Pressemeldungen

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Interview

„Pipeline setzt Geld in den Sand“ – Energieexpertin Claudia Kemfert im taz-Interview

Das Interview mit DIW-Energieökonomin Claudia Kemfert erschien am 15.2.2021 in der taz., taz: Frau Kemfert, die Grünen und große Teile der Klimabewegung fordern einen Baustopp für Nord Stream 2, obwohl die Pipeline fast fertig ist. Würde es dann nicht Schadenersatzforderungen regnen? Claudia Kemfert: Gefordert wird viel, aber die Berechtigung ist sehr fraglich. Von Anfang ...

15.02.2021| Claudia Kemfert
DIW aktuell

Hartz-IV-Reformvorschlag: Weder sozialpolitischer Meilenstein noch schleichende Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens

Während des ersten Corona-Lockdowns wurde der Zugang zu Hartz IV erleichtert, um die Folgen der Eindämmungsmaßnahmen abzufedern. So wurden beispielsweise die Angemessenheitsprüfung zu den Unterkunftskosten und die Vermögensprüfung abgeschafft sowie auf Sanktionen verzichtet. Diese Änderungen waren zunächst bis Ende März befristet und wurden jetzt im...

12.02.2021| Jürgen Schupp
Statement

Lockdown-Strategie ist richtig, muss aber besser umgesetzt und kommuniziert werden

Zu den Ergebnissen der jüngsten Bund-Länder-Beratungen und der Verlängerung des coronabedingten Lockdowns äußert sich Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), wie folgt:

11.02.2021| Marcel Fratzscher
Pressemitteilung

Lesbische, schwule, bisexuelle, Trans*-, queer und Inter*-Menschen dreimal häufiger von Burnout und Depressionen betroffen

Studie des DIW Berlin und der Universität Bielefeld zur Gesundheit von lesbischen, schwulen, bisexuellen, Trans*-, queer und Inter*-Menschen (LGBTQI*) im Vergleich zum Rest der Bevölkerung – LGBTQI*-Menschen erkranken öfter – Diskriminierungserfahrungen oft als Ursache anzusehen LGBTQI*-Menschen haben schlechtere Aussichten auf ein gesundes Leben: Sie leiden deutlich häufiger ...

10.02.2021
Statement

Bedürftigste zu Recht im Fokus der neuen Corona-Hilfen

Die große Koalition hat beschlossen, die Folgen der Corona-Pandemie mit weiteren finanziellen Mitteln abzufedern. DIW-Präsident Marcel Fratzscher kommentiert die Ergebnisse des Koalitionsausschusses wie folgt:

04.02.2021| Marcel Fratzscher
Pressemitteilung

Erbschaften machen vor allem Vermögende noch reicher

Hälfte aller Erbschaften und größeren Schenkungen geht an die obersten zehn Prozent der Begünstigten – Vor allem bereits Vermögende erben am häufigsten und die höchsten Beträge ­– Ostdeutsche erhalten seltener und kleinere Erbschaften – Vermögensdifferenz zwischen Begünstigten und Nicht-Begünstigten steigt deutlich Zehn ...

03.02.2021
Pressemitteilung

Axel Weber gibt Vorsitz von DIW-Kuratorium ab – Sigrid Nikutta wird als Nachfolgerin vorgeschlagen

Der DIW-Kuratoriumsvorsitzende Axel Weber scheidet, wie bereits bei seiner Wiederwahl im November 2019 angekündigt, in diesem Jahr aus dem Gremium aus. „Ich sehe das DIW Berlin auf einem ausgezeichneten Weg“, sagte Weber. „Das Institut hat sich in den letzten Jahren hervorragend entwickelt und eine sehr gute Evaluierung erhalten. Es ist damit gut gewappnet für die Zukunft. ...

29.01.2021
Pressemitteilung

DIW Konjunkturbarometer Januar: Corona-Pandemie hat deutsche Wirtschaft im Griff

Die Corona-Pandemie und die mit ihr verbunden Einschränkungen haben die deutsche Wirtschaft weiter fest im Griff. Nachdem es im Schlussquartal 2020 stagniert haben dürfte, ist für das erste Vierteljahr des laufenden Jahres mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um drei Prozent zu rechnen. „Insbesondere im Dienstleistungsbereich sinkt die Wertschöpfung deutlich und ...

27.01.2021
Statement

Schuldenbremse lieber modifizieren als aussetzen

Alexander Kriwoluzky, Leiter der Abteilung Makroökonomie am DIW Berlin, kommentiert den Vorschlag von Kanzleramtsminister Helge Braun zur Aussetzung der Schuldenbremse wie folgt:

26.01.2021| Alexander Kriwoluzky
Statement

EZB verschafft sich mehr Spielraum

DIW-Präsident Marcel Fratzscher kommentiert die heutige Sitzung des EZB-Rats wie folgt:

21.01.2021| Marcel Fratzscher
Pressemitteilung

Managerinnen-Barometer: Mindestbeteiligung von Frauen in Vorständen könnte schleppender Entwicklung Schwung verleihen

Mehr Frauen in Spitzengremien großer Unternehmen, Dynamik aber vor allem in Vorständen verhalten – Frauenanteile in Aufsichtsräten deutlich höher – Mindestbeteiligung von Frauen in Vorständen ist wichtiges gleichstellungspolitisches Signal, reicht allein aber nicht aus Die Frauenanteile in den Spitzengremien großer Unternehmen in Deutschland sind im vergangenen ...

