Zur Entwicklung des Schulbesuchs in den neunziger Jahren in Deutschland

DIW Wochenbericht 5 / 1993, S. 43-49

Wolfgang Jeschek

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Abstract

Die erheblichen Schwankungen der Schülerzahlen aufgrund der demographischen Entwicklung sind in Westdeutschland nur zum Teil durch steigende Bildungsnachfrage abgemildert worden. Dies forderte die Bildungspolitik heraus, denn bei Nachfrageschwankungen durch unterschiedlich starke Altersjahrgänge ist es schwierig, ein quantitativ ausreichendes und qualitativ gutes Bildungsangebot bereitzustellen. Zukünftig ist mit steigenden Schülerzahlen in Deutschland zu rechnen. Besonders gefordert wird in den neunziger Jahren die Bildungspolitik in Ostdeutsch land, da kurzfristige demographische Veränderungen in den relevanten Altersklassen, höhere Schulbesuchsquoten und ein Umbau des Schulsystems zusammentreffen.

Themen: Bildung


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