Forschung und Produktivität – Industrieunternehmen in der Stadt im Vorteil

DIW Wochenbericht 47 / 2018, S. 1013-1020

Heike Belitz, Alexander Schiersch

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Abstract

Unternehmen investieren in Forschung und Entwicklung (FuE), um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und die Produktivität zu erhöhen. Mit umfangreichen Unternehmensdaten für Deutschland kann hier gezeigt werden, dass forschende Industrieunternehmen in zentralen städtischen Agglomerationsräumen besonders produktiv sind. Sie profitieren dort unter anderem von Wissen, das durch die FuE-Aktivitäten anderer Unternehmen und die öffentliche Forschung geschaffen wird. Dabei unterscheiden sich die regionalen Forschungssysteme der größten städtischen Regionen erheblich. Diese Unterschiede erfordern eine jeweils spezifische forschungs- und technologiepolitische Unterstützung des Ausbaus der regionalen Forschungs- und Innovationssysteme. Ziel muss dabei sein, die regionalen Wissenstransfers zwischen Unternehmen, Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen zu stärken. Dabei müssen die regionalen Unterschiede in den Problemlagen beachtet werden, weil Maßnahmen auf Bundesebene in den Forschungsregionen unterschiedliche Wirkungen entfalten.

Alexander Schiersch

Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Unternehmen und Märkte



JEL-Classification: D24;O33;R11;R15
Keywords: productivity, regions, R&D
DOI:
https://doi.org/10.18723/diw_wb:2018-47-4

Frei zugängliche Version: (econstor)
http://hdl.handle.net/10419/187704

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