The gender wage gap and the role of policy: Analyzing patterns over time, over the life cycle and across the wage distribution

Aktuelles Projekt

Abteilung

Staat
Gender Economics

Projektleitung

Katharina Wrohlich

Projektzeitraum

1. 2019 - 30. April 2021

Zuwendungsgeber

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Der Gender Wage Gap existiert in allen Ländern der Welt und bleibt trotz einiger Verbesserungen in den letzten zehn Jahren auch in Deutschland auf hohem Niveau. Das Phänomen ist daher im Fokus der öffentlichen und akademischen Debatte. Zahlreiche wissenschaftliche Studien quantifizieren und analysieren die Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen, ihre Ursachen und ihre Entwicklung über die Zeit.

DIW Team

Projektbeschreibung

In diesem Forschungsprojekt wollen wir zu dieser Literatur beitragen und diese in mehrfacher Hinsicht erweitern. Zum einen beschreiben und analysieren wir die Entwicklung des Gender Wage Gaps in Deutschland in den letzten drei Jahrzehnten. Diese Analyse wird für die gesamte Lohnverteilung durchgeführt; dabei ist es zentral, dass Selektionseffekte in den Arbeitsmarkt und mögliche Veränderungen über die Zeit über die gesamte Verteilung berücksichtigt werden. Die Selektionsprozesse werden mit Hilfe von semiparametrischen Modellen geschätzt, welche die Panel-Dimension der Daten ausnutzen. Zweitens wird der Gender Wage Gap im Lebenszyklus untersucht; dabei wird insbesondere analysiert, welchen Einfluss Kinder auf den Gender Wage Gap haben. Auch hierbei steht die gesamte Lohnverteilung im Fokus. Schließlich werden in diesem Projekt sowohl auf Basis struktureller Verhaltensmodelle als auch mittels kausaler Evaluationsmethoden die Auswirkungen von Familienpolitik und Steuerreformen auf den Gender Wag Gap beleuchtet. Dabei soll insbesondere die Frage beantwortet werden, ob familienpolitische Maßnahmen wie z.B. der Kita-Ausbau, die Einführung des Elterngeldes oder Reformen des Steuersystems die Beschäftigung und Löhne von Müttern und damit den Gender Wage Gap beeinflussen.

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