Weitere referierte Aufsätze
Mattis Beckmannshagen, Annika Sperling
In: WSI-Mitteilungen 79 (2026), 3, S. 248-255
Angesichts von Arbeitskräfteengpässen wird häufig gefordert, die Erwerbstätigkeit von Frauen weiter zu stärken. Gleichzeitig arbeiten insbesondere Mütter häufig weniger, als sie möchten, was darauf hindeutet, dass Betreuungsverpflichtungen die Realisierung des gewünschten Erwerbsarbeitsumfangs verhindern. Ein Baustein zur Lösung dieses Vereinbarkeitsproblems könnte mehr Flexibilität im Sinne der Beschäftigten sein. Der Beitrag untersucht, wie sich Arbeitskräfteengpässe und Unterbeschäftigung in den vergangenen 20 Jahren entwickelt haben. Des Weiteren wird analysiert, für welche Beschäftigtengruppen Flexibilität in Arbeitszeit und -ort vorliegt und welche Potenziale und Herausforderungen damit einhergehen.
Themen: Gender, Familie, Bildung, Arbeit und Beschäftigung