Beiträge von Marcel Fratzscher

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Blog Marcel Fratzscher

Die Versuchung des Nationalismus

Dieser Beitrag ist am 01. Oktober bei fr.de erschienen. Deutschland muss den Teufelskreis von geopolitischen und wirtschaftspolitischen Konflikten mit mehr Kooperation durchbrechen. Die Wirtschaft und Finanzmärkte haben in den vergangenen Wochen irritiert auf einen möglichen militärischen Konflikt mit Nordkorea reagiert. Auch in anderen Teilen der Welt – im Mittleren Osten ...

01.10.2017| Marcel Fratzscher
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Sozialer Sprengstoff

Dieser Beitrag ist am 29. September in der ZEIT ONLINE–Kolumne „Fratzschers Verteilungsfragen“ erschienen. Das Ergebnis der Bundestagswahlen war eine Überraschung mit Ansage. Seit Langem war abzusehen, dass in Deutschland der Protest nicht nur gegen die etablierten politischen Parteien, sondern gegen die sogenannten Eliten aus Politik, Wirtschaft und auch Gesellschaft ...

29.09.2017| Marcel Fratzscher
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Ein Aufruf von deutschen und französischen ÖkonomInnen zur Reform der Europäischen Währungsunion

Im Euroraum gab es in letzter Zeit erfreuliche Nachrichten: Die Wirtschaft wächst wieder kräftig. Es wurden, vor allem im Bereich der Bankenunion, bedeutende institutionelle Reformen durchgeführt. Weitreichende Wirtschaftsreformen wurden eingeleitet, insbesondere in Frankreich. Als französische und deutsche Ökonominnen und Ökonomen, die Europa und der Freundschaft zwischen ...

27.09.2017| Marcel Fratzscher
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Ein Integrationsplan für Geflüchtete als Chance

Dieser Beitrag ist am 27. September im Malteser Migrationsbericht 2017 erschienen. Verfasst wurde er am 1. Mai. Die hohe Emotionalität und die gesellschaftlichen Konflikte, die durch die Zuwanderung von Geflüchteten in den vergangenen beiden Jahren verursacht wurden, haben sich nur oberflächlich beruhigt. Die Zuwanderung hat nicht nur gesellschaftliche und politische Konflikte ausgelöst, ...

27.09.2017| Marcel Fratzscher
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Statement zur Bundestagswahl 2017

Die CDU/CSU bleibt stärkste Kraft im Bundestag und Angela Merkel wird alle Voraussicht nach ein viertes Mal Bundeskanzlerin. Der Bundestag hat noch nie so viele Parteien gehabt, was eine Koalitionsfindung vielfältiger aber auch schwieriger macht. Das Ergebnis der AfD macht mir große Sorge. Es ist ein Ausdruck der Spaltung der deutschen Gesellschaft und unterstreicht, dass die Politik ...

25.09.2017| Marcel Fratzscher
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Auf dem Holzweg

Der Gastkommentar ist am 20. September 2017 im Handelsblatt erschienen. Die jüngste Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) hat erneut heftige Kritik in Deutschland ausgelöst. Im Gegensatz dazu erhält die EZB große Unterstützung und Respekt in anderen Teilen Europas und der Welt. Diese Isolation Deutschlands hat wenig mit der Geldpolitik und der Kommunikation ...

20.09.2017| Marcel Fratzscher
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Und die Ungleichheit hat doch zugenommen

Dieser Beitrag ist am 15. September in der ZEIT ONLINE–Kolumne „Fratzschers Verteilungsfragen“ erschienen. Kaum ein Thema ruft in Deutschland so große Emotionen hervor wie die soziale Ungleichheit. Rente, Steuern, Löhne, Geflüchtete oder Bildung – die große Mehrzahl der Themen im Bundestagswahlkampf sind direkt oder indirekt Fragen der Ungleichheit ...

15.09.2017| Marcel Fratzscher
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Wir Deutschen sind zynisch. Juncker hat völlig recht

Das deutsche Gemeckere an den Vorschlägen des EU-Kommissionspräsidenten ist unangebracht. Es ist sinnvoll, dass alle EU-Länder dem Euro beitreten. Junckers Ideen sind zukunftsweisend. Ein Gastkommentar. Der Euro für alle, ein europäischer Finanzminister mit einem Budget, mehr Freihandelsabkommen: Die jüngsten Vorschläge von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude ...

14.09.2017| Marcel Fratzscher
Statement

Euro-Einführung in allen EU-Ländern ist über die nächsten zehn bis 15 Jahre sinnvoll

In seiner Rede zur Lage der Europäischen Union hat Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker heute bekräftigt, dass nahezu alle EU-Mitgliedsländer den Euro als Währung einführen sollten. Dazu äußert sich Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), wie folgt:

13.09.2017| Marcel Fratzscher
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Euro-Einführung in allen EU-Ländern ist über die nächsten zehn bis 15 Jahre sinnvoll

In seiner Rede zur Lage der Europäischen Union hat Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker heute bekräftigt, dass nahezu alle EU-Mitgliedsländer den Euro als Währung einführen sollten. Fast alle Länder der Europäischen Union haben sich rechtlich ohnehin dazu verpflichtet, den Euro in ihrem Land einzuführen. Es ist sicherlich nicht sinnvoll, dies überall ...

13.09.2017| Marcel Fratzscher
Statement

Die EZB tut gut daran, sich die Optionen für den Ausstieg offen zu halten

Die heutige Sitzung des EZB-Rates kommentiert Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), wie folgt:

07.09.2017| Marcel Fratzscher
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Die Regierung muss endlich Geld ausgeben

Dieser Beitrag ist am 1. September in der ZEIT ONLINE–Kolumne „Fratzschers Verteilungsfragen“ erschienen. Erfolg gibt es nur mit den besten Rahmenbedingungen. Dafür braucht es deutlich höhere öffentliche Investitionen in Bildung, Innovation und Infrastruktur. Deutschlands Wirtschaftsboom hat uns viel internationale Anerkennung eingebracht. Doch der Erfolg hat die ...

01.09.2017| Marcel Fratzscher
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Gefangen am unteren Rand

Dieser Beitrag ist am 18. August in der ZEIT ONLINE–Kolumne „Fratzschers Verteilungsfragen“ erschienen. Sehr vielen Deutschen geht es heute deutlich besser – dem Aufschwung sei Dank. Das Problem ist nur: Wer vor zehn Jahren arm war, ist es wahrscheinlich heute immer noch. Selten waren so viele Deutsche mit ihrem persönlichen Leben so zufrieden wie heute. Erstaunlicherweise ...

18.08.2017| Marcel Fratzscher
Statement

Das Bundesverfassungsgericht hätte die Klage abweisen müssen

Die heutige Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Klage gegen das Anleihenkaufprogramm der EZB kommentiert DIW-Präsident Marcel Fratzscher wie folgt:

15.08.2017| Marcel Fratzscher
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Statement zur Klage gegen die EZB

Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Klage gegen die EZB ist ein falscher Kompromiss. Das Bundesverfassungsgericht signalisiert, dass es das Anleihenkaufprogramm der EZB für einen Verstoß gegen europäisches Recht hält. Das Bundesverfassungsgericht ist jedoch nicht gewillt, selbst eine Entscheidung zu treffen, sondern überlässt die Entscheidung dem Europäischen ...

15.08.2017| Marcel Fratzscher
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Protektionismus ist die falsche Antwort auf Ungleichheit

Dieser Beitrag ist am 14. August 2017 bei versicherungswirtschaft-heute.de erschienen. Der zunehmende Protektionismus ist heute eine der größten Gefahren für die Weltwirtschaft. Es wäre jedoch zu einfach, den Protektionismus nur als Fehler populistischer Politiker abzutun. Denn der Widerstand gegen die Globalisierung hat seit der globalen Finanzkrise 2008 massiv zugenommen. Und ...

14.08.2017| Marcel Fratzscher
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Die Mitte bröckelt

Dieser Beitrag ist am 4. August in der ZEIT ONLINE–Kolumne „Fratzschers Verteilungsfragen“ erschienen. Die Arbeitslosigkeit ist niedrig, das Wachstum stabil und die Beschäftigung hoch. Trotzdem schrumpft die Mittelschicht in Deutschland. Warum eigentlich? Die Mittelschicht schrumpft – kaum ein Satz polarisiert Deutschland so sehr wie dieser. Aber stimmt er auch? Kritiker ...

04.08.2017| Marcel Fratzscher
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Wer nicht erbt,­ hat's schwer

Dieser Beitrag ist am 21. Juli in der ZEIT ONLINE–Kolumne „Fratzschers Verteilungsfragen“ erschienen. In Deutschland sind Vermögen besonders ungleich verteilt. Eine Reform der Erbschaftsteuer würde das verbessern. Noch wichtiger wären aber gute Lebenschancen für alle. Die Zahlen zeichnen ein klares Bild. In kaum einem anderen Land wird so viel Vermögen vererbt ...

21.07.2017| Marcel Fratzscher
Statement

EZB hält sich weiterhin alle Optionen offen

Die heutigen Beschlüsse des EZB-Rats kommentiert DIW-Präsident Marcel Fratzscher wie folgt:

20.07.2017| Marcel Fratzscher
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Statement zur Leitzins-Entscheidung der EZB

Die EZB hält sich weiterhin alle Optionen zum Ausstieg aus ihrer expansiven Geldpolitik offen. Die Kommunikation der EZB zeigt keine substantielle Änderung ihres geldpolitischen Kurses. Die Ankündigung von EZB-Präsident Draghi macht ein sehr graduelles Ende der Anleihekäufe im Jahr 2018 wahrscheinlich. Alle anderen Fragen der Geldpolitik bleiben jedoch offen. Es bleibt offen, ...

20.07.2017| Marcel Fratzscher
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