Jobben von Jugendlichen beeinträchtigt weder Schulleistungen noch Freizeit: Ergebnisse des SOEP für die Jahre 2000 bis 2002

DIW Wochenbericht 38 / 2003, S. 574-575

Thorsten Schneider, Gert G. Wagner

get_appGesamtausgabe/ Whole Issue (PDF  3.19 MB)

Abstract

Mit 13 Jahren haben nach eigenen Angaben bereits 7 % aller Jugendlichen gejobbt; mit 14 Jahren haben weitere 11 % damit begonnen. Von den 17-jährigen Schülern sind fast 40 % neben der Schule mindestens einmal erwerbstätig gewesen. Weitere Analysen der vom DIW Berlin zusammen mit Infratest Sozialforschung erhobenen Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) zeigen, dass Jobben schulischem Erfolg oder anderen Freizeitaktivitäten nicht entgegensteht. Im Gegenteil: Jobbende Schülerinnen und Schüler sind insgesamt überdurchschnittlich aktive Jugendliche. Allerdings kann man bei denjenigen Jugendlichen, die bereits als Kinder (vor Vollendung des 14. Lebensjahres) gejobbt haben, leicht unterdurchschnittliche Schulnoten beobachten.


Frei zugängliche Version: (econstor)
http://hdl.handle.net/10419/151250


Die Publikation ist gemäß der Creative-Commons-Lizenz CC-BY-4.0 nachnutzbar: https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/

keyboard_arrow_up