Nachrichten der Abteilung Bildung und Familie

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Pressemitteilung

Ursache für Frauenmangel in MINT-Berufen? Mädchen unterschätzen ihre Fähigkeiten im Schulfach Mathematik

Jungen halten sich in Mathe für begabter, als es die Noten rechtfertigen – Mädchen bescheinigen sich eher sprachliche Fähigkeiten – Unterschiede sind bereits in der fünften Klasse deutlich und bleiben in höheren Jahrgangsstufen bestehen. Jungen schreiben sich im Schulfach Mathematik größere Fähigkeiten zu als Mädchen – in einem Ausmaß, ...

08.11.2017
Interview

„Selbsteinschätzungen von Schülerinnen und Schülern sind nur teilweise durch Noten gerechtfertigt“: Interview mit Felix Weinhardt

Herr Weinhardt, das DIW Berlin hat Daten zur Selbsteinschätzung von Jungen und Mädchen in deutschen Schulen in Mathematik und in Deutsch untersucht. Welche Fragestellung stand dabei im Vordergrund? Wir haben die Daten des Nationalen Bildungspanels in Hinblick auf die Selbsteinschätzung von Fähigkeiten untersucht. Dabei stand für uns die Frage im Vordergrund, wie sich diese ...

08.11.2017| Felix Weinhardt
Kommentar

Warum zielgenaue Informationen so wichtig sind für die Studienentscheidung: Kommentar von Frauke H. Peter

In diesen Tagen beginnt die Vorlesungszeit des Wintersemesters – für viele Studentinnen und Studenten ist es das erste Semester überhaupt. In die Vorfreude wird sich höchstwahrscheinlich auch Unsicherheit mischen: Manche werden sich fragen, ob sie das richtige Fach gewählt haben oder gut vorbereitet sind. Aus gesamtgesellschaftlicher Sicht dürfte die Hochschulpolitik ...

25.10.2017| Frauke Peter
Publikation

Neuer Zeitschriftenaufsatz zu Unterschieden beim Übergang ins Studium und der Rolle von Informationen veröffentlicht

Frauke Peter und Vaishali Zambre haben ihren Aufsatz „Intended college enrollment and educational inequality: Do students lack information?” in der Fachzeitschrift „Economics of Education Review“ veröffentlicht. Die Autorinnen der Studie zeigen auf Basis einer randomisierten Interventionsstudie im Rahmen des Berliner-Studienberechtigten-Panels (Best Up), dass bereitgestellte ...

18.10.2017| Frauke Peter, Vaishali Zambre
Kommentar

Betreuung in Kindertageseinrichtungen: Ein Bundesqualitätsgesetz muss her! Kommentar von C. Katharina Spieß

Es tut sich viel im Bereich der Kindertagesbetreuung. Gemeinden, Länder und auch der Bund nehmen immer mehr Geld in die Hand – soweit dies angesichts des Kooperationsverbots in der Finanzverfassung zulässig ist. Der Kita-Ausbau geht voran, auch wenn der Bedarf gerade im Bereich der Betreuung von unter drei Jahre alten Kindern immer noch nicht gedeckt ist. Nachdem der Fokus zunächst ...

18.10.2017| C. Katharina Spieß
Pressemitteilung

Studentische Erwerbstätigkeit: Elternhaus spielt bei Wahl des Studentenjobs eine Rolle

StudentInnen ohne Akademikereltern gehen häufiger einfachen Nebenjobs nach, StudentInnen mit Akademikereltern sind häufiger nicht erwerbstätig – Bei qualifizierten und studienbezogenen Tätigkeiten sind die herkunftsbedingten Unterschiede allerdings gering   Ob Studentinnen und Studenten einen Nebenjob haben und wenn ja, wie qualifiziert und fachnah im Hinblick auf das ...

