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Straßenverkehr: eher Ausweichreaktionen auf hohe Kraftstoffpreise als Verringerung der Fahrleistungen

DIW Wochenbericht 41 / 2004, S. 602-612

Jutta Kloas, Hartmut Kuhfeld, Uwe Kunert

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Abstract

Die jährlichen Fahrleistungen für die in Deutschland zugelassenen Pkw und Lkw haben seit 1999 nur noch schwach zugenommen. Auf die in dieser Zeit kräftig gestiegenen Kraftstoffpreise haben Verbraucher und Unternehmen mit verschiedenen Strategien reagiert. So wurden verstärkt Diesel-Pkw gekauft, um die Vorteile des geringeren spezifischen Verbrauchs dieser Fahrzeuge und den niedrigeren Preis des Dieselkraftstoffs zu nutzen. Private und gewerbliche Autofahrer, insbesondere aber das international tätige Güterverkehrsgewerbe, haben außerdem verstärkt im Ausland getankt. Dies hat den rückläufigen Inlandsabsatz etwa kompensiert; unter Berücksichtigung der Importe im grenzüberschreitenden Verkehr ist der gesamte Kraftstoffverbrauch seit 1998 annähernd konstant geblieben. Angesichts der Ergebnisse neuer Erhebungen zum Personenverkehr hat das DIW Berlin seine Fahrleistungs- und Verbrauchsrechnung aktualisiert und weiterentwickelt. In diesem Bericht werden die revidierten Ergebnisse für den Zeitraum 1994 bis 2003 vorgestellt.

Themen: Verkehr


Frei zugängliche Version: (econstor)
http://hdl.handle.net/10419/151330

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