20.01.2021
Statement

Verlängerung der Corona-Maßnahmen war unausweichlich, eingeschlagene Strategie wohl aber unzureichend

DIW-Präsident Marcel Fratzscher kommentiert die aktuellen Beschlüsse des Bund-Länder-Treffens zum weiteren Corona-Kurs wie folgt:

20.01.2021| Marcel Fratzscher
Pressemitteilung

Bauwirtschaft trotzt der Corona-Krise – Dennoch ruhigeres Geschäft im Jahr 2021

DIW Bauvolumenrechnung: Wohnungsbau stemmt sich gegen Corona-Krise, Investitionen im Wirtschaftsbau schrumpfen, öffentliche Hand springt ein – Unter dem Strich deutlich wachsende Bauleistung in den Jahren 2020 bis 2022 – Kommunale Finanzreform könnte Kommunen stärken Die Bauwirtschaft ist in Deutschland bislang verhältnismäßig gut durch die Corona-Pandemie ...

13.01.2021
Medienbeitrag

Wir brauchen Zukunfts- statt Brückentechnologien

Dieser Beitrag von Claudia Kemfert erschien am 8.1.2021 im Handelsblatt., Im Brückentechnologietheater steht mit fossilem Erdgas in der Hauptrolle die nächste Inszenierung an. Notwendig sind wirkungsvolle und vor allem nachhaltige Investitionen., Was war nicht alles schon Brückentechnologie! Kernkraft, Braunkohle und Steinkohle waren als Brücken angeblich unverzichtbar, und auch ...

08.01.2021
Medienbeitrag

Katerstimmung zum Jahreswechsel? Claus Michelsen im Gastbeitrag der Fuldaer Zeitung sagt Nein.

Dieser Beitrag erschien am 7.1.2021 in der Fuldaer Zeitung., Ein neues Auto, eben noch eine Eck-Couch oder kurz vor dem Jahreswechsel noch einmal den Klempner das Bad auf Vordermann bringen lassen: Die Idee der kurzzeitig abgesenkten Mehrwertsteuer war es, mit Steuerrabatten für Kauflaune bei den privaten Haushalten zusorgen. Diese hatten in Corona-Zeiten all zuviel Geld auf die hohe Kante gelegt, ...

07.01.2021| Claus Michelsen
Blog Marcel Fratzscher

Das Impfdesaster, an dem wir alle Mitschuld tragen

Dieser Text erschien am 6.1.2021 als Gastbeitrag im SPIEGEL., Die EU hat bei der Planung der Impfkampagne einiges richtig gemacht – und einen entscheidenden, leider aber fast zwangsläufigen Fehler. Dessen Wurzeln liegen tief: in einer völlig verqueren öffentlichen Fehlerkultur., Die hochemotionale Debatte über die schleppende Verteilung von Impfstoffen richtet nachhaltigen ...

06.01.2021
Blog Marcel Fratzscher

2021 könnte zum Jahr der Ernüchterung werden

Dieser Text erschien am 1.1.2021 als Gastbeitrag im Tagesspiegel., Viele Wirtschaftsprognosen gehen von einer kräftigen Erholung in diesem Jahr aus. Das dürfte sich als Illusion erweisen. Selten in den vergangenen Jahrzehnten war die Ungewissheit für die Menschen und die Wirtschaft größer als heute. Selten waren Prognosen – sei es zu Gesundheit oder Wirtschaft – ...

04.01.2021| Marcel Fratzscher
Statement

Verlängerung des Lockdowns ist aus wirtschaftlichen und gesundheitlichen Gründen unvermeidbar

Morgen entscheidet die Kanzlerin gemeinsam mit den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten auf dem Bund-Länder-Treffen über eine Verlängerung des Lockdowns. Viele Länder haben sich bereits dafür ausgesprochen. Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), kommentiert die anstehende Entscheidung:

04.01.2021| Marcel Fratzscher
Statement

Brexit-Handelsabkommen ist eine Enttäuschung

Die EU-Führung hat heute das Handelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Großbritannien unterzeichnet, das ab 1. Januar vorläufig in Kraft tritt. Das Abkommen und die künftigen wirtschaftlichen Beziehungen kommentiert Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin):

30.12.2020| Marcel Fratzscher
Statement

Nach Mehrwertsteuersenkung schiebt auch Soli-Abschaffung den Konsum an

Zum Jahreswechsel wird die Mehrwertsteuersenkung aus dem Sommer des Jahres 2020 wieder zurückgenommen. Die Kosten für die zeitweise Absenkung der Steuer beliefen sich auf rund 20 Milliarden Euro. Gleichzeitig fällt für große Teile der Bevölkerung der Solidaritätszuschlag dauerhaft weg – immerhin rund zehn Milliarden Euro haben die Haushalte damit pro Jahr...

29.12.2020| Claus Michelsen
2171 Ergebnisse, ab 41
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