäischen Schuldenkrise von großem Interesse. Da die Auswirkungen der Maßnahmen in einem europäischen Kontext gedacht werden müssen, trägt dieser Forschungsbereich den Namen „Europäische Währungs- und Finanzordnung“.

Infolge der Krisen stieg die ökonomische Ungleichheit in Europa an. Im zweiten Forschungsbereich „Makroökonomie und Ungleichheit“ untersucht die Abteilung daher den Zusammenhang zwischen ökonomischen Ungleichheiten und Konjunkturzyklen in Europa und inwiefern makroökonomische Politikmaßnahmen einen weiteren Anstieg der Ungleichheiten verhindern und umkehren können.

Die globale Finanzkrise hat die Bedeutung des Finanzsektors für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung deutlich gemacht. Risiken aus dem Bankensektor wurden in die Realwirtschaft übertragen und haben wieder einmal die Notwendigkeit für eine Regulierung der Finanzmärkte aufgezeigt.  Im dritten Forschungsbereich, dem Forschungsbereich „Finanzmärkte und Regulierung“, untersucht die Abteilung daher beispielsweise die Auswirkungen von Regulierungsänderungen auf die Konzentration im Finanzsektor.

Mit ihrer Forschung trägt die Abteilung dazu bei, den negativen Auswirkungen der globalen Finanz- und der europäischen Schuldenkrise entgegen zu wirken, deren Ursachen besser zu verstehen und eine Wiederholung dieser ökonomischen Verwerfungen in der Zukunft zu verhindern. 

Die Forschungsbereiche

Europäische Währungs- und Finanzordnung
Makroökonomie und Ungleichheit
Finanzmärkte und Regulierung