Weitere Datensätze

Berliner Altersstudie II (BASE-II)

Die Berliner Altersstudie II (BASE-II) stellt eine Erweiterung und Ausdehnung der Berliner Altersstudie (BASE) dar. Diese neue Studie mit mehr als 2.200 Teilnehmern verschiedener Altersgruppen zielt darauf ab, die Analyse kognitiver Entwicklungen zu fördern. Mit der Inklusion sozio-oekonomischer und biologischer Faktoren wie den Lebensbedingungen, der Gesundheit und den genetischen Prädispositionen soll die Erforschbarkeit der gesamten Lebensdauer der Teilnehmer verbessert werden.

Teilnehmer sind in die jährliche Befragung des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) involviert und stellen Informationen über ihre Lebenssituation und Lebensbedingungen zur Verfügung.

Die geriatrische Forschungsgruppe des Evangelischen Geriatriezentrums Berlin der Charité führt die medizinischen Sitzungen durch. Dabei werden Daten zu folgenden Bereichen erhoben: 

  • Objektive Gesundheit (z.B., kardiovaskuläre Systeme, muskuloskelettales System, Immunsystem),
  • Funktionale Kapazitäten (z.B., physische Kapazitäten, Sehvermögen, Gehör, Gleichgewicht),
  • Subjektive Gesundheit und subjektives Wohlbefinden


Genetische Analysen, die in Zusammenarbeit mit dem Max Planck Institut für molekulare Genetik ausgeführt werden, können Informationen zum Effekt genetischer Unterschiede bei physischen und mentalen Prozessen liefern.

Datenschutzregeln werden bei allen Messungen strikt verfolgt. Die Daten werden ausschließlich für wissenschaftliche Zwecke verwendet.

Mehr Informationen über BASE-II auf der Homepage des Projekts.

SOEP Survey Papers (2015):
SOEP-RS BASE II 2008-2014 – Erhebungsinstrumente Berliner Altersstudie II
TNS Infratest Sozialforschung 

SOEPpapers (2013):
The Socio-Economic Module of the Berlin Aging Study II (SOEP-BASE): Description, Structure, and Questionnaire (PDF, 208.64 KB)
Anke Böckenhoff, Denise Saßenroth, Martin Kroh, Thomas Siedler, Peter Eibich and Gert G. Wagner

SOEPpapers (2013):
Selectivity Processes in and Weights for the Berlin Aging Study II (BASE-II) (PDF, 338.52 KB)
Denise Saßenroth, Martin Kroh and Gert G. Wagner

Veröffentlichungen zum SOEP-BASE-Datensatz:

(Erschienen in leicht gekürzter und redigierter Form in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, 3. Mai 2016, Nr. 103, S. 12, unter dem Titel „Bei manchen hat das heitere Gemüt schon Tradition“):
Neue Gene für Wohlbefinden, Depression und neurotisches Verhalten gefunden. Keine Angst: den größten Anteil am Glück haben wir selbst in der Hand! (PDF, 21.41 KB)
Philipp Köllinger, Lars Bertram und Gert G. Wagner (2016)

Ansprechpartner

Gert G. Wagner

Senior Research Fellow in der Infrastruktureinrichtung Sozio-oekonomisches Panel

Data Sharing in Academia

The survey contains mainly closed multiple-choice questions as rating scales. It covers questions on sociodemographics, the individual working context of the researcher, publication preferences, common impediments and incentives for sharing data and, expectations for using secondary data. The survey instrument is based on a previous study, consisting of a systematic review of data sharing studies and a secondary data user survey.

We conducted the online survey from October to November 2014. It was administered online via LimeSurvey. We contacted the faculty heads of 60 German universities. We selected them based on the number of students and chose the 20 largest, the 20 smallest and 20 medium-sized ones. Additionally we contacted the scientific directors of the four biggest German research organizations—the Max Planck Society, the Leibniz Association, the Helmholtz Association, and the Fraunhofer Gesellschaft—and asked these organizations to forward the survey to researchers within their institute. We also uploaded a link to the survey on our project website and on the website of the German Data Forum. Additionally, we sent the survey to our institutional mailing lists (e.g., Leibniz institutes, and the Global Network of Interdisciplinary Internet & Society Research Centers). In the emails to the faculty leaders and in the introductory text of the survey, we specifically addressed researchers that work with data. That being said, our sample is a convenience sample and not representative of the entire population of academic researchers in Germany or worldwide.

Data privacy statement and data access

Data privacy statement (from the questionnaire): Your participation in this survey is voluntary and your responses will be saved in anonymous form. No record is kept of any names or addresses. The data will be provided initially to the researchers involved for their own analysis and after approximately one year will be made available for secondary use by the academic research community under strict adherence to the legal data protection provisions applying to the Research Data Center of the Socio-Economic Panel (SOEP).

Pretests

Von 2001 bis 2011 wurde der SOEP-Fragebogen jedes Jahr für die folgende Welle getestet. Ziel dieser Pretests war es, neue Module und Modifikationen von Fragen zu prüfen.
Der SOEP-Pretest ging weit über das Standardformat eines Pretests hinaus: Der Stichprobenumfang lag bei rund 1.000 Befragten pro Jahr und kann als repräsentativ für die deutsche Wohnbevölkerung ab 16 Jahren gelten (Siegel et al. 2009).
Innerhalb des SOEP gibt es zwei wesentliche Unterschiede zwischen den Pretests und der Hauptuntersuchung:

  • Zum einen wurden alle Interviews in den SOEP-Pretests als CAPI-Versionen programmiert (im Gegensatz dazu basieren in der Haupterhebung einige der Interviews auf PAPI-versionen). Daher waren die SOEP-Pretests besonders nützlich, um Versuchspläne zu testen.
  • Zum anderen wurden die SOEP-Pretests viel einfacher gestaltet: während in der Haupterhebung alle Mitglieder eines Haushalts ab 16 Jahren befragt wurden, gab es im Pretest nur einen Fragebogen, der von einem Mitglied eines Haushalts ausgefüllt werden musste.

Die jeweilige Pretest-Stichprobe stand in keinem Zusammenhang zur Haupterhebung, so dass diese Befragten weder am SOEP-CORE teilnahmen noch im Längsschnitt befragt wurden. Die Interviews der SOEP-Pretests wurden in der Regel im Zeitraum vom 1. bis 31. August durchgeführt. Normalerweise betrug die Dauer eines einzelnen Interviews etwa 45 Minuten.

SOEP-Bus