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Studiengebühren erhöhen die Mobilität von Studienbewerbern kaum

DIW Wochenbericht 43 / 2009, S. 744-747

Nadja Dwenger, Johanna Storck, Katharina Wrohlich

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Abstract

Seit das Bundesverfassungsgericht 2005 das Verbot von Studiengebühren aufgehoben hat, haben sieben Bundesländer Studiengebühren von bis zu 500 Euro pro Semester eingeführt. Eine Studie des DIW Berlin zeigt, dass dies zu Ausweichreaktionen der Studienbewerber geführt hat, die zahlenmäßig nur gering ausfallen: Die Wahrscheinlichkeit, ein Studium im Heimatbundesland beginnen zu wollen, sinkt für Studienanfänger aus Gebührenländern um rund zwei Prozentpunkte. Dabei weichen vor allem Abiturienten mit schlechten Zeugnissen den Gebührenländern aus. Studienanfänger mit sehr guten Abiturnoten lassen sich dagegen von den Gebühren kaum abschrecken.

Katharina Wrohlich

Leiterin in der Forschungsgruppe Gender Economics



JEL-Classification: I22;I28;H75;R23
Keywords: Mobility of high-school graduates, Tuition fees, Natural experiment
Frei zugängliche Version: (econstor)
http://hdl.handle.net/10419/151862

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