In-work support through the tax-benefit system has proved to be an effective way of increasing thelabor supply of lone mothers and first earners in couples in a number of OECD countries. At the sametime, these instruments usually create negative employment incentives for secondary earners. This inturn reduces the potential of in-work support to address the joint objectives of higher employmentand lower ...
In this article, the influence of immigrant occupational composition on the earnings of immigrants and natives in Germany is examined. Using data from the German Socio-Economic Panel Study and the German Microcensus, several relevant concepts are tested. The notion of quality sorting states that the differences in wages that are associated with the immigrant share within occupations are due only to ...
We apply a structural model of mothers’ labor supply and child care choices to evaluate the effects of two child care reforms in Germany that were introduced simultaneously. A legal claim to subsidized child care became effective for children aged 1 year or older. Moreover, a new child care allowance (‘Betreuungsgeld’) came into effect. It is granted to families who do not use publicly subsidized child ...
Die geschlechtsspezifische Lohnlücke, der sogenannte Gender Pay Gap, beträgt in Deutschland derzeit 16 Prozent. Neben Faktoren wie Beruf, wöchentlicher Arbeitszeit, Branche und hierarchischer Position spielen auch Persönlichkeitsmerkmale eine Rolle. Insbesondere emotionale Stabilität und Verträglichkeit sind signifikant mit dem Bruttostundenlohn assoziiert. Während emotionale Stabilität einen positiven ...
Geschlechterstereotype Zuschreibungen sind einer der Gründe für die anhaltenden geschlechtsspezifischen Ungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt. Bei solchen Zuschreibungen handelt es sich um bewusste oder unbewusste Vorurteile in Bezug auf Eigenschaften und Rollen, die Frauen und Männer vermeintlich haben (sollen). Die vorliegende Studie zeigt jedoch, dass Frauen in Führungspositionen dazu beitragen können, ...
Der Frauenanteil in den Vorständen und Aufsichtsräten der größten privaten Unternehmen in Deutschland ist seit Beginn der Datenerfassung für das DIW Managerinnen-Barometer vor 20 Jahren stark gestiegen. Lag er in den Vorständen der 200 umsatzstärksten Unternehmen in Deutschland im Jahr 2006 noch bei gut einem Prozent, waren es zuletzt rund 19 Prozent. Der Anteil der Aufsichtsrätinnen ist in der Top- ...
Die Einstellungen zur Rolle von Frauen und Männern in Wirtschaft und Gesellschaft haben sich seit dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland und den meisten Ländern der Welt modernisiert. Zuletzt hat sich dieser Prozess jedoch deutlich verlangsamt und mancherorts sogar umgekehrt: In den meisten Ländern sind die Einstellungen der in Befragungen berücksichtigten jüngsten zehn Jahrgänge kaum noch moderner als ...