Nachrichten der Abteilung Makroökonomie

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Pressemitteilung

Die Austeritätspolitik in Spanien, Portugal und Italien war kontraproduktiv

DIW-Studie zeigt: Drastische Sparmaßnahmen haben die Effekte von Strukturreformen teils aufgehoben und die betroffenen Länder zurück in die Rezession geführt, ohne die Lage der öffentlichen Finanzen zu verbessern – Ein ausgewogener Politikmix wäre der bessere Weg gewesen. Die ab 2010 eingeleiteten Sparmaßnahmen und Steuererhöhungen haben in Spanien, ...

22.02.2017
Interview

"Ein ausgewogener Politikmix würde bessere Ergebnisse zeigen": Interview mit Philipp Engler und Mathias Klein

Herr Engler, Herr Klein, in mehreren europäischen Ländern wurden ab 2010 Austeritätsmaßnahmen ergriffen, um die Staatsschulden zu reduzieren. Von diesen Ländern haben Sie exemplarisch die südeuropäischen Länder Spanien, Portugal und Italien untersucht. Inwieweit hat diese Sparpolitik die gewünschten Erfolge gezeigt? Philipp Engler: Diese Sparmaßnahmen ...

22.02.2017| Philipp Engler, Mathias Klein
Medienbeitrag

Der deutsche Sparirrsinn

Deutschland erwirtschaftet große Exportüberschüsse, der Gewinn aber wird im Ausland verzockt. Die Lösung lautet: in Deutschland investieren. Seit dem Jahr 2000 hat jeder Deutsche einen durchschnittlichen Verlust von durchschnittlich 7.500 Euro im Ausland erlitten. Wie? Hat unser Land volkswirtschaftlich betrachtet wegen der Rekord-Exportüberschüsse nicht viel mehr Geld ...

17.02.2017| Marcel Fratzscher
Medienbeitrag

Wanderungssalden der deutschen Metropolen

Renaissance oder Decadence der großen Städte?Nachdem in den 1990er Jahren viel Suburbanisierung stattgefunden hat, ist seit 2001 immer wieder von einer Renaissance der Großstädte die Rede. Ob man davon heute noch ausgehen kann, gilt es zu überprüfen. Im Folgenden werden die Zu- und Auswanderungen in den sieben Metropolen Deutschlands zwischen 1995 und 2014 untersucht. ...

16.02.2017
Medienbeitrag

Donald Trump paralysiert

US-Präsident Donald Trump hat bereits in den ersten zwei Wochen seiner Amtszeit für viel Wirbel gesorgt. Die Risiken für die Weltwirtschaft lassen sich unter den drei P zusammenfassen: Populismus, Protektionismus und Paralyse. Dabei sind die ersten beiden eher kurzfristige Gefahren. Die Paralyse, sprich die drohende Lähmung der Wirtschafts- und Sozialpolitik, ist dagegen das größte ...

10.02.2017| Marcel Fratzscher
Bericht

Call for papers: Growth and inequality: Challenges for EU economies

Euroframe Conference on Economic Policy  Issues in the European UnionGrowth and inequality: Challenges for EU economies Friday, 9 June 2017, Berlin  The EUROFRAME group of research institutes (CASE, CPB, DIW, ESRI, ETLA, IfW, NIESR, OFCE, PROMETEIA, WIFO) will hold its fourteenth annual Conference on Economic Policy Issues in the European Union in Berlin on Friday 9 June 2017. ...

03.02.2017
Bericht

Call for Papers "Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung": EU Capital Markets Union – alluring opportunity or blind alley?

Im September 2015 verabschiedete die Europäische Kommission einen Aktionsplan für eine Europäische Kapitalmarktunion. Der Kommissionsvorschlag zielt auf die Schaffung eines stärker kapitalmarktorientierten Finanzierungssystems innerhalb der Europäischen Union ab. Im Grünpapier der Kommission heißt es, die Stärkung der Kapitalmärkte würde die Banken ...

05.12.2016
Kommentar

"Target2-Salden steigen wieder – keine Krise, aber ein Weckruf": Kommentar von Philipp Johann König

Die Target2-Salden der Notenbanken im Euroraum steigen wieder. Das war bereits während der Krise der Fall: Der T2- Saldo der Bundesbank stieg damals auf bis zu 750 Milliarden Euro. Dies war ein Spiegelbild der Kapitalflucht aus den Krisenländern in die sicheren Häfen, vorrangig nach Deutschland. Die EZB spielte dabei eine wichtige Rolle. Sie stellte Banken in Krisenländern ...

26.10.2016
Kommentar

"Europa braucht die Finanztransaktionssteuer": Kommentar von Dorothea Schäfer

Seit 2011 ringen die EU-Staaten nun um die Finanztransaktionssteuer. Viele EU-Mitglieder haben unter dem Druck ihrer jeweiligen Finanzlobby bereits das Handtuch geworfen. Zurzeit verhandeln noch zehn Staaten über eine gemeinsame Einführung im Rahmen einer verstärkten Zusammenarbeit. Noch im Oktober 2016 soll die finale Entscheidung fallen. Großbritannien hat bis zum Brexit damit ...

12.10.2016
Bericht

Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung "Niedrigzinsen: Ursachen, Wirkungen, Ausstiegsoptionen" erschienen

Im Juli 2014 ist die Europäische Zentralbank erstmals seit ihrer Gründung in den Bereich negativer Zinsen vorgestoßen. Der Zins, zu dem Banken Geld bei der EZB einlegen können, sank auf minus 0,1 Prozent. Mittlerweile liegt der Einlagensatz nach weiteren Zinsschritten bei minus 0,4 Prozent. Parallel dazu sind auch die Ausleihzinsen der EZB gesunken. Übernachtkredite an die ...

