Die Zukunft fossiler Energieträger im Zuge von Treibhausgasneutralität

Aktuelles Projekt

Abteilung

Energie, Verkehr, Umwelt

Projektleitung

Dr. Wolf-Peter Schill (Leitung des DIW-Teilprojekts)

Projektzeitraum

1. Oktober 2018 - 30. September 2021

Zuwendungsgeber

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Kooperationspartner

Technische Universität Berlin,
Potsdam Institute for Climate Impact Research (PIK) e. V.

Das Projekt FFF wird im Rahmen des BMBF-Förderschwerpunkts „Ökonomie des Kli-mawandels", Themenfeld 1: ‚Klimaschutz und Transformation‘ durchgeführt (https://www.fona.de/de/oekonomie-des-klimawandels-9908.html).

Ziel des Projekts ist es, bisher zu wenig erforschte Aspekte der Dekarbonisierung des deutschen Stromsektors im europäischen Kontext zu untersuchen und konkrete politi-sche Instrumente sowohl auf deutscher als auch auf europäischer Ebene zu bewerten. Dies bezieht sich insbesondere auf Kohle, aber auch auf andere fossile Brennstoffe wie Erdgas. Der trans- und interdisziplinäre Forschungsansatz zielt darauf ab, die verschie-denen ökonomischen, technischen, sozialen und politischen Herausforderungen des anstehenden Ausstiegs aus den fossilen Energieträgern besser zu verstehen. Ein inno-vativer Aspekt des des Forschungsansatzes ist die Zusammenführung von methodi-schen Ansätzen – numerische Modellierung, ökonomische Theorie, Ökonometrie, Insti-tutionenökonomik, politische Ökonomik – mit „konkreten Fragen zur politischen Ausge-staltung einer Energieversorgung ohne fossile Brennstoffe. Dies berücksichtigt die Per-spektiven einer Vielzahl von Praxispartnern, mit einem Fokus auf die nationale und die europäischen Ebene.

Hierbei hat das Forschungsprojekt drei dezidierte Schwerpunkte:

  1. die Analyse der Treiber und Hürden für die Umsetzung des europäischen Ausstiegs aus der fossilen Stromerzeugung bis 2050,
  2. die Frage, wie nationale Strategien mit der europäischen Klimapolitik zusammenwirken; und
  3. die Analyse der Wechselwirkungen zwischen dem Ausstieg aus der fossilen Stromerzeugung, Flexibilitätsanforderungen sowie einer zunehmenden Sektorkopplung. Der Fokus der Arbeiten des DIW Berlin liegt auf dem letzten Aspekt.

Die Analyse erfolgt sowohl modellbasiert für das europäische Stromsystem als auch in Form von Fallstudien für Deutschland, das Vereinigte Königreich, Polen und die Nieder-lande. Unsere Produkte – wissenschaftliche Publikationen, regelmäßige Stakeholder-Engagement-Formate sowie konkrete Policy Papers – dienen zur Anregung der wissenschaftliche und öffentliche Debatte zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen bei minimalen negativen Nebenwirkungen und gesellschaftlichen Kosten.

Ansprechpartner: Dr. Wolf-Peter Schill (DIW Berlin); Dr. Pao-Yu Oei (TU Berlin) und Dr. Michael Pahle (PIK).

DIW Team

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