Forschung SOEP: Soziale Ungleichheiten und Verteilung

846 Ergebnisse, ab 821
DIW Wochenbericht 35 / 2009

Sorgenfreier Reichtum: jenseits von Konjunktur und Krise lebt nur ein Prozent der Bevölkerung

Sowohl die Einkommensarmut als auch der Einkommensreichtum haben in Deutschland in den letzten Jahren deutlich zugenommen, zu Lasten der mittleren Einkommensgruppen. Reichtum sollte auch die Freiheit von materiellen Sorgen bedeuten. Trotz der Polarisierung der Einkommensverteilung hat der Anteil der Personen, die dauerhaft frei von materiellen Sorgen leben, in Deutschland nicht zu- sondern abgenommen. ...

2009| Olaf Groh-Samberg
Weekly Report 10 / 2009

Wealth Inequality on the Rise in Germany

Individual net wealth in Germany totaled an average of around 88,000 Euros at the beginning of 2007 which was about 10 percent higher than in 2002. Decisive for this development was an increase in monetary wealth as well as wealth from private insurance. In connection with the overall quite unequal division of wealth, the median i.e., the value which separates the richest 50 per cent of the population ...

2009| Joachim R. Frick, Markus M. Grabka
DIW Wochenbericht 4 / 2009

Gestiegene Vermögensungleichheit in Deutschland

Das individuelle Nettovermögen in Deutschland betrug zum Jahresbeginn 2007 im Durchschnitt rund 88 000 Euro und ist damit gegenüber 2002 um rund zehn Prozent gestiegen. Maßgeblich für diese Entwicklung war die Zunahme des Geldvermögens sowie der Vermögen aus privaten Versicherungen. Im Zusammenhang mit der insgesamt sehr ungleichen Verteilung des Vermögens liegt der Median, also der Wert, der die reiche ...

2009| Joachim R. Frick, Markus M. Grabka
Weekly Report 6 / 2008

Gender Pay Gap Lower in Large Cities than in Rural Areas

For years, the difference between the gross hourly earnings of women and of men has remained constant for German white-collar employees at about 30 percent. It is obvious that regional factors play an important role in explaining this difference. In rural areas, the gender pay gap is especially pronounced (2006: 33 percent) while in metropolitan areas it is considerably lower than the average (2006: ...

2008| Anne Busch, Elke Holst
DIW Wochenbericht 38 / 2008

Niedrigere Arbeitslosigkeit sorgt für weniger Armutsrisiko und Ungleichheit

Nach einer mehrjährigen Phase kontinuierlich steigender Einkommensungleichheit und Einkommensarmut ist es im Zuge des konjunkturellen Aufschwungs der letzten Jahre zu einer Umkehr der Entwicklung gekommen. Nach den 2007 erhobenen Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) zum Einkommen der Haushalte im Jahr 2006 ging die "Armutsrisikoquote" von 18 Prozent auf 16,5 Prozent zurück. Dies entspricht einer ...

2008| Joachim R. Frick, Markus M. Grabka
DIW Wochenbericht 33 / 2008

"Gender Pay Gap": in Großstädten geringer als auf dem Land

Der Unterschied im Bruttostundenverdienst zwischen Frauen und Männern - der sogenannte Gender Pay Gap - verharrt unter Angestellten seit Jahren bei etwa 30 Prozent. Für den Verdienstunterschied spielen offenbar auch regionale Faktoren eine wichtige Rolle. Der Gender Pay Gap ist in ländlichen Gebieten besonders ausgeprägt (2006: 33 Prozent). Dagegen liegt er in Ballungsräumen erheblich niedriger (2006: ...

2008| Anne Busch, Elke Holst
DIW Wochenbericht 31 / 2008

Immer mehr Erwerbstätige empfinden ihr Einkommen als ungerecht

Seit einiger Zeit mehren sich die Stimmen, die für Deutschland eine "soziale Schieflage" konstatieren und im Namen sozialer Gerechtigkeit Korrekturen fordern. So haben die Reallöhne in den vergangenen Jahren stagniert, teilweise sind sie sogar zurückgegangen. Zugleich kann eine Zunahme von Einkommensungleichheit beobachtet werden. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in der subjektiven Bewertung der ...

2008| Stefan Liebig, Jürgen Schupp
Weekly Report 4 / 2008

The Shrinking German Middle Class: Signs of Long-Term Polarization in Disposable Income?

