Nachrichten der Abteilung Klimapolitik

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Medienbeitrag

Trumps Trugschluss

Mit dem Ausstieg aus dem Paris-Abkommen hat US-Präsident Donald Trump den Ausstieg der USA aus dem größten globalen Energiewendeprojekt und die Rückkehr in die energiepolitische Steinzeit beschlossen. Für Deutschland und die Europäische Union ergeben sich daraus neue klimapolitische Herausforderungen. Starke Allianzen und schnelle Erfolge beim Klimaschutz sind notwendiger ...

19.06.2017| Karsten Neuhoff
Bericht

Offener Brief zur Abbildung des EU-ETS-Preises in Grundstoffen

29 europäische Ökonominnen und Ökonomen fordern in einem offenen Brief das Europäische Parlament und die EU-Mitgliedsländer auf, sicherzustellen, dass der EU-ETS-Preis in Grundstoffen abgebildet wird. Die Herstellung von Grundstoffen wie Stahl, Zement und Aluminium verursacht 16 Prozent der europäischen Treibhausgasemissionen. Damit Europa die Pariser Klimaziele erreichen ...

15.12.2016
Bericht

Energiekostenindex für die deutsche Industrie in den letzten Jahren deutlich gesunken

Die Energiekosten der Industrie in Deutschland sind von großem wirtschafts- und energiepolitischen Interesse. Dies gilt insbesondere für die energieintensiven Sektoren der Industrie. Allerdings bestehen zu diesen Kosten keine zeitnahen Informationen. Im Rahmen der Kostenstrukturerhebung des Statistischen Bundesamtes wird zwar jährlich eine umfangreiche Erhebung im Verarbeitenden Gewerbe ...

12.10.2016
Interview

"Die gesunkenen Energiekosten der Industrie sind vor allem auf den Rückgang der Energiepreise zurückzuführen": sechs Fragen an Nolan Ritter

Herr Ritter, das DIW Berlin hat gemeinsam mit dem Öko-Institut einen Energiekostenindex für die deutsche Industrie (EKI) entwickelt. Was war der Anlass dafür? Anlass für die Entwicklung des Energiekostenindex ist die Tatsache, dass die Kostenstrukturerhebung des Statistischen Bundesamtes zwar einen sehr detaillierten Überblick über die Energiekosten in der Industrie ...

12.10.2016
Bericht

Kurzfristige Auktionen erhöhen Handelsvolumen und Marktliquidität an der Strombörse

Die Anteile fluktuierender erneuerbarer Stromerzeugung aus Windkraft- und Photovoltaikanlagen steigen in Deutschland und Europa. Ein effizienterer Handel dieser erneuerbarer Energien erfordert flexible Strommärkte. Hierbei können Auktionen einen effizienteren Handel ermöglichen, unter anderem durch höhere Liquidität und eine einfachere Zusammenführung von Angebot und Nachfrage. ...

12.10.2016
Bericht

Marktwert der Energieeffizienz: Deutliche Unterschiede zwischen Miet- und Eigentumswohnungen

Die Energieeffizienz von Immobilien gilt als zentraler Baustein der Energiewende. Obwohl seit einigen Jahren große Anstrengungen unternommen werden, Energieeffizienzinvestitionen zu steigern, verharrt die Sanierungsquote auf konstantem Niveau. Ein Grund für ausbleibende Investitionen ist das MieterInnen-VermieterInnenDilemma: Investoren profitieren nicht direkt von Energieeinsparungen, sondern ...

13.07.2016
Pressemitteilung

Stahl, Zement, Aluminium: EU-Emissionshandel könnte effektive Anreize zur CO2-Reduktion bei Grundstoffen setzen

Ein internationales Forscherkonsortium unter Beteiligung des DIW Berlin hat Reformmöglichkeiten des EU ETS geprüft – Ergebnis: Durch die Kombination aus dynamischer Zertifikatszuteilung und einer Verbrauchsabgabe können die Anreize des Emissionshandels wirksamer werden, ohne die Wettbewerbsposition der europäischen Grundstoffindustrie zu schwächenDas europäische ...