28.09.2016
Bericht

Anleihekaufprogramme der EZB heben Inflationserwartungen im Euroraum

In Anbetracht drohender Deflation hat die EZB verschiedene Anleihekaufprogramme umgesetzt, um ihr Mandat für Preisstabilität zu erfüllen. Ein wesentliches Ziel dieser Programme ist die Anhebung der Inflationserwartungen, da diese sich maßgeblich auf die tatsächliche Inflation auswirken. In der vorliegenden Studie wird empirisch untersucht, wie effektiv die jüngsten unkonventionellen ...

23.09.2016
Pressemitteilung

Die Auswirkung des Brexit-Votums auf die Konjunktur: Welche Rolle spielt die Unsicherheit?

DIW-Forscher zeigen, dass die durch das Brexit-Votum ausgelöste wirtschaftliche Unsicherheit der europäischen und deutschen Wirtschaft in beträchtlichem Maße schaden könnte und wohl auch zwei Jahre später noch bemerkbar sein wird – Deutsche Wirtschaft vor allem von sinkenden Unternehmensinvestitionen betroffen – Politik sollte auch daher stärkere Investitionsanreize ...

10.08.2016
Interview

"Investitionen in Maschinen dürften durch die Unsicherheit am stärksten zurückgehen": sieben Fragen an Malte Rieth

Herr Rieth, Sie haben untersucht, welche Auswirkungen, die wirtschaftliche Unsicherheit haben könnte, die durch das britische Votum zum Austritt aus der EU (Brexit) hervorgerufen wurde. Wie haben Sie die wirtschaftliche Unsicherheit gemessen? Wir haben uns einen ganz speziellen Aspekt des Brexits angeschaut, nämlich nur die Unsicherheit, die sich dadurch ergeben hat, dass die Britinnen ...

10.08.2016
Pressemitteilung

Brexit-Entscheidung könnte in Deutschland im nächsten Jahr 0,3 Prozentpunkte Wachstum kosten

Brexit belastet weltweiten Handel und dämpft Investitionen – Auch in Deutschland wird Konjunktur wohl in Mitleidenschaft gezogen – Unsicherheit über die Exporte – Investitionszurückhaltung und weniger Dynamik bei Einkommen und Konsum Aufgrund der Entscheidung für den EU-Austritt Großbritanniens dürfte die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr um 0,1 Prozentpunkte ...

03.08.2016
Bericht

Brexit: Was steht für den britischen Finanzsektor auf dem Spiel?

Der Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union hat weitreichende Implikationen für die britische Finanzbranche. London ist die bisherige Finanzhauptstadt Europas. Dort ansässige Finanzinstitutionen können spezielle EU-Rechte nutzen, um Dienstleistungen im gesamten Binnenmarkt anzubieten. Das Vereinigte Königreich erfüllt somit gegenwärtig ...

03.08.2016
Bericht

Marktwert der Energieeffizienz: Deutliche Unterschiede zwischen Miet- und Eigentumswohnungen

Die Energieeffizienz von Immobilien gilt als zentraler Baustein der Energiewende. Obwohl seit einigen Jahren große Anstrengungen unternommen werden, Energieeffizienzinvestitionen zu steigern, verharrt die Sanierungsquote auf konstantem Niveau. Ein Grund für ausbleibende Investitionen ist das MieterInnen-VermieterInnenDilemma: Investoren profitieren nicht direkt von Energieeinsparungen, sondern ...

13.07.2016
Bericht

Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung "Die griechische Wirtschaftskrise: drei Reformpakete und kein Ende in Sicht" erschienen

Griechenland befindet sich seit dem Einbruch der Finanzmärkte im Jahr 2008, also seit mehr als sieben Jahren, im Krisenmodus. Auch 2016 wird Griechenlands Wirtschaft wohl wieder nicht substantiell wachsen. Seit 2009 ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um knapp 30 Prozent zurückgegangen, die Arbeitslosigkeit verharrt bei 25 Prozent. Und die griechischen Haushalte? Laut MacroPolis ...

23.06.2016
Pressemitteilung

Ein Jahr nach Inkrafttreten: Mietpreisbremse wirkt nicht wie erhofft

DIW-Studie vergleicht Mieten, Wohnungspreise und Bautätigkeit in Bezirken mit und ohne Mietpreisbremse Die Mietpreisbremse hat bisher die Hoffnung nicht erfüllt, den Anstieg der Mieten in angespannten Wohnungsmärkten zu verlangsamen und so den Zugang von BezieherInnen kleiner und mittlerer Einkommen zum Wohnungsmarkt zu verbessern. Es gibt vielmehr Hinweise darauf, dass sie sogar teilweise ...

01.06.2016
Kommentar

Ist China eine Marktwirtschaft?: Kommentar von Christian Dreger

Der Beitritt Chinas zur Welthandelsorganisation (WTO) im Dezember 2001 hat den Welthandel beschleunigt. Die weitere Öffnung Chinas setzte viele der dortigen Unternehmen unter Druck, sich den neuen Wettbewerbsbedingungen zu stellen, und hat zu strukturellen Anpassungen geführt. Weil die Handelspartner umgekehrt fürchteten, von Produkten aus China überrollt zu werden, wurden in den ...

25.05.2016
Bericht

Die neue Basler Liquiditätsregulierung: Ausgestaltung und Fallstricke

Nach der Finanzkrise von 2008/2009 erließ der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht einen neuen Vorschriftenkatalog zur Bankenregulierung (Basel III). Erstmals seit der Einführung internationaler Standards zur Bankenregulierung im Jahr 1988 werden darin verbindliche Vorgaben zur Liquiditätsregulierung formuliert. Eckpfeiler dieser Regelungen sind zwei Bilanzkennzahlen, mit denen ...

25.05.2016
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