The proportion of middle income earners in Germany has shrunk significantly in recent years: from 62 percent of the total population in the year 2000 to only 54 percent in 2006. Correspondingly, the proportion of the population at the margins of the income distribution has increased as well, while the downward mobility among the middle class was more marked than the upward mobility in higher income ...

2008| Markus M. Grabka, Joachim R. Frick
DIW Wochenbericht 10 / 2008

Schrumpfende Mittelschicht: Anzeichen einer dauerhaften Polarisierung der verfügbaren Einkommen?

Die Schicht der Bezieher mittlerer Einkommen ist in Deutschland in den vergangenen Jahren deutlich geschrumpft. Ihr Anteil an der gesamten Bevölkerung ging von 62 Prozent im Jahr 2000 auf 54 Prozent 2006 zurück. Entsprechend gestiegen ist der Bevölkerungsanteil an den Rändern der Einkommensverteilung, wobei in der Mittelschicht die Abwärtsmobilität stärker ausgeprägt war als der Aufstieg in höhere ...

2008| Markus M. Grabka, Joachim R. Frick
DIW Wochenbericht 45 / 2007

Vermögen in Deutschland wesentlich ungleicher verteilt als Einkommen

Das private Vermögen in Deutschland ist vor dem Hintergrund der Erbschaftsteuerreform und der zunehmenden Privatisierung der sozialen Vorsorge verstärkt in den Blickpunkt der wirtschafts- und sozialpolitischen Diskussion gerückt. Mit den Ergebnissen der Vermögenserhebung im Rahmen des sozio-oekonomischen Panels (SOEP) steht nun erstmals eine Datenbasis zur Verfügung, mit der Höhe und Struktur des Geld- ...

2007| Markus M. Grabka, Joachim R. Frick
DIW Wochenbericht 12 / 2007

Armut in Deutschland verfestigt sich

Nach den Armuts- und Reichtumsberichten der Bundesregierung hat die Einkommensarmut in Deutschland den höchsten Stand seit 20 Jahren erreicht. Dieser statistische Befund wird vielfach als Beleg für die Existenz und das Wachstum einer "abgehängten Unterklasse" gesehen. In anderen Szenarien erscheinen große Teile der Gesellschaft vom Absturz in die Armut bedroht. Bezieht man die Dauer von individuellen ...

2007| Olaf Groh-Samberg
DIW Wochenbericht 13 / 2006

Einfluss der Familienform auf den Schulerfolg von Kindern nicht nachweisbar

Die Bedeutung von nicht traditionellen Familienformen, d. h. von Familien, in denen nicht beide leibliche Eltern ihre Kinder gemeinsam großziehen, wird immer wieder kontrovers diskutiert. In der Öffentlichkeit wird häufi g vermutet, dass Kindern Nachteile erwachsen, wenn sie nicht in traditionellen Elternhäusern aufwachsen. Gegenwärtig ist sogar in der Diskussion, dass Kinder Alleinerziehender und ...

2006| Marco Francesconi, Stephen P. Jenkins, Thomas Siedler, Gert G. Wagner
DIW Wochenbericht 48 / 2005

Empfinden die Erwerbstätigen in Deutschland ihre Einkommen als gerecht?

In der sozial- und arbeitsmarktpolitischen Reformdebatte in Deutschland nimmt die Forderung nach einer Erhöhung der Ungleichheit der Einkommensverteilung zur Durchsetzung des Prinzips der Leistungsgerechtigkeit eine ebenso zentrale wie kontroverse Rolle ein. Die Vorschläge zielen etwa auf die Einführung eines Niedriglohnsektors, eine Senkung des Grundsicherungsniveaus sowie auf eine Verminderung der ...

2005| Stefan Liebig, Jürgen Schupp
DIW Wochenbericht 34 / 2005

Einkommen und Arbeitszeiten junger Klinikärzte in Deutschland

Anfang August dieses Jahres sind junge Klinikärzte in Baden-Württemberg, Hessen und Bayern der Aufforderung des Marburger Bundes zu Demonstrationen gefolgt und haben auf ihre vermeintlich unbefriedigende berufliche Situation aufmerksam gemacht. Der Ärztenachwuchs sieht sich neben der generell als zu niedrig empfundenen Bezahlung als Opfer unzumutbarer Arbeitsbedingungen, die in einer hohen Zahl von ...

2005| Hannes Spengler
846 Ergebnisse, ab 821