The Effects of Non-cognitive Skills on Post-Secondary Educational Choices

Aktuelles Projekt

Abteilung

Bildung und Familie

Projektleitung

Frauke Peter

Projektzeitraum

1. Oktober 2017 - 30. September 2019

Auftraggeber

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Während in Deutschland die meisten Schülerinnen und Schüler mit Hochschulzugangsberechtigung ein Studium aufnehmen, ist die Entscheidung dafür oder dagegen nach wie vor von ihrem sozioökonomischen Hintergrund abhängig. Dies gilt auch dann, wenn Schulnoten, kognitive Fähigkeiten und andere beobachtete Faktoren berücksichtigt werden. In Deutschland beträgt der Unterschied nach elterlichem Bildungshintergrund zwischen der Wahrscheinlichkeit ein Bachelorstudium zu beginnen bei Abiturienten 20 Prozentpunkte, d.h. jene mit Eltern mit Hochschulabschluss nehmen eher ein Bachelorstudium auf. Ein potentiell wichtiger Bereich n um diese Unterschiede zu erklären und der in der bisherigen bildungsökonomischen Forschung selten berücksichtigt wurde, sind nicht-kognitive Fähigkeiten wie zum Beispiel bestimmte Persönlichkeitsmerkmale.

Dieses Projekt analysiert mögliche Zusammenhänge zwischen nicht-kognitiven Fähigkeiten von Schülerinnen und Schüler und ihren Studienintentionen sowie ihrem Übergang in ein Studium. Beispielsweise könnten Personen, die eher ängstlich oder unsicher sind sich eher gegen ein Studium entscheiden, da ihnen dessen Kosten und Nutzen ungewisser erscheinen als die einer betrieblichen Ausbildung. Auf der anderen Seite könnten Personen, die besonders offen für neue Erfahrungen sind und intellektuelle Herausforderungen schätzen sich eher für ein Studium entscheiden. Frühere Forschung hat gezeigt, dass die Verfügbarkeit von Informationen sowie die Einschätzung von Kosten eines Studiums wichtige Determinanten für den Übergang in ein Studium sind. Das Projekt beabsichtigt deshalb auch Interaktionen von nicht-kognitiven Fähigkeiten mit diesen Aspekten beim Übergang in ein Studium zu untersuchen.

Das Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert und verwendet Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS).

DIW Team

Kontakt

Frauke H. Peter

Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Bildung und Familie

Partner