Berliner Reden zur Integrationspolitik

Was sind die Paradigmen und Leitgedanken einer zukünftigen Integrationspolitik? Dem wollen das Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) und das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) mit der Veranstaltungsreihe „Berliner Reden zur Integrationspolitik“ nachgehen.

Mit Cem Özdemir, Bündnis 90/Die Grünen, am 20. Juli 2017, Martin Schulz, SPD, am 15. August 2017, Peter Altmaier, CDU, am 22. August 2017 und Katja Kipping, Die LINKE, am 13. September 2017 sprechen Vertreter_innen der im Bundestag vertretenen Parteien mit Gästen aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft.


3. Berliner Rede zur Integrationspolitik mit Peter Altmaier (CDU)

„Erfahrungen, Herausforderungen und Perspektiven der deutschen Integrationspolitik“

Dienstag, 22. August 2017 | 18:00 Uhr
Auditorium Friedrichstraße | Friedrichstraße 180 | 10117 Berlin

Anschließende Podiumsdiskussion mit:

Peter Altmaier, Chef des Bundeskanzleramtes und Bundesminister für besondere Aufgaben
Prof. Dr. Naika Foroutan, stellvertretende Direktorin des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung
Prof. Marcel Fratzscher, Ph.D., Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung

Moderation durch Farhad Dilmaghani, Gründer und Vorsitzender von DeutschPlus und Staatssekretär a.D.

Begrüßung durch Prof. Dr. Wolfgang Kaschuba, Direktor des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung

Mehr als eine Million Geflüchtete sind seit Beginn der sogenannten Flüchtlingskrise nach Deutschland gekommen. Die sich daraufhin formierende „Willkommenskultur“ hat das bisherige Bild von Deutschland im Ausland verändert. Andererseits führen populistische Tendenzen und radikale Bewegungen sowie islamistischer Terrorismus zunehmend zu Verunsicherung in allen Teilen der Bevölkerung und erfordern politische und gesellschaftliche Handlungsstrategien. Parallel erheben Angehörige der zweiten und dritten Einwanderer-Generation den Anspruch, endlich als „neue Deutsche“ wahrgenommen zu werden und gleichwertig teilzuhaben. Auf der anderen Seite identifizieren sich viele Menschen ohne Migrationsbezüge nicht mit dem Wandel Deutschlands in eine Einwanderungsgesellschaft. Diese gesellschaftlichen Aushandlungsprozesse führen zu neuen Allianzen aber auch zu starken Polarisierungen. Sie werfen grundlegende Fragen nach den gegenwärtigen und zukünftigen Grundlagen und Bedingungen des Zusammenlebens in einer pluralen Demokratie auf.