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Blog Marcel Fratzscher

Der schädliche Hype um die Staatsverschuldung

Dieser Gastbeitrag ist am 19. Mai 2020 in der WELT erschienen., Die Corona-Krise schürt die tief sitzenden Urängste vieler Deutscher vor einer Explosion der Staatsverschuldung und einer Hyperinflation. Nicht wenige warnen in Angesicht der riesigen Wirtschaftshilfen der Bundesregierung vor Schulden, die uns ruinieren könnten. Dies sollte jedoch unsere geringste Sorge sein. Auch wenn es ...

20.05.2020| Marcel Fratzscher
Pressemitteilung

Masterstudium ja oder nein? Gezielte Online-Informationen beeinflussen weitere Studienpläne

Studie auf Basis des Berliner-Studienberechtigten-Panels (Best Up) – Bachelorstudierende wurden über Nutzen und Finanzierung eines Masterstudiums informiert – Männer schätzen im Anschluss Perspektiven mit Bachelorabschluss allein höher ein als zuvor, kein Effekt bei Frauen – Informationsangebote sollten ausgebaut werden Online-Informationen zum Masterstudium verändern ...

20.05.2020
Statement

Deutschland und Frankreich setzen ein Zeichen des europäischen Zusammenhalts

Für den wirtschaftlichen Wiederaufbau nach der Corona-Krise schlagen Kanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Emmanuel Macron ein europäisches Hilfspaket mit einem Volumen von 500 Milliarden Euro vor. DIW-Präsident Marcel Fratzscher kommentiert den Plan wie folgt:

19.05.2020| Marcel Fratzscher
Blog Marcel Fratzscher

Gefährdete pflegen Gefährdete

Viele Pflegebedürftige werden von der Familie versorgt – vor allem von Frauen. In der Pandemie riskieren sie ihre Gesundheit. Sie hätten mehr Unterstützung verdient. Viele verstehen erst jetzt in der Krise, wie wichtig für unsere Gesellschaft die Leistungen der Beschäftigten in sogenannten systemrelevanten Berufen sind. Wir können zu keiner Zeit auf medizinisches ...

15.05.2020| Marcel Fratzscher
Statement

Historisch beispiellose Rezession bietet auch Chancen

Die deutsche Wirtschaft ist nach Angaben des Statistischen Bundesamts im ersten Quartal des Jahres 2020 um 2,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal geschrumpft. Dazu ein Statement von Claus Michelsen, Konjunkturchef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin):

15.05.2020| Claus Michelsen
DIW aktuell

Frauen in Corona-Krise am Arbeitsmarkt stärker betroffen als Männer

Die Corona-Pandemie löst eine verheerende Wirtschaftskrise aus, die auch am deutschen Arbeitsmarkt gravierende Spuren in Form von Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit hinterlässt. Im Gegensatz zur Finanzkrise 2008/2009, in der Männer stärker vom Beschäftigungsrückgang betroffen waren, trifft es in der aktuellen Krise Wirtschaftssektoren wie das Gastgewerbe, in denen Frauen...

15.05.2020| Anna Hammerschmid, Julia Schmieder, Katharina Wrohlich
Statement

Steuererhöhungen wären jetzt fataler Masochismus

Der Arbeitskreis Steuerschätzung hat heute seine Prognose für das laufende und die folgenden Jahre vorgelegt. Sie zeigen einen massiven Einbruch der Einnahmen. DIW-Präsident Marcel Fratzscher kommentiert die Prognose wie folgt:

14.05.2020| Marcel Fratzscher
Statement

Wir brauchen einen Schutzschirm für Familien

Anlässlich des morgigen Internationalen Tages der Familie spricht sich C. Katharina Spieß, Leiterin der Abteilung Bildung und Familie am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), für eine umfassende Unterstützung von Familien aus:

14.05.2020| C. Katharina Spieß
Pressemitteilung

Erste Ergebnisse der SOEP-Corona-Studie: Vor dem Virus sind nicht alle Erwerbstätigen gleich

Neue repräsentative SOEP-Studie untersucht, wie die Corona-Pandemie den Alltag verändert – Fast alle Befragten schätzen die gesamtwirtschaftliche Lage als schlecht ein, beurteilen jedoch ihre eigene wirtschaftliche Situation positiv  –  Schon jetzt zeichnet sich ab, dass höher Gebildete und besser Verdienende die Krise leichter bewältigen werden als andere Trotz ...

13.05.2020
DIW aktuell

Vor dem Covid-19-Virus sind nicht alle Erwerbstätigen gleich

Die Corona-Pandemie und die politischen Entscheidungen zu ihrer Eindämmung verändern derzeit die Situation vieler Erwerbstätiger in Deutschland. Viele abhängig Beschäftigte arbeiten im Homeoffice, befinden sich in Kurzarbeit, fürchten um ihren Job oder haben diesen bereits verloren. Selbständige verzeichnen Umsatz- und Gewinneinbußen und sehen sich in ihrer...