06.07.2016
Interview

"Die Einbeziehung des Konsums emissionsintensiver Grundstoffe in den Emissionshandel wäre möglich": Fünf Fragen an Karsten Neuhoff

Herr Neuhoff, bei der Produktion von Grundstoffen wie zum Beispiel Stahl, Zement oder Aluminium wird besonders viel CO2 frei. Warum gibt es für die im Rahmen des Europäischen Emissionshandels (EU ETS) entstehenden Mehrkosten Sonderregelungen, und wie sehen diese aus? Hersteller von Stahl, Zement oder Aluminium produzieren ein weltweit handelbares Produkt. Deswegen können sie die Mehrkosten, ...

06.07.2016
Kommentar

Brexit darf Reform des EU-Emissionshandels nicht unterbrechen: Kommentar von Jörn Richstein

Das Brexit-Referendum war ein einschneidendes Ereignis für Europa und damit auch für die europäische Energie- und Klimapolitik. Auch auf das wichtigste Instrument der Europäischen Union zur Bekämpfung des Klimawandels, den EU-Emissionshandel, der die Treibhausgasemissionen im Strom- und Industriesektor begrenzt, hatte das Brexit-Referendum bereits Auswirkungen. Wie viele ...

06.07.2016
Pressemitteilung

Ein Jahr nach Inkrafttreten: Mietpreisbremse wirkt nicht wie erhofft

DIW-Studie vergleicht Mieten, Wohnungspreise und Bautätigkeit in Bezirken mit und ohne Mietpreisbremse Die Mietpreisbremse hat bisher die Hoffnung nicht erfüllt, den Anstieg der Mieten in angespannten Wohnungsmärkten zu verlangsamen und so den Zugang von BezieherInnen kleiner und mittlerer Einkommen zum Wohnungsmarkt zu verbessern. Es gibt vielmehr Hinweise darauf, dass sie sogar teilweise ...

01.06.2016
Kommentar

Sonderabschreibungen für den Mietwohnungsbau – Wunderwaffe ohne Zielfernrohr: Kommentar von Claus Michelsen

Das Bundeskabinett hat Anfang Februar die von Verbänden und Bauwirtschaft lange geforderten steuerlichen Anreize für den Mietwohnungsbau beschlossen. Ziel der Maßnahme ist, den Mietanstieg in Metropolen zu begrenzen. Zukünftig sollen Investoren in stark angespannten Wohnungsmärkten in den Genuss vorgezogener Sonderabschreibungen für Neubauprojekte kommen, die innerhalb ...

02.03.2016
Pressemitteilung

Wohnungsbau boomt trotz rückläufiger energetischer Sanierungsmaßnahmen

Bauvolumenrechnung des DIW Berlin: Bauwirtschaft bleibt wichtige Stütze der Konjunktur – Handlungsbedarf im Bereich der energetischen Sanierung und bei der Unterbringung von Flüchtlingen Die Bauwirtschaft bleibt eine wichtige Konjunkturstütze: Insgesamt werden in diesem Jahr in Deutschland Bauten im Wert von rund 338 Milliarden Euro errichtet oder modernisiert – 2,7 Prozent ...

02.12.2015
Pressemitteilung

Wärmemonitor Deutschland 2014: sinkender Energiebedarf, aber lange Sanierungszyklen

Deutlich sinkende Heizkosten – Westdeutschland holt bei energetischen Sanierungen auf – Lange Sanierungszyklen von durchschnittlich 75 Jahren Berlin/Essen, 7. Oktober 2015. Im Jahr 2014 ist der Heizenergiebedarf in Mehrfamilienhäusern in Deutschland um 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken. Dies entspricht etwa 3,4 Kilowattstunden pro Quadratmeter Wohnfläche. Damit ...