11.10.2017
Pressemitteilung

Kita-Ausgaben: Mitunter starke Anstiege in den vergangenen Jahren – einkommensschwache Familien sind noch immer relativ stark belastet

DIW-Forscherinnen untersuchen erstmals für einen längeren Zeitraum, wie sich die Kita-Ausgaben in Deutschland entwickelt haben – Starke Ausgabenanstiege vor allem für Kita-Nutzung unter drei Jahre alter Kinder – Verbesserung der Qualität sollte Priorität vor Beitragsbefreiung für alle haben Eltern, deren Kinder eine Kindertageseinrichtung besuchen, mussten ...

11.10.2017
Interview

„Belastung der unteren Einkommen durch Kita-Kosten sollte weiter gesenkt werden!“: Interview mit C. Katharina Spieß

Frau Spieß, welche Bedeutung haben Kindertageseinrichtungen in Deutschland und wie häufig werden sie überhaupt in Anspruch genommen? Kindertageseinrichtungen in Deutschland sind extrem wichtig für die Bildung und Betreuung von Kindern, die noch nicht zur Schule gehen. Wir können in den unterschiedlichen Bereichen unterschiedliche Entwicklungen beobachten. Unter Kindern, ...

11.10.2017| C. Katharina Spieß
Bericht

Juliane Stahl, ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung Bildung und Familie, hat am 26. September 2017 erfolgreich ihre Dissertation an der Universität Tübingen verteidigt

Juliane Stahl, bis September 2017 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung Bildung und Familie, hat im September erfolgreich ihre Dissertation an der Universität Tübingen verteidigt. Der Titel ihrer Dissertation lautet: „Socio-economic and regional inequalities in early care and education: Consequences for mothers’ work-family life and children’s educational opportunities“. ...

06.10.2017
Bericht

Georg Camehl, Mitarbeiter der Abteilung Bildung und Familie, besucht für sechs Wochen das Melbourne Institute for Applied Economic and Social Research in Melbourne

Georg Camehl, Mitarbeiter der Abteilung Bildung und Familie und Doktorand des DIW Graduate Center, besucht für sechs Wochen das Melbourne Institute for Applied Economic and Social Research in Melbourne (Australien). Er wurde von Prof. Chris Ryan, dem Leiter der Forschungsgruppe für Bildungsökonomie und kindliche Entwicklung, zu diesem Forschungsaufenthalt eingeladen. Georg Camehl präsentierte ...

06.10.2017| Georg Camehl
Bericht

Artikel "Neighbourhood Turnover and Teenange Attainment" im Journal of the European Economic Association erschienen

Teenager verschlechtern sich in der Schule, wenn sie in einer unstabilen Nachbarschaft mit viel Zu- und Wegzug wohnen. Bisherige Forschung über den Einfluss von der Wohngegend und Nachbarschaft auf den Schulerfolg hat sich primär mit Fragen von Rollenmodellen und Gruppeneffekten auseinandergesetzt. Es wurde beispielsweise beachtet, ob Nachbarn als Vorbilder dienen und so zu besserem Verhalten ...

19.09.2017| Felix Weinhardt
Bericht

Mila Staneva, Mitarbeiterin der Abteilung Bildung und Familie, hat die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) besucht

Mila Staneva, Mitarbeiterin der Abteilung Bildung und Familie, hat die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris im Rahmen eines viermonatigen Praktikums besucht. Dort war sie am Direktorat “Education and Skills“ tätig. Zusammen mit dem Team von Jean Yip hat sie an dem Projekt Education GPS gearbeitet, das empirische Daten und Indikatoren ...

13.09.2017| Mila Staneva
Kommentar

Kindertagesbetreuung: Mehr finanzielles Engagement des Bundes gefragt. Kommentar von C. Katharina Spieß

Es ist Wahlkampf – und die Parteien streiten auch um die Kindertagesbetreuung. Das ist erfreulich, denn früher spielte das Thema im Vorfeld von Bundestagswahlen keine große Rolle, da für die Kindertagesbetreuung primär die Länder und Kommunen zuständig sind. Doch es ist an der Zeit, dem Thema noch viel mehr Bedeutung beizumessen. Derzeit unterscheiden sich ...

