Der Gender Pay Gap im Detail: Branchen, Einflussfaktoren und Wege zur Chancengleichheit

Nicht-referierte Aufsätze

Katharina Wrohlich

In: Personal Quarterly (2026), 3, S. 9-13

Abstract

Forschungsfrage: Der Gender Pay Gap lag in Deutschland 2025 bei 16 Prozent. Beleuchtet werden regionale, sektorale sowie alters- und bildungsbezogene Unterschiede. Methodik: Auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamtes und empirischer Forschung wird die ungleiche Aufteilung der unbezahlten Sorgearbeit zwischen Frauen und Männern sowie der damit einhergehende hohe Anteil der teilzeitbeschäftigten Frauen als wesentliche Ursache des starken Anstiegs der Gender Pay Gaps für Beschäftigte ab 30 Jahren identifiziert. Praktische Implikationen: Eine höhere Substituierbarkeit von Beschäftigten durch Standardisierung und technologische Innovationen kann Lohnungleichheiten reduzieren, ohne dass das Lohnniveau allgemein sinken muss. Unternehmen sollten daher unter anderem die Arbeitsorganisation in den Blick nehmen.

Katharina Wrohlich

Leiterin Forschungsgruppe Gender Economics

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