In einem neueren Beitrag diskutieren Pratt and Zeckhauser (JPE, 1996), welches Maß der marginalen Zahlungsbereitschaft (WTP) von Individuen für die Reduktion ihrer Sterbewahrscheinlichkeit bei öffentlichen Entscheidungen über gefahrenerhebliche Projekte verwendet werden sollte. Sie schlagen vor, die gemessene WTP um den so genannten "Dead-anyway"-Effekt zu berichtigen, der besagt, dass die WTP mit ...
Eine unerwartet steigende Lebenserwartung führt bei privaten kapitalgedeckten Rentenversicherungsverträgen zu sinkenden Rentenzahlungen und/oder einer Belastung des Versicherungsunternehmens, das verschiedene Möglichkeiten hat, dieser Belastung zu entgegnen. Für Deutschland wird anhand der Umstellung der Rechungsgrundlagen auf die Sterbetafel DAV 1994 R gezeigt, dass es zu einer nicht unbeträchtlichen ...
Empirical evidence from several countries reveals that self-rated health is a valid predictor of mortality. So far, there have been no studies conducted for Germany. Using data from the German Socio-Economic Panel Study (GSOEP) we confirm the relationship between self-rated health and mortality for Germany. In addition the GSOEP data enable an exploration of the trajectory hypothesis.
2000| Johannes Schwarze, Hanfried H. Andersen, Silke Anger
Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 2 / 2000
Der Übergang zur Marktwirtschaft erfolgte in den neuen Ländern im Unterschied zu anderen osteuropäischen Staaten unter dem Primat der sozialpolitischen Angleichung der Lebensbedingungen an das höhere Wohlstandsniveau der alten Länder. Bezüglich der Wohlstandsentwicklung, insbesondere im unteren Einkommensbereich, wie auch der subjektiven Bewertungsmaßstäbe lassen sich im Verlauf der 90er Jahre hierbei ...