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Evaluation Culture(s) in Europe: Differences and Convergence between National Practices

Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 3 / 2000, S. 350-357

Jacques Toulemonde

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Abstract

Gibt es Unterschiede, wie europäische Länder Evaluationen durchführen und nutzen? Dies bedarf einer qualifizierten Antwort. Evaluation hat sich in verschiedenen Perioden und unter unterschiedlichen externen und internen Einflüssen von Land zu Land in verschiedenem Umfang entwickelt. Zu den externen Einflussfaktoren gehören PPBS, internationale professionelle Netzwerke, die europäischen Strukturfonds und die Institutionen der Entwicklungshilfe. Innerhalb der europäischen Länder kam der Anstoß entweder von den Parlamenten, den Rechnungshöfen oder den Finanzministerien. Erhebliche Unterschiede bleiben bestehen, je nachdem, wie die Evaluation in die Verwaltungskultur jedes einzelnen Landes passt. Während in manchen Teilen Europas es sich immer noch um eine bürokratische Übung handelt, ist es in anderen Regionen Teil der Demokratie. Diese Unterschiede sollten nicht als nationale Modelle angesehen werden, sondern als verschiedene Entwicklungspfade, die auf den gleichen Reifegrad und Professionalisierung hinauslaufen.

Are there differences in the way that European countries practise and use evaluation? The answer to this question needs to be qualified. Evaluation developed during different periods and under diverse external and internal influences, in varying proportions from country to country. Identifiable external influences include the PPBS, international professional networks, European Structural Funds and development aid institutions. Within European countries the impetus came from parliament, national audit office or finance ministry, depending on the case. Marked differences persist in the way that evaluation fits into the administrative culture of each country. While in some parts of Europe it is still a bureaucratic exercise, in others it is already part of democratic functioning. These differences should not be seen as national models but rather as different paths converging on a single state of maturity and professionalism.

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