07.09.2017| C. Katharina Spieß
Bericht

Mitarbeiter der Abteilung Bildung und Familie im Austausch mit Nobelpreisträgern

Felix Weinhardt und Mathias Huebener, Mitarbeiter der Abteilung Bildung und Familie, haben an der 6. Lindauer Tagung der Wirtschaftswissenschaften  teilgenommen. Zusammen mit etwa 400 weiteren internationalen Nachwuchswissenschaftlern wurden Sie ausgewählt, vom 22. bis zum 26. August mit fast 20 Nobelpreisträgern aktuelle gesellschaftliche und wirtschaftspolitische Themen zu diskutieren. ...

05.09.2017| Mathias Huebener, Felix Weinhardt
Bericht

Neuer Zeitschriftenaufsatz zu PISA-Kompetenzen und der G8-Schulreform veröffentlicht

Mathias Huebener (DIW Berlin), Susanne Kuger (DIPF) und Jan Marcus (Universität Hamburg und DIW Berlin) haben Ihren Aufsatz "Increased instruction hours and the widening gap in student performance" in der Fachzeitschrift "Labour Economics" veröffentlicht. Die Autoren der Studie haben auf Basis aller deutscher PISA-Daten der Jahre 2000, 2003, 2006, 2009 und 2012 gezeigt, dass sich durch die ...

05.09.2017| Mathias Huebener, Jan Marcus
Medienbeitrag

Wer es sich leisten kann

Zwischen den Ländern, Gemeinden und Trägern gibt es erhebliche Unterschiede bei den Gebühren von Kindertagesstätten. Und das, obwohl es bundeseinheitliche Regelungen gibt. Das verursacht Ungleichheit und schadet den Kleinsten. Immer wieder wird darüber berichtet, dass die Kita-Gebühren in Deutschland zu hoch sind und die frühe Bildung kostenfrei sein sollte. Nicht ...

24.07.2017| C. Katharina Spieß
Bericht

Abteilung Bildung und Familie stellt Wissenschaft zwei neue Datensätze zu Kita-Qualität und zur Ausbildungs- und Studienentscheidung von Studienberechtigten zur Verfügung

Data Documentations finden Sie hier: http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.561179.de/diw_datadoc_2017-090.pdf http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.561222.de/diw_datadoc_2017-091.pdf

06.07.2017| C. Katharina Spieß
Pressemitteilung

Einführung des Elterngeldes hat nicht zu mehr Ungleichheit bei kindlicher Entwicklung geführt

Obwohl gut verdienende und besser gebildete Eltern stärker von der Elterngeldreform profitieren, hat sich die Ungleichheit zwischen Kindern nicht erhöht – Keine Effekte auf sprachliche und motorische Fähigkeiten, Verhaltensauffälligkeiten und schulischen Förderbedarf Die Einführung des Elterngeldes im Jahr 2007 hat nicht dazu geführt, dass sich Kinder ungleicher ...

27.06.2017
Interview

„Positive Effekte des Elterngeldes werden mit Blick auf kindliche Entwicklung nicht geschmälert“: Interview mit C. Katharina Spieß

Frau Spieß, die Auswirkungen des 2007 eingeführten Elterngeldes sind schon oft untersucht worden. Was ist neu an Ihrem Ansatz? Die Auswirkungen des Elterngeldes wurden vielfach untersucht im Hinblick auf die wirtschaftliche Stabilität von Familien sowie auf die Erwerbstätigkeit von Müttern und beispielsweise auch im Hinblick auf deren Zufriedenheit. Was wir in unserem neuen ...

27.06.2017| C. Katharina Spieß

Abteilung Bildung und Familie am DIW Berlin ist Mitglied des neu gegründeten Leibniz-Zentrums für Frühe Bildung

Vor kurzem hat das Leibniz-Kompetenzzentrum Frühe Bildung seine Arbeit aufgenommen. Das Zentrum erforscht Entwicklungsprozesse von Kindern in den ersten acht Lebensjahren und ihre Förderung in häuslichen und institutionellen Lernumwelten. Daneben sind Fragen zur Professionalisierung von pädagogischen Fachkräften und zur Qualität von Lerngelegenheiten Schwerpunkte des Forschungsprogramms. Das ...

15.06.2017| C. Katharina Spieß
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