07.10.2015
Pressemitteilung

Europäische Kommission verpasst Chance für mehr Innovation bei CO2-intensiven Materialien

Eine neue Studie des Europäischen Forschungsnetzwerkes Climate Strategies zeigt: „Mit dem Vorschlag der EU-Kommission für Carbon Leakage Schutz in den Jahren nach 2020 wird ein großer Teil der Innovationspotentiale bei CO2-intensiven Materialien wie Stahl und Zement nicht erschlossen. Hier wird eine wichtige Chance vertan, denn Stahl- und Zementherstellung alleine tragen zu 38 ...

16.07.2015
Interview

"Eine Kombination von dynamischer Zuteilung und Einbeziehung des Konsums in den Emissionshandel wäre vorteilhaft: Lehren aus der Stahl- und Zementindustrie": Sechs Fragen an Karsten Neuhoff

Herr Neuhoff, den europäischen Emissionsrechtehandel  gibt es mittlerweile seit zehn Jahren. Inwieweit hat sich das System bewährt?Der europäische Emissionsrechtehandel hat erstens gezeigt, dass Europa gemeinsam handelt und den Klimaschutz ernst nimmt. Er hat zweitens einen langfristigen Rahmen für Emissionsreduktionen geschaffen. Drittens wurden mit dem Preissignal Unternehmen ...

16.07.2015
Bericht

Marktanreize für systemdienliche Auslegungen von Windkraftanlagen

von Nils May, Karsten Neuhoff, Frieder Borggrefe Bisher wurden Windkraftanlagen so ausgelegt, dass sie Strom zu möglichst geringen Gesamtkosten erzeugen, unabhängig vom Marktwert dieses Stroms. Mit steigenden Anteilen der Windenergie im Stromsystem fällt der Marktwert von Strom aus Windkraftanlagen, da sie tendenziell zur gleichen Zeit Strom erzeugen. Deswegen wird es in Zukunft wichtig, ...

10.06.2015
Interview

"Im Referenzwertmodell hängt die Vergütung vom künftigen Wert des Stroms ab." Acht Fragen an Nils May

Herr May, Sie haben sich mit der Auslegung von Windkraftanlagen und ihren Auswirkungen auf das Stromsystem auseinandergesetzt. Was war Ihre grundlegende Fragestellung? Ein großer Anteil der Windstromproduktion fällt bei starkem Wind an. Die große Menge lässt folglich seinen Marktwert sinken. Deshalb wird es nun wichtiger, systemdienliche Windkraftanlagen zu errichten, die einen ...

10.06.2015
Pressemitteilung

Verpflichtende Direktvermarktung erhöht die Finanzierungskosten für Windstrom-Projekte

Anlagenbetreiber müssen ihren Strom selbst verkaufen – Kosten der Prognoseabweichungen und standortspezifische Erlösänderungen machen Windstrom unnötig teuer Das reformierte Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) des Jahres 2014 verpflichtet neue Windanlagen, ihren Strom selber zu vermarkten. So werden Anreize für gute Windprognosen und clevere Verkaufsstrategien geschaffen. ...

20.05.2015
Interview

"Direktvermarktung erneuerbarer Energien schafft neue Risiken für Investoren.": Acht Fragen an Karsten Neuhoff

Herr Neuhoff, für die Netzeinspeisung von Strom aus Windenergie garantierte das EEG ursprünglich eine feste Vergütung. Warum hat man 2012 die Möglichkeit der freiwilligen Direktvermarktung eingeführt? Früher wurde der EEG-Strom grundsätzlich von den Netzbetreibern abgenommen und einfach im Großhandelsmarkt verkauft. Es gab keine Anreize, gute Prognosen oder ...

20.05.2015
Bericht

Marktstabilitätsreserve stärkt den europäischen Emissionshandel

von Karsten Neuhoff, William Acworth und Anne Schopp Der europäische Emissionshandel soll Emissionen von Treibhausgasen vermindern und Investitionen in klimafreundliche Technologien unterstützen. Allerdings können mehrere Markthemmnisse dazu führen, dass der Emissionshandel aufgrund der großen Überschüsse an Emissionszertifikaten eine kosteneffiziente Entwicklung ...

20.05.2015
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