Abbau von Divergenzen/Energiebilanzen

Aktuelles Projekt

Abteilung

Energie, Verkehr, Umwelt

Projektleitung

Dr. Hella Engerer

Projektzeitraum

1. Oktober 2017 - 30. September 2018

Auftraggeber

BMWi

Kooperationspartner

EEFA-Forschungsinstitut GmbH & Co. KG
Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin)
Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW)

Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) legt für die Bundesrepublik Deutschland eine geschlossene Zeitreihe endgültiger Energiebilanzen vor (derzeit für die Jahre 1990 bis 2016). Parallel dazu veröffentlichen die International Energy Agency (IEA) sowie das Statistische Amt der Europäischen Union (Eurostat) eigene (international harmonisierte) Energiebilanzen für die Bundesrepublik Deutschland. Grundlage hierfür sind energiestatistischen Datensammlungen, die in Form der sog. „Joint Annual Questionnaires“ (JAQ) für die einzelnen Energieträger jeweils Ende November eines Jahres (für das Berichtsjahr t-1) an Eurostat bzw. die IEA gemeldet werden. Obwohl die Energiebilanz Deutschland als auch die JAQ auf nationale Energiedaten (amtliche Statistik, Verbandsdaten sowie in Ausnahmefällen zusätzlich Modellrechnungen etc.) zurückgreifen, sind in einzelnen Bereichen/Berichtsjahren Differenzen zwischen den internationalen Energiestatistiken und der nationalen Energiebilanz aufgetreten. In dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) vergebenen Forschungsauftrag werden diese Differenzen zunächst identifiziert. Des Weiteren werden die statistisch-methodischen sowie organisatorischen Ursachen der beobachteten Abweichungen zwischen der Energiebilanz Deutschland (AGEB) und der europäischen Energieberichterstattung in Form der JAQ sowie den daraus erstellten internationalen Energiebilanzen (Eurostat und IEA) erstmals systematisch und vollständig analysiert. Schließlich wird ein integriertes Lösungskonzept zum Abbau der Divergenzen entwickelt.

DIW Team