Nachrichten der Abteilung Wettbewerb und Verbraucher

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Bericht

Neues Vierteljahrsheft zur Wirtschaftsforschung: Stupsen und Schubsen (Nudging) : Beispiele aus Altersvorsorge, Gesundheit, Ernährung

Wir Menschen handeln in alltäglichen Situationen routiniert und automatisiert. So entscheiden die meisten selbstverständlich, ihren Arbeitslohn nicht sofort „auf den Kopf zu hauen“; sie teilen ihn für den Lebensunterhalt bis zum nächsten Lohntag auf. Aber Finanzwissen und Vernunft reichen oft nicht aus, um auch für die ferne Zukunft vorzusorgen. Das ist ...

16.01.2019| Dorothea Schäfer
Bericht

Soziale Nachhaltigkeitssiegel: Versprechen und Realität am Beispiel von Fairtrade-Kaffee

von Pio Baake, Jana Friedrichsen, Helene Naegele Fairtrade-Siegel sollen die Einkommen und Lebensbedingungen von ProduzentInnen erhöhen und so zu mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel führen. Ökonomische Überlegungen und empirische Untersuchungen zeigen jedoch, dass dieses Ziel bei Kaffee nur eingeschränkt erreicht wird: Das Fairtrade-Siegel führt bestenfalls

28.11.2018| Jana Friedrichsen, Helene Naegele
Interview

„Die Logik funktioniert nicht so, wie sie ursprünglich gedacht war“: Interview mit Helene Naegele

Frau Naegele, Sie haben soziale Nachhaltigkeitssiegel am Beispiel von Fairtrade-Kaffee unter die Lupe genommen. Welche Frage stand dabei im Fokus Ihrer Untersuchung? Wir haben uns angeschaut, wie die Röstereien dieses Siegel benutzen, um Produkte auf dem Kaffeemarkt zu differenzieren. Das heißt, wir haben analysiert, unter welchen Bedingungen die Kaffeemarken eine Produktkonstellation

28.11.2018| Helene Naegele
Bericht

Neues Vierteljahrsheft zur Wirtschaftsforschung: Stupsen und Schubsen (Nudging): ein neues verhaltensbasiertes Regulierungskonzept?

Wir wollen gesünder leben, geben beim Einkauf aber süßen Verlockungen nach. Wir müssten, sorgen aber nur unzureichend finanziell für das Alter vor. Unser ökonomisches Verhalten ist inkonsistent, kontextabhängig, geprägt von Heuristiken, Verzerrungen, wie Altersaversion, Gegenwartspräferenz, Daumenregeln, sozialen Normen. Dies lehrt uns die Verhaltens .

22.10.2018| Jana Friedrichsen, Kornelia Hagen
Bericht

Neues Vierteljahrsheft zur Wirtschaftsforschung: Finanzkompetenz für alle Lebenslagen: Bessere Finanzentscheidungen für heute und morgen

Komplexe Finanzprodukte und eine vermehrte Eigenverantwortung durch die Teilprivatisierung der Altersvorsorge verlangen von den privaten Haushalten schwierige Entscheidungen zu Konsum, Sparen und Anlegen. Falsche Entscheidungen bewirken womöglich individuell und gesamtgesellschaftlich hohe finanzielle Schäden. Das vorliegende Vierteljahrsheft liefert zwei grundlegende Befunde. Erstens ..

02.07.2018| Antonia Grohmann, Kornelia Hagen
Bericht

Neues Vierteljahrsheft zur Wirtschaftsforschung: Finanzkompetenz für alle Lebenslagen: Finanzielle Bildung – Wird die Jugend für die Zukunft gewappnet?

Der komplexe Finanzmarkt erfordert gut überlegte, informierte Finanzentscheidungen. Viele Menschen verfügen aber nur über geringes Finanzwissen. Wir wissen, Kindheit prägt das Finanzverhalten Erwachsener mit. Wie aber kann der Jugend Finanzwissen vermittelt werden? Die Debatte darüber wird vorrangig in Bildungsökonomie und Fachdidaktik geführt. Bildungsziele und

19.06.2018| Antonia Grohmann, Kornelia Hagen
Kommentar

Mängel der Riester-Rente sprechen für ein Standardprodukt: Kommentar von Kornelia Hagen

Die Riester-Rente wird bald volljährig, sie kommt damit in ein Alter, das allgemeinhin mit Reife und Aufbruch zu Neuem verbunden wird. Seit 2001 soll sie als eine individuelle, freiwillige, kapitalgedeckte, steuerlich geförderte Altersvorsorge künftige Versorgungslücken in der gesetzlichen Rentenversicherung ausgleichen, die durch die Absenkung des Rentenniveaus entstehen. Den

06.06.2018| Kornelia Hagen
Bericht

Risikobereitschaft und weitere Faktoren korrelieren mit Umverteilungspräferenzen

Wie viel Umverteilung Bürgerinnen und Bürger in der Gesellschaft möchten, hängt von sozioökonomischen Faktoren und ihren Ansichten über Gerechtigkeit ab. Diese Studie, basierend auf einer in Schweden durchgeführten, repräsentativen Umfrage, bestätigt frühere Ergebnisse: Demnach nimmt der Wunsch nach Umverteilung mit steigendem Einkommen ab, ...

03.05.2018| Manja Gärtner, Johanna Mollerstrom
Interview

„Ein risikofreudiger, junger Mann mit hohem Einkommen wünscht sich tendenziell weniger Umverteilung“: Interview mit Manja Gärtner

Frau Gärtner, Sie haben untersucht, wovon es abhängt, ob Menschen der staatlichen Umverteilung eher positiv oder negativ gegenüberstehen. Intuitiv würde man annehmen, dass Wohlhabende und Vielverdiener, der Umverteilung eher ablehnend gegenüberstehen. Bestätigen das Ihre Ergebnisse? Ja, Menschen die ein höheres Einkommen haben, wollen weniger Umverteilung. Das

03.05.2018| Manja Gärtner
Bericht

EU-Roaming-Verordnung: Theoretisches Modell deutet auf positive Wirkung hin

Seit dem 15. Juni 2017 dürfen Mobilfunkanbieter im Europäischen Wirtschaftsraum keine Preisaufschläge für im europäischen Ausland geführte Gespräche, verschickte SMS oder die Datennutzung verlangen. Mit dieser Regulierung soll ein digitaler Binnenmarkt ohne Benachteiligung der KonsumentInnen geschaffen werden. Die EU-Verordnung lässt Veränderungen in ..

31.01.2018| Lilo Wagner
Interview

„Laut unserem Modell ist die EU-Roaming-Verordnung gut ausgestaltet“: Interview mit Lilo Wagner

Frau Wagner, seit dem 15. Juni 2017 dürfen Mobilfunkanbieter in der EU keine Preisaufschläge mehr für im europäischen Ausland geführte Gespräche, verschickte SMS oder die Datennutzung verlangen. Verdienen die Anbieter jetzt weniger oder holen Sie das Geld an anderer Stelle wieder rein? Die EU-Regulierung schreibt vor, dass die neuen ...

31.01.2018| Lilo Wagner
Personalie

Helene Naegele has successfully defended her dissertation

Helene Naegele, who works at the Competition and Consumers department, has successfully defended her dissertation at the Technische Universität Berlin. The dissertation with the title "Firm Strategies and Consumer Behavior under Market-Based Sustainability Policies" was supervised by Prof. Dr. Pio Baake (DIW Berlin, Technische Universität Berlin) and Prof. Dr. Christian .

11.12.2017
Bericht

Klimaschutz durch Biokohle: Potentiale und Kosten für den Großraum Berlin

Mit Hilfe der sogenannten hydrothermalen Carbonisierung kann Biomasse in ein kohleartiges Produkt umgewandelt werden, das auch als Biokohle oder HTC-Kohle bezeichnet wird. Diese HTC-Kohle eignet sich sowohl zur Einzelverbrennung in Blockheizkraftwerken als auch zur Mitverbrennung in konventionellen Kohlekraftwerken. In dieser Studie werden das Treibhausgasvermeidungspotential und die dazugehö

18.10.2017| Claudia Kemfert, Isabel Teichmann
Pressemitteilung

Genderparität in der deutschen Politik bedarf noch weiterer Anstrengungen

Frauenanteil in deutscher Politik noch ziemlich weit entfernt von der Parität – Anteil der Kandidatinnen der aussichtsreichsten Parteien für die kommende Bundestagswahl bei 36 Prozent – Weibliche Repräsentation auf Landes- und vor allem Kommunalebene sehr heterogen – Parteien, aber auch Wählerinnen und Wähler, sind gefragt, um Situation zu ändern ..

13.09.2017
Bericht

Hochschulen: Weniger aussagekräftige Prüfungsnoten können Vorteile haben

Prüfungsleistungen in vielen Hochschulfächern werden heutzutage fast ausschließlich mit den Noten „sehr gut“ oder „gut“ bewertet. Die Verbesserung der Prüfungsnoten wird als Noteninflation bezeichnet – ein Begriff, der in der Regel negativ konnotiert ist. Er kann aber auch als eine Entwicklung hin zu weniger ausdifferenzierten Benotungssystemen ..

07.09.2017| Lilo Wagner
Personalie

Christian Zankiewicz has successfully defended his dissertation

Christian Zankiewicz, who previously worked at the department of Competition and Consumers, has successfully defended his dissertation at the Humboldt-Universität zu Berlin.The dissertation with the title "Essays in Behavioral Economics and Econometrics" was supervised by Prof. Georg Weizsäcker, Ph.D. (DIW Berlin, Humboldt University Berlin) and Prof. Dr. Yves Breitmoser (Humboldt ...

30.08.2017
Bericht

Isabel Teichmann erhält Albrecht-Daniel-Thaer-Förderpreis

Isabel Teichmann aus der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt (bis zum 30. Juni 2017 Abteilung Wettbewerb und Verbraucher) hat am 5. Juli 2017 den Albrecht-Daniel-Thaer-Förderpreis für ihre Promotion zum Thema „Three Topics in Agriculture: Private Quality Standards, Marketing Channels, and Biochar“ erhalten. Der Preis wird jährlich vom Förderverein für Agrar- und

02.08.2017| Isabel Teichmann
Personalie

Kathleen Ngangoué has successfully defended her dissertation

Kathleen Ngangoue, who works at the Competition and Consumers department, has successfully defended her dissertation at the Humboldt University Berlin. The dissertation with the title "Decision-Making in Markets" was supervised by Prof. Georg Weizsäcker, Ph.D. (DIW Berlin, Humboldt University Berlin) and Prof. Antonio Guarino, Ph.D. (University College London). We congratulate ...

21.07.2017
Bericht

Gutachten veröffentlicht - Personalisierung von Preisen und Produkten: Gut oder schlecht für VerbraucherInnen?

Mit dem Einzug digitaler Technologien in alle Lebensbereiche ist es heute schon möglich, Preise, Produkte und Dienstleistungen in einem erheblich höheren Ausmaß als bisher zu personalisieren. So können Unternehmen auf Basis der Analyse von Massendaten (Big Data) die Zahlungsbereitschaft von KundInnen sehr viel präziser schätzen. Webseiten können auf Basis von ..

12.07.2017| Nicola Jentzsch
Interview

„Frauen messen sich lieber mit sich selbst als mit anderen“: Interview mit Johanna Mollerstrom

Frau Mollerstrom, ist es nicht ein Rollenklischee, dass Frauen weniger wettbewerbsorientiert sind als Männer? Das ist ein Rollenklischee, aber eines, das im Durchschnitt zutrifft. Natürlich gibt es viele Frauen, die gerne konkurrieren, und viele Männer, die das nicht so gerne tun. Aber in der Forschung sieht man ziemlich deutlich, dass Frauen im Durchschnitt weniger bereit sind, zu

31.05.2017| Johanna Mollerstrom
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