Vorbild Dänemark? Eine Analyse der dänischen Wirtschaftspolitik

DIW Wochenbericht 3 / 2004, S. 45-51

Joachim Volz

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Abstract

Dänemark ist seit einem Jahrzehnt eines der wirtschaftlich erfolgreichsten Industrieländer in Europa. Bei vergleichsweise hohem Wirtschaftswachstum erreichte das Land in den letzten Jahren fast Vollbeschäftigung. Ausgesprochen positiv entwickelten sich die öffentlichen Finanzen. Die internationale Wettbewerbsfähigkeit ist hoch, und der Anstieg der Verbraucherpreise entspricht etwa dem Durchschnitt in der Eurozone. Anders als etwa Großbritannien, ein wirtschafts- und beschäftigungspolitisch ebenfalls überdurchschnittlich erfolgreiches Land, ist Dänemark - obwohl nicht Euroland - währungspolitisch de facto an die Eurozone gekoppelt: Seit 1993 wurde der Kurs der dänischen Krone zum Ecu bzw. Euro annähernd konstant gehalten. Dennoch ist die konjunkturelle Entwicklung nicht synchron zum Euroraum verlaufen, selbst wenn sich Dänemark nicht völlig den dämpfenden Einflüssen von dort entziehen konnte. Hierzu haben vor allem ein spezifischer "policy mix", aber auch eine tendenziell antizyklische Finanzpolitik beigetragen.

Themen: Konjunktur


Frei zugängliche Version: (econstor)
http://hdl.handle.net/10419/151275

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