13.05.2020| Stefan Liebig, Carsten Schröder, Sabine Zinn
Pressemitteilung

Finanzmärkte erwarten langanhaltende Krise

Renditen europäischer Unternehmensanleihen steigen auch bei langen Laufzeiten – Finanzmärkte rechnen derzeit nicht mit Bankencrash – Interventionen der EZB und der EU stabilisieren Renditen – Fiskalpolitische Maßnahmen wirken nur, wenn sie sehr groß angelegt sind wie das deutsche Rettungspaket  Dass die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie schwerwiegend ...

13.05.2020
Statement

Bildungsinvestitionen sind die Grundlage für die Wirtschaft von heute und morgen

Fünf ÖkonomInnen aus Wirtschaftsforschungsinstituten und Hochschulen, darunter C. Katharina Spieß vom DIW Berlin, haben Vorschläge für ein nachhaltiges Investitionsprogramm vorgelegt. Die zentralen Empfehlungen für den Bereich der Bildungsinvestitionen fasst Spieß, Leiterin der Abteilung Bildung und Familie am DIW Berlin, wie folgt zusammen:

07.05.2020| C. Katharina Spieß
Bericht

Marica Valente nimmt an den Lindauer Nobelpreisträgertagungen teil

Marica Valente, Doktorandin in der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt, wurde zum 7. Lindauer Treffen der Wirtschaftswissenschaften eingeladen. 373 junge WirtschaftswissenschaftlerInnen aus 60 Ländern wurden für die Teilnahme an der Konferenz ausgewählt. Aufgrund der SARS-CoV-Pandemie wird das Treffen online stattfinden. Das eigentliche Treffen wurde auf 2021 verschoben. Wir gratulieren ...

06.05.2020| Marica Valente
DIW aktuell

Wechselkurse als Corona-Barometer: Wie Währungsschwankungen die Krise spiegeln

Die Corona-Pandemie führt seit Beginn des Jahres zu einer schweren Krise der Weltwirtschaft, die sich – wie jede Krise – auch an den Devisenmärkten zeigt. Der Preis der dort gehandelten nationalen Währungen spiegelt die Stärke der jeweiligen Volkswirtschaft. Die großen Veränderungen der Wechselkurse seit Januar zeigen, wie die Volkswirtschaften in der...

06.05.2020| Lukas Boer, Lukas Menkhoff
Statement

Urteil ändert nichts Grundlegendes an der EZB-Geldpolitik und ihrer Krisenbekämpfung

Der Aufkauf von Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank (EZB) verstößt nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts teilweise gegen das Grundgesetz. DIW-Präsident Marcel Fratzscher kommentiert die Entscheidung des Gerichts:

05.05.2020| Marcel Fratzscher
Pressemitteilung

Corona-Krise erschwert Vereinbarkeit von Beruf und Familie vor allem für Mütter – Entlastung dringend erforderlich

Studie auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) – Auswertungen zur Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit sowie zum Home-Office-Potential vor Beginn der Corona-Pandemie erlauben Rückschlüsse für aktuelle Situation – Millionen Familien umso stärker belastet, je länger Kitas und Schulen nicht zu Normalbetrieb zurückkehren – Corona-Elternzeit und ...

05.05.2020
Blog Marcel Fratzscher

Der Sozialstaat muss jetzt stark sein

Die Lehre vergangener Krisen ist: Die Sicherung von Beschäftigung und ein starker Sozialstaat sind essenziell, damit die Einkommensungleichheit nicht wächst. Wird die Corona-Krise die Einkommensungleichheit in Deutschland erhöhen? Diese Sorge treibt zurzeit viele um. Besonders Menschen mit geringen Einkommen und prekären Jobs leiden unter den einschränkenden Maßnahmen ...

05.05.2020| Marcel Fratzscher
Pressemitteilung

ÖkonomInnen richten bildungspolitischen Appell an die Politik

92 ÖkonomInnen aus dem Bereich der Bildungsforschung in Deutschland unterzeichnen bildungsökonomischen Aufruf – Gravierende Folgen der Kita- und Schulschließungen, Bildungsungleichheiten könnten steigen – Maßnahmen nötig, um auch zu Hause alle Kinder und Jugendlichen zu erreichen – Kita- und Schulbesuch sollte für alle Gruppen zumindest zeitweise ...

05.05.2020
Bericht

Die Corona-Krise darf nicht mit der Befeuerung der Klimakrise bezahlt werden

Ein Gastbeitrag in Makronom – Online-Magazin für Wirtschaftspolitik von Claudia Kemfert, Dorothea Schäfer und Willi Semmler. Link zum Artikel, Dass Europa nach der Corona-Krise ein Wiederaufbau-Programm braucht, ist unter Ökonomen weitestgehend Konsens. Umstritten ist allerdings, welchen Umfang ein solches Programm haben und wie es finanziert werden soll – und wenn überhaupt ...

05.05.2020| Claudia Kemfert, Dorothea Schäfer
Statement

Die EZB wird weitere Maßnahmen ergreifen müssen, auch weil die Politik zu schleppend handelt

Die EZB hat heute angekündigt, den Leitzins in der Europäischen Währungsunion bei null Prozent zu belassen. Die Entscheidung kommentiert DIW Präsident Marcel Fratzscher:

30.04.2020| Marcel Fratzscher
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