Die Vermögenseinkommen der privaten Haushalte im Jahr 1989

DIW Wochenbericht 30 / 1990, S. 420-426

Klaus-Dietrich Bedau

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Abstract

1989 stockten die privaten Haushalte ihr Geldvermögen um 169 Mrd. DM auf. Sie legten die Ersparnisse vorwiegend in festverzinslichen Wertpapieren, bei Versicherungen und auf Terminkonten an; bei den Sparkonten dagegen blieben die Gutschriften erheblich hinter den Lastschriften zurück. Der Bestand an Geldvermögen überschritt am Ende des vergangenen Jahres den Betrag von 2,8 Bill. DM; dem standen Verpflichtungen von 247 Mrd. DM gegenüber. Erträge aus Geldvermögen (Zinsen und Dividenden) erzielten die privaten Haushalte 1989 in Höhe von 127 Mrd. DM. Jeweils zwei Fünftel der Vermögenseinkommen flossen an die Haushalte von Arbeitnehmern und von Nichterwerbstätigen; ein Fünftel entfiel auf die Selbständigen-Haushalte. Die durchschnittlichen Zinseinkünfte der Arbeitnehmer-Haushalte betrugen 3 600 DM, die der Nichterwerbstätigen-Haushalte 4 000 DM und die der Selbständigen-Haushalte 13 600 DM.


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