Pressemitteilungen

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Zentrale Aufgaben der Wirtschaftspolitik in der kommenden Legislaturperiode

Die wirtschaftliche Lage in Deutschland ist außerordentlich unbefriedigend. Seit Jahren erreicht die deutsche Wirtschaft nicht mehr die durchschnittlichen Wachstumsraten des Euroraums, und die hohe Arbeitslosigkeit belastet Wirtschaft und Gesellschaft in einem auf Dauer unerträglichen Ausmaß. In seinem aktuellen Wochenbericht 39/2002 weist das DIW Berlin darauf hin, dass es deshalb ein überragendes ...

25.09.2002
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Lars-Hendrik Röller erhält Gossen-PreisStärkung der empirischen Wirtschaftsforschungin Deutschland

Der stellvertretende Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirates des DIW Berlin, Prof. Lars-Hendrik Röller, Ph.D. (44), hat auf der diesjährigen Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik in Innsbruck, Österreich, den Gossen-Preis erhalten. Den Gossen-Preis sehe ich als ein Signal, das die Lücke zwischen der theoretischen und empirischen Forschung in Deutschland schließt und die empirische Forschung ...

18.09.2002
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Abgebrochener Aufschwung belastet Investitionstätigkeit

Der Rückgang der Ausrüstungsinvestitionen, der Ende 2000 begonnen hatte, setzte sich bis zum zweiten Quartal dieses Jahres fort. Sie sind saisonbereinigt von 45,1 Mrd. Euro im vierten Quartal 2000 auf 38,3 Mrd. Euro im zweiten Quartal dieses Jahres gesunken. Dies ist ein Rückgang von rund 15 % innerhalb von sieben Quartalen; in nicht saisonbereinigter Rechnung betrug die Abnahme sogar 23 %. In seinem ...

18.09.2002
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Asienkrise: Fünf Jahre danach. DIW Berlin: Reformen können Kapitalabfluss nicht stoppen

Fünf Jahre nach der Asienkrise weisen Indonesien, Südkorea und Thailand wieder hohe Zuwachsraten für die gesamtwirtschaftliche Produktion aus. Sie haben ihre Wechselkurse flexibilisiert und die Reform des Bankensektors - wenngleich in unterschiedlichem Maße - vorangetrieben. Zugleich wurde das internationale Monitoring bei grenzüberschreitenden Finanztransaktionen ausgebaut. Alles in allem sind die ...

18.09.2002
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DIW Forschungsdirektor in Zuwanderungsrat berufen

Herr Prof. Dr. Gert Wagner, 49, Forschungsdirektor für Sozialpolitik und Abteilungsleiter am DIW Berlin, ist heute von Bundesinnenminister Otto Schily in den Zuwanderungsrat berufen worden. Die Berufung an Wagner erfolgte, da er sich „durch seine Arbeit an sozial- und arbeitsmarktpolitischen Analysen sowie als Fachgutachter für Wirtschafts- und Sozialpolitik ausgezeichnet hat.“

16.09.2002
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EU-Osterweiterung: Verstärkte Anstrengungen zur Modernisierung der Infrastruktur notwendig. DIW Berlin: Forcierung der ...

Die europäische Infrastrukturpolitik steht vor einem Dilemma: Einerseits liegt die Infrastrukturausstattung der mittel- und osteuropäischen Beitrittsländer noch weit unterhalb des EU-Durchschnitts, z.B. in den Bereichen Verkehr, Energie- und Wasserversorgung. Andererseits sind die Finanzierungsmittel sowohl in den Beitrittsländern als auch in Brüssel knapp bemessen. Zur Linderung des Problems schlägt ...

10.09.2002
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Die ökonomischen Folgen des neuen, globalen Terrorismus

Ein Jahr nach den Anschlägen in New York und Washington vom 11. September werden die ökonomischen Auswirkungen des neuen, globalen Terrorismus deutlich. Eine internationale Konferenz im Juni 2002 am DIW Berlin kam zu dem Ergebnis, dass es - neben den unmittelbaren Schäden - in erheblichem Maße zu nachhaltigen Beeinträchtigungen der Weltwirtschaft gekommen ist. Der aktuelle Wochenbericht 37/2002 des ...

10.09.2002
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Berliner Industrie: Modernisierung vorangekommenExporte in die EU-Beitrittskandidatenländer hinter Erwartungen ...

Im verarbeitenden Gewerbe Berlins zeichnet sich offenbar eine Tendenzwende ab: Der Beschäftigungsrückgang scheint zum Stillstand zu kommen, und die Wertschöpfung steigt wieder. In seinem aktuellen Wochenbericht 36/2002 kommt das DIW Berlin im ersten Bericht zusammen mit dem Forschungsunternehmen Regioconsult zu dem Ergebnis, dass die verbliebenen und die seit dem Mauerfall gegründeten Industrieunternehmen ...

04.09.2002
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Hochwasser: Über Soforthilfe hinausdenken. DIW Berlin schlägt Pflichtversicherung gegen Elementarschäden vor

Die jüngste Hochwasserkatastrophe macht deutlich, dass Elementarrisiken, wie Sturm, Hochwasser und Erdbeben, vorrausschauend begegnet werden muss. Staatliche Ad-hoc-Hilfen und private Spenden sind in ihrer Höhe nicht kalkulierbar. Sie vermindern darüber hinaus den Anreiz, mit Hilfe von privaten und kollektiven Präventionsmaßnahmen das Schadensrisiko für Infrastruktur und Privatbesitz möglichst niedrig ...

28.08.2002
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Öffentliche Haushalte 2002/2003: Steuerausfälle konterkarieren Sparkurs - Höhere Defizite drohen

Die Finanzpolitik befindet sich in einer ausgesprochen schwierigen Situation. Die Bundesregierung hat sich gegenüber der EU-Kommission und dem ECOFIN-Rat verpflichtet, die öffentlichen Haushalte bis 2004 nahezu auszugleichen. Die Klemme, in der sich die Finanzpolitik derzeit befindet, ist freilich nicht allein auf die europäischen Regelungen und die Steuerreform zurückzuführen. Noch immer leiden die ...

28.08.2002
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Zuwanderung: Erhalt des sozialen Sicherungssystems nur mit umfassender Integrationspolitik

DIW Berlin veröffentlicht Vierteljahrsheft zu den wirtschaftspolitischen Implikationen von Migration für den SozialstaatDie deutsche Zuwanderungspolitik steht vor einem Dilemma: Wie sind die beobachtete hohe Sozialhilfeabhängigkeit der Zugewanderten und der Ruf nach einer Stabilisierung sozialer Sicherungssysteme durch Zuwanderung miteinander vereinbar? Es wird eine Politik gesucht, ...

27.08.2002
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Wohnungsbau weiter auf niedrigem NiveauDIW Berlin sieht Stabilisierung für kommendes Jahr

Das gesamte Wohnungsbauvolumen in Deutschland (Neubau, Modernisierung und Instandsetzung) wird in diesem Jahr voraussichtlich um 2,3 % schrumpfen, nachdem bereits im Vorjahr ein Minus von 6 % zu verzeichnen gewesen war. Dabei fällt der Rückgang im Neubaubereich mit 9 % wesentlich höher aus. Obwohl sich der Eigenheimbau allmählich stabilisiert, dürfte auch im kommenden Jahr die Bauleistung im Neubau ...

21.08.2002
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Ernüchternde Bilanz der internationalen KlimaschutzpolitikDIW Berlin: Gravierende Verfehlung der Emissionsziele

Am kommenden Montag wird die Staatengemeinschaft in Johannesburg auf dem Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung eine ernüchternde Bilanz ziehen: Gerade die Industrieländer, die als hauptverantwortlich für das Entstehen der Klimaproblematik angesehen werden, haben es bis heute nicht vermocht, ihre Treibhausgasemissionen zu stabilisieren, geschweige denn zu reduzieren. Dies stellt das DIW Berlin in seinem ...

21.08.2002
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Kraftlose Konjunktur im ersten Halbjahr.DIW Berlin: Im dritten Quartal zunehmender Einfluss der binnenwirtschaftlichen ...

Wie schon im Jahresanfangsquartal war auch im zweiten Viertel dieses Jahres die gesamtwirtschaftliche Leistung in Deutschland nur schwach aufwärts gerichtet. Dies konstatiert das DIW Berlin in seinem aktuellen Wochenbericht 33/2002. Mit dem Anstieg des realen Bruttoinlandsprodukts um saisonbereinigt 0,2 % wurde das Vorjahrsniveau um 0,4 % übertroffen. Dass keine stärkere Expansion zustande kam, lag ...

14.08.2002
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Kinderbetreuung in West- und Ostdeutschland. DIW Berlin: Sozioökonomischer Hintergrund spielt entscheidende Rolle

Bei der Frage nach den Ursachen für das schlechte Abschneiden Deutschlands bei der PISA-Studie wird gegenwärtig eine intensive Debatte über Defizite in der vor- und außerschulischen Kinderbetreuung geführt. Mängel im deutschen Kinderbetreuungssystem werden vorrangig auf Angebotsaspekte zurückgeführt. Die Frage, welche Kinder mit welchem sozioökonomischen Hintergrund Zugang zu den teilweise knappen ...

31.07.2002
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Reform der Kommunalfinanzen dringend erforderlich.DIW Berlin: Finanz- und Investitionskrise der Gemeinden zwingt zum Handeln

Die erheblichen Finanzprobleme der Gemeinden machen sich vor allem im Verfall ihrer Investitionstätigkeit bemerkbar, stellt das DIW Berlin in seinem jüngsten Wochenbericht 31/2002 fest. Die Gemeindefinanzen hängen stark von den Ländern ab, die sich in den letzten Jahren zu Lasten der Gemeinden konsolidiert haben. Auch die Steuereinnahmen entwickeln sich gegenwärtig sehr schwach. Das kommunale Haushaltsrecht ...

31.07.2002
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Einstellung der Deutschen zum Euro: Politische Vorteile höher bewertet als wirtschaftlicher Nutzen

Die Zustimmung zum Euro in Deutschland ist im Vergleich zu den anderen an der Währungsunion teilnehmenden Ländern immer noch gering. Zwar war unmittelbar nach der Bargeldeinführung eine Euro-Begeisterung zu verzeichnen, doch nahm diese in den folgenden Wochen wieder etwas ab. Dennoch ist die Zustimmung zum Euro inzwischen höher als im vergangenen Jahr: Während damals noch zwei Drittel aller Deutschen ...

24.07.2002
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Lohnentwicklung in Deutschland auf stabilitätsgerechtem Pfad. DIW Berlin: „Stabilitätsgerechter Richtwert“ als ...

Die jüngsten Tarifabschlüsse befinden sich nach Ansicht des DIW Berlin insgesamt auf einem stabilitätsgerechten Pfad und sind somit angemessen. In seinem aktuellen Wochenbericht 30/2002 stellt das Berliner Institut einen „stabilitätsgerechten Richtwert“ vor, der von Gewerkschaften und Arbeitgebern als Orientierungsgröße bei der Beurteilung der Lohnentwicklung genutzt werden kann. Dieser Richtwert, ...

24.07.2002
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Der Aufschwung kommt, aber nur für kurze Zeit: DIW Berlin stellt Sommer-Grundlinien 2002/ 2003 vor

Die weltweite Konjunkturbelebung hat nun auch auf Deutschland übergegriffen. Der Aufschwung dürfte sich jedoch erst in den nächsten Monaten entfalten. Wegen der schwachen ersten Quartale wird das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland in diesem Jahr nur um 0,6 % steigen. Für die Konjunkturaussichten im kommenden Jahr ist Skepsis angebracht. Wesentlich ausgeprägter als für ...

09.07.2002
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Haushaltskonsolidierung im Euroraum: Nicht Ausgabenkürzung sondern Wachstum entscheidend

Beim Erreichen der Ziele in den EWU-Stabilitätsprogrammen dürfen die konjunkturpolitischen Erfordernisse nicht außer Acht gelassen werden. Ein rascher und nachhaltiger Ausgleich der Haushaltsdefizite im Euroraum ist nur bei hohem Wirtschaftswachstum möglich. Zu diesem Ergebnis kommt das DIW Berlin in seinem aktuellen Wochenbericht 27/2002. Am Beispiel zweier Länder mit besonders erfolgreicher Konsolidierung ...

02.07.2002
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