Nachrichten der Abteilung Weltwirtschaft

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Interview

„Die Eurozone als Ganzes ist weniger anfällig für Schocks von außen“: Interview mit Max Hanisch

Herr Hanisch, seit gut zwei Jahren heben die USA schrittweise ihre Zinsen an und verabschieden sich langsam von der in der Finanzkrise eingeführten Niedrigzinspolitik. Was versprechen sich die USA von dieser Maßnahme? Grundsätzlich sind Zinserhöhungen dazu da, überhöhten Preisdruck und zu starke wirtschaftliche Dynamik abzubremsen. Die USA befinden ...

21.03.2018| Max Hanisch
Kommentar

Gute Armutsbekämpfung braucht randomisierte Experimente: Kommentar von Lukas Menkhoff

Bildungsmaßnahmen sind ein gängiger und guter Weg, Armut zu bekämpfen: Man fördert den Schulbesuch oder die Teilnahme an spezifischen Kursen und ermöglicht damit den Menschen, perspektivisch bessere Einkommen zu erzielen. Erreichen diese Maßnahmen ihre Ziele? Falls nicht, was müsste man verbessern, damit sie wirksamer sind? Solche Fragen ...

14.03.2018| Lukas Menkhoff
Kommentar

Die leere Liste der Steueroasen: Kommentar von Jakob Miethe

Schon die im Dezember von der EU veröffentliche „schwarze Liste“ von nicht-kooperativen Steueroasen sorgte mit ihren mageren 17 Einträgen für Stirnrunzeln. Nicht vertreten waren Luxemburg, die Niederlande und Irland, die bei der Steuervermeidung internationaler Unternehmen eine zentrale Rolle spielen. So wurde Irland von der EU Kommission vor dem Europäischen Gerichtshof ...

24.01.2018| Jakob Miethe
Bericht

Zentralbanken sollten ihre Intervention am Devisenmarkt mit Kommunikation begleiten

Zentralbanken, zum Beispiel die schweizerische und die zahlreicher Schwellenländer, intervenieren häufig an Devisenmärkten. Es ist jedoch nicht unmittelbar festzustellen, ob diese Interventionen wirksam sind. Mittels anerkannter Kriterien analysiert dieser Bericht die Erfolgswahrscheinlichkeit aus einem Datensatz von 4.500 Interventionsepisoden aus 33 Ländern. Dabei ist es wichtig, ...

02.11.2017| Tobias Heidland, Lukas Menkhoff
Bericht

Finanzbildung fördert finanzielle Inklusion in armen und reichen Ländern

Moderne Gesellschaften profitieren aus sozialen und ökonomischen Gründen von der Teilhabe möglichst aller Menschen an finanziellen Dienstleistungen, das heißt von finanzieller Inklusion. Diese Studie zeigt in einem Ländervergleich, dass durch finanzielle Bildung der Bevölkerung die finanzielle Inklusion in einem Land gefördert wird. Dieser Zusammenhang geht über ...

11.10.2017| Antonia Grohmann, Lukas Menkhoff
Bericht

Schlechte Evaluierung rentiert sich kaum: Lehren aus dem Bereich der finanziellen Bildung

Die Verbesserung finanzieller Bildung ist inzwischen weltweit ein etabliertes Ziel der Wirtschaftspolitik, das über vielfältige Initiativen erreicht werden soll. Es verfügen aber nur wenige Wirkungsevaluierungen über den wissenschaftlich wünschenswerten Stand, um die Leistungen dieser Initiativen sicher bewerten zu können. Dieser Bericht erläutert die verschiedenen ...

27.06.2017| Tim Kaiser, Lukas Menkhoff
Bericht

Devisenmarktinterventionen: ein häufig genutztes und wirksames Instrument

Intervenieren Zentralbanken häufig auf Devisenmärkten, um Wechselkurse zu beeinflussen? Falls ja, ist das effektiv? Aus deutscher Perspektive mögen diese Fragen überraschen: Die Europäische Zentralbank interveniert praktisch nicht auf Devisenmärkten, sondern lässt die Wechselkurse frei schwanken. In Schwellenländern dagegen setzen Notenbanken dieses Instrument ...

04.05.2017| Tobias Heidland, Lukas Menkhoff
Interview

„Devisenmarktinterventionen finden vorwiegend in Schwellen- und Entwicklungsländern statt“: Interview mit Lukas Menkhoff

Herr Menkhoff, über Devisenmarktinterventionen können die internationalen Wechselkurse beeinflusst werden. Wo und wie häufig werden Devisenmarktinterventionen vorgenommen? In der heutigen Zeit finden diese Interventionen vorwiegend in Schwellen- und Entwicklungsländern statt. In den Ländern, die sie durchführen, kommt es nach unseren Daten fast an jedem dritten Tag zu ...

04.05.2017| Lukas Menkhoff
Bericht

Call for Papers: Finanzielle Kompetenzen – Geschützt in allen Lebenslagen? Vierteljahrsheft zur Wirtschaftsforschung 3/2017

„Falsche“ Vorsorge- und Anlageentscheidungen können zu hohen individuellen sowie volkswirtschaftlichen Schäden und Verlusten führen. Davor sollen nicht nur Finanzmarktregulierung und Verbraucherpolitik schützen, sondern auch persönliches Finanzwissen und -kompetenzen.   Mit einer vermehrten Zuschreibung von Eigenverantwortung an die Bürger für die ...

11.04.2017
Bericht

DFG-Sonderforschungsbereich „Rationalität und Wettbewerb“: DIW-Abteilungsleiter Haan und Menkhoff leiten Teilprojekte

Preise, Löhne, Kaufentscheidungen und Finanzinvestitionen: Wie beeinflussen verzerrte Erwartungen die wirtschaftlichen Entscheidungen von privaten Haushalten? Diesem Fragenkomplex werden sich im Rahmen des neuen Sonderforschungsbereichs „Rationalität und Wettbewerb“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) die DIW-Abteilungsleiter Peter Haan und Lukas Menkhoff als Teilprojektleiter ...

24.11.2016
Pressemitteilung

Mangelnde Gleichberechtigung bei Finanzentscheidungen trägt zu geringerer Finanzbildung von Frauen bei

DIW Berlin untersucht für mehrere Länder die Ursachen für die geringere Finanzbildung von Frauen – Neben Einkommen, Bildung und Erfahrung spielen kulturelle Faktoren eine wesentliche Rolle – Durch bessere Finanzbildung könnten Frauen effektiver für das Alter vorsorgen In den meisten Ländern der Welt wissen Frauen weniger über Finanzen als Männer. ...

16.11.2016
Interview

"In den meisten Ländern wissen Frauen im Durchschnitt weniger als Männer über Finanzen": Interview mit Antonia Grohmann

Frau Grohmann, Sie haben den Gender Gap in der finanziellen Bildung untersucht. Wissen Frauen im Allgemeinen mehr oder weniger über Finanzen als Männer? In den meisten Ländern wissen Frauen im Durchschnitt weniger als Männer über Finanzen. Ausnahmen sind zum Beispiel Thailand und Russland, aber in 135 von 144 Ländern wissen Frauen weniger über Finanzen als ...

16.11.2016
Bericht

Wie die Kombination von Messungen helfen kann, die Risikobereitschaft besser einzuschätzen

In vielen Ländern der Welt, Deutschland eingeschlossen, sind Finanzberater (hier Personen, die Privatanleger bei Finanzanlagen beraten) heutzutage gesetzlich verpflichtet, die Risikoeinstellung ihrer Kunden zu erfassen, um ihnen dabei zu helfen, die passendste Anlageentscheidung zu treffen. Die meisten Institutionen, die eine Finanzberatung anbieten (beispielsweise Banken), verwenden für ...

19.10.2016
Personalie

Friederike Lenel mit Best Phd Student Paper Award der IAREP/SABE Konferenz ausgezeichnet

Friederike Lenel, eine Doktorandin in der Abteilung Entwicklung und Sicherheit, wurde für ihr Papier „Insurance and Solidarity“ mit dem Best Phd Student Paper Award auf der Konferenz der International Association for Research in Economic Psychology in Wageningen ausgezeichnet. Das Papier wurde gemeinsam mit Prof. Susan Steiner geschrieben und analysiert erste Ergebnisse des Forschungsprojektes ...

29.07.2016
Personalie

Leibniz-Nachwuchspreis 2015 für Dr. Tobias Stöhr

Wir gratulieren unserem Mitarbeiter Dr. Tobias Stöhr, der für seine am Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) verfasste Dissertation den diesjährigen Leibniz-Nachwuchspreis  in der Kategorie Geistes- und Sozialwissenschaften gewonnen hat. In seiner Doktorarbeit beschäftigte er sich mit sozialen und ökonomischen Folgen von Arbeitsmigration für Migranten und ...

18.12.2015
Pressemitteilung

Die Kindheit prägt das Finanzverhalten bis ins Erwachsenenalter

Eltern üben indirekt Einfluss darauf aus, wie ihre Kinder später mit Geld und Finanzprodukten umgehen – die Schule kann ein kompetentes Finanzverhalten fördern „Spare in der Zeit, dann hast du in der Not.“ Wer solche und ähnliche Weisheiten zum Umgang mit Geld und Finanzprodukten schon als Kind von seinen Eltern lernt, trifft auch als Erwachsener oft bessere Finanzentscheidungen. ...

08.07.2015
Interview

"Viele Menschen kennen sich auch mit einfachen finanziellen Konzepten zu wenig aus." Sieben Fragen an Antonia Grohmann

Frau Grohmann, einige Menschen treffen deutlich schlechtere finanzielle Entscheidungen als andere. Womit haben diese Menschen Probleme?Viele Menschen treffen vor allem beim Sparen für die Rente schlechte Entscheidungen. Sie planen nicht frühzeitig genug und sparen nicht genug für die Altersversorgung. Sie unterschätzen, wieviel Geld sie im Alter brauchen und wie lange sie leben ...

07.07.2015
Personalie

Mathias Bug und Johannes Rieckmann werden von Parl. Staatssekretär Stefan Müller ausgezeichnet

Am 7.5.2015 erhielten Mathias Bug und Johannes Rieckmann eine Auszeichnung für ihre Präsentation des Posters zum WISIND-Projekt. Der Parlamentarische Staatssekretär des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Stefan Müller, überreichte den Preis im Rahmen einer Konferenz des Fachdialogs Sicherheitsforschung, an dem über 200 Forscherinnen und Forscher der ...

13.05.2015
Bericht

Nathan Fiala's Studie zu Cash Transfers in den Medien

In der Entwicklungshilfe wird in den letzten Jahrzehnten vermehrt die Idee diskutiert, Armut durch Finanzhilfen zu bekämpfen, die ohne Bedingungen oder Zinsen vergeben werden. Auch die Medien entwickeln ein immer größer werdendes Interesse für dieses Thema, mit dem sich Nathan Fiala vom DIW Berlin beschäftigt. Seine Feldstudie über einen Fall in Uganda wurde vielfach ...

07.02.2014
Bericht

Nathan Fiala für das Falling Walls Lab 2013 ausgewählt

Dr. Nathan Fiala wurde von einer hochkarätigen Jury ausgewählt am  8. und 9. November am Falling Walls Lab und der Falling Walls Conference teilzunehmen und zu präsentieren. Falling Walls ist eine einzigartige internationale Platform für führende Köpfe aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Kunst und Gesellschaft und hat sich zum Ziel gesetzt der Frage nachzugehen, ...

21.10.2013
63 Ergebnisse, ab 21
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