Berliner-Studienberechtigten-Panel (Best Up)

Abgeschlossenes Projekt

Abteilung

Bildung und Familie

Projektleitung

Frauke H. Peter, C. Katharina Spieß,

Projektzeitraum

1. Oktober 2012 - 31. Dezember 2016

Auftraggeber

Einstein-Stiftung Berlin

Kooperationspartner

Prof. Dr. Heike Solga (Co-Projektleitung), WZB

Studierende aus Familien ohne Hochschulerfahrung sind an deutschen Universitäten nach wie vor unterrepräsentiert, obwohl auch sie vielfach eine Studienzugangsberechtigung erwerben. Welche bildungspolitischen Maßnahmen können dazu führen, dass sie sich häufiger als bisher für ein Studium entscheiden? Dieser Frage geht ein neues gemeinsames Forschungsprojekt des DIW Berlin und des WZB nach.

In der bildungsökonomischen und -soziologischen Literatur wird eine Vielzahl an Gründen diskutiert, warum sich Studienberechtigte aus Familien, in denen kein Elternteil einen Hochschulabschluss hat, gegen ein Hochschulstudium entscheiden. Forschungsziel des Projekts ist es, bildungspolitische Maßnahmen zu identifizieren, die dazu führen können, dass sich diese Jugendlichen für ein Studium entscheiden. Zum einen können Informationsdefizite dazu führen, dass sie wenig darüber wissen, was ein Studium im Vergleich zur Ausbildung wert ist, wie ein Studium finanziert werden kann und wie man gegebenenfalls den gewünschten Studienplatz erhält. Zum anderen können finanzielle Gründe gegen ein Studium sprechen. Während ein Studium kostet, wird eine betriebliche Ausbildung mit einer Ausbildungsvergütung entgolten. Vor diesem Hintergrund sollen mögliche „Gegenmaßnahmen", mit denen die Studienaufnahme von Studienberechtigten aus Familien ohne Hochschulabschluss erhöht werden können, identifiziert werden.h.

DIW Team

Ziele des Projekts

Die Forschungsfragen sollen am Beispiel Berlins untersucht werden. Ausgangspunkt der Analyse ist ein Berliner-Studienberechtigten-Panel, das Schüler und Schülerinnen bereits vor dem Abitur zu ihren Studienabsichten befragt. Diese Jugendlichen werden für mindestens fünf weitere Jahre in ihrem Lebensweg mit Online-Befragungen begleitet. Darüber hinaus soll in dem Projekt auch der Einfluss von Auswahlverfahren an den Hochschulen auf die Studienentscheidung untersucht werden.

Das Forschungsprojekt wird durch die Einstein-Stiftung Berlin gefördert und ist eine Kooperation von zwei Professorinnen der FU Berlin und ihren Teams, die am DIW Berlin und WZB Berlin angesiedelt sind. Die Feldbetreuung erfolgt durch TNS Infratest Sozialforschung.

Projekt-Website

http://www.best-up.eu


In der bildungsökonomischen und -soziologischen Literatur wird eine Vielzahl an Gründen diskutiert, warum sich Studienberechtigte aus Familien, in denen kein Elternteil einen Hochschulabschluss hat, gegen ein Hochschulstudium entscheiden. Forschungsziel des Projekts ist es, bildungspolitische Maßnahmen zu identifizieren, die dazu führen können, dass sich diese Jugendlichen für ein Studium entscheiden. Zum einen können Informationsdefizite dazu führen, dass sie wenig darüber wissen, was ein Studium im Vergleich zur Ausbildung wert ist, wie ein Studium finanziert werden kann und wie man gegebenenfalls den gewünschten Studienplatz erhält. Zum anderen können finanzielle Gründe gegen ein Studium sprechen. Während ein Studium kostet, wird eine betriebliche Ausbildung mit einer Ausbildungsvergütung entgolten. Vor diesem Hintergrund sollen mögliche „Gegenmaßnahmen", mit denen die Studienaufnahme von Studienberechtigten aus Familien ohne Hochschulabschluss erhöht werden können, identifiziert werden.

Die Forschungsfragen sollen am Beispiel Berlins untersucht werden. Ausgangspunkt der Analyse ist ein Berliner-Studienberechtigten-Panel, das Schüler und Schülerinnen bereits vor dem Abitur zu ihren Studienabsichten befragt. Diese Jugendlichen werden für mindestens fünf weitere Jahre in ihrem Lebensweg mit Online-Befragungen begleitet. Darüber hinaus soll in dem Projekt auch der Einfluss von Auswahlverfahren an den Hochschulen auf die Studienentscheidung untersucht werden.

Das Forschungsprojekt wird durch die Einstein-Stiftung Berlin gefördert und ist eine Kooperation von zwei Professorinnen der FU Berlin und ihren Teams, die am DIW Berlin und WZB Berlin angesiedelt sind. Die Feldbetreuung erfolgt durch TNS Infratest Sozialforschung.

Themen: Bildung