Direkt zum Inhalt

Deutsche Industrie trotzt dem Aufstieg der Schwellenländer

DIW Wochenbericht 10 / 2012, S. 11-15

Martin Gornig, Alexander Schiersch

get_appDownload (PDF  173 KB)

get_appGesamtausgabe/ Whole Issue (PDF  348 KB)

Abstract

Zwischen 2000 und 2009 ist China zur zweitgrößten Industrienation aufgestiegen und auch die Industrien anderer Schwellenländer sowie vieler osteuropäischer Länder sind sehr dynamisch gewachsen. Dennoch konnte Deutschland seinen Anteil an der globalen Industrieproduktion weitgehend behaupten. Der Wertschöpfungsanteil Deutschlands lag 2009 wie auch im Jahr 2000 bei rund 6,5 Prozent. Vom globalen Wachstum der Industrie von 50 Prozent profitierte der Standort Deutschland damit weit stärker als die USA, Japan und andere Industrienationen in Westeuropa. Der entscheidende Faktor war dabei, dass Deutschland innerhalb der etablierten Volkswirtschaften seine führende Stellung bei forschungsintensiven Industrien trotz der 2008 einsetzenden Finanzund Wirtschaftskrise ausbauen konnte. Zu den Gewinnern zählen dabei insbesondere der Straßenfahrzeugbau, der Maschinenbau, die Elektrotechnik und die Chemie.

Alexander Schiersch

Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Unternehmen und Märkte

Martin Gornig

Stellvertretender Abteilungsleiter in der Abteilung Unternehmen und Märkte

Themen: Industrie



JEL-Classification: O10;O40;O57
Keywords: China, manufacturing industries, sector shares developments
Frei zugängliche Version: (econstor)
http://hdl.handle.net/10419/58126

keyboard_arrow_up