Die Lange Nacht der Wissenschaften

Auch in diesem Jahr zeigten die WissenschaftlerInnen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zur Langen Nacht wieder eine spannende Auswahl von Studienergebnissen aus dem breiten Themenspektrum des Thinktanks.

Das DIW Berlin bei der Langen Nacht der Wissenschaften am 9. Juni 2018

Auch in diesem Jahr präsentierte das DIW Berlin bei der Langen Nacht der Wissenschaften, gemeinsam mit acht anderen Leibniz-Instituten, seine Forschungsvielfalt in den Räumen der Geschäftsstelle der Leibniz-Gemeinschaft in Berlin Mitte.

Neben zahlreichen Mitmach-Experimenten für Groß und Klein, Informationsständen sowie vielen interessanten Fachvorträgen anderer Forschungseinrichtungen, boten auch die WissenschaftlerInnen unseres Instituts spannende Vorträge an. Zudem stellten sie sich bei dem neu etablierten Diskussionsformat „Book a Scientist“ den persönlichen Fragen der BesucherInnen der Langen Nacht.

Im Folgenden finden Sie die Vorträge des DIW Berlin:


Eine etwas andere Sicht auf Menschen, Märkte und Fehlerquellen

Prof. Georg Weizsäcker, Ph.D. | Vortrag, Beginn 18:00 Uhr | Dauer: 40 Min. | Raum Leipzig

Beispiele für begrenzte Rationalität einzelner Personen findet man leicht, oft genügt schon der Blick in den Spiegel. Was aber passiert, wenn mehrere begrenzt rationale Akteure aufeinandertreffen? Verhaltensökonom Georg Weizsäcker zeigt eine etwas andere Perspektive der Interaktion echter Menschen.

Die Präsentation zum Vortrag | PDF, 203.68 KB

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Die neue Attraktivität Berlins: Bedingungen und Folgen des Wachstums

Prof. Dr. Martin Gornig | Vortrag, Beginn 18:45 Uhr | Dauer: 40 Min. | Raum Leipzig

Berlin wächst: viele von uns spüren es täglich in der S- oder U-Bahn, wenn kein Sitzplatz mehr zu finden ist, oder im Auto oder Bus, wenn man mal wieder im Stau steht. Durch die neuen Bürger und Unternehmen nimmt die bunte Vielfalt des Waren- und Dienstleistungsangebots spürbar zu. Besonders zu spüren, ist das Wachstum am Immobilienmarkt. Wohnungs- und Gewerbemieten steigen. Etablierte Betriebe und langansässige Bewohner geraten unter Druck. Regionalforscher Prof. Dr. Martin Gornig stellt die räumlichen Muster des Wachstums in Berlin dar und diskutiert Lösungsansätze einer Wachstumsstrategie für Berlin.

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Guter Mindestlohn, schlechter Mindestlohn

Dr. Alexandra Fedorets | Vortrag, Beginn 20:15 Uhr | Dauer: 40 Min. | Raum Wolfenbüttel

Durch den Mindestlohn werden Jobs im Niedriglohnsektor besser bezahlt. Warum sind aber viele Ökonomen der Meinung, dass Mindestlohn schädlich sein kann? Welche Chancen und Risiken für den Arbeitsmarkt bringt der Mindestlohn mit sich? Was hat sich in Deutschland verändert, nachdem der flächendeckende Mindestlohn im Jahr 2015 eingeführt wurde? Was sollte sich noch verändern, damit der Mindestlohn seine positiven Wirkungen besser entfalten kann? Wie kann jeder einzelne dazu beitragen?

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Gehen uns bald die Arbeitskräfte aus? Demografischer Wandel und Erwerbspersonen

Dr. Marius Clemens | Vortrag, Beginn 21:45 Uhr | Dauer: 40 Min. | Raum Leipzig

Im vergangenen Jahrzehnt ist die Zahl der in Deutschland verfügbaren Arbeitskräfte gestiegen – trotz rückläufiger Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter. Wie haben wir das rückläufige Bevölkerungswachstum bisher kompensiert? Kann die aktuell hohe Zuwanderung den zukünftigen Bevölkerungsrückgang stoppen? Welche Konsequenzen hat der demografische Wandel für das Wirtschaftswachstum? Mit Hilfe von spannenden Simulationen, stellt unser Forscher Marius Clemens Befunde zu den aktuellen Entwicklungen der Erwerbsbevölkerung und Zuwanderung sowie deren ökonomischen Effekten vor.

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Wer mag lieber Mathe?

Felix Weinhardt, Ph.D. | Vortrag, Beginn 22:30 Uhr | Dauer: 40 Min. | Raum Berlin

Während ein Großteil der Schülerinnen den Deutsch-Unterricht bevorzugt, lernen die meisten Schüler lieber Rechenwege in der Mathematik kennen. Die Unterschiede bestehen über die gesamte Schulzeit bis hin zur Studien- und Berufswahl fort. Der Frage nach den Ursachen für dieses Phänomen, geht Felix Weinhardt in einem spannenden Vortrag